Rechtsgeltung und Anerkennung
Probleme der Anerkennungstheorie am Beispiel von Ernst Rudolf Bierling- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Band 54
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Seit der Kritik durch Hans Kelsen war die Anerkennungstheorie von Ernst R. Bierling lange Zeit in Vergessenheit geraten - völlig zu unrecht, wie die vorliegende Monografie aufweist, indem sie den verfehlten Ansatz dieser Kritik offenlegt. Dem Autor geht es aber nicht nur um die Darlegung geschichtlicher Entwicklungen, sondern um das demokratische Potenzial der Anerkennungstheorie für die Diskussion der Rechtsgeltung im Hinblick auf den demokratischen Verfassungsstaat unserer Zeit.
Der Verfasser macht deutlich, dass Bierlings Theorie einen systematischen Beitrag zum generellen Problem des Wechselverhältnisses der Anerkennung des Rechts und seiner Geltung leisten kann und somit nicht mehr übergangen werden darf. Sowohl rechtsphilosophische als auch moralphilosophische Diskussionen haben analoge Strukturen und drehen sich beide um diese "verfluchte Frage" (Carl August Emge) der Rechtsgeltung. Dieser Diskussion geht der Autor bis in die Zeit nach 1945 nach, indem er neben der Bierling-Kelsen-Kontroverse auch die Debatte zwischen Ilting und Apel rekonstruiert und die strukturellen Analogien beider Kontroversen herausarbeitet.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4849-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1887-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
- Band
- 54
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 116
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10Autor:innen:
- Die vergessenen Anerkennungstheorien Kein Zugriff Seiten 11 - 16Autor:innen:
- Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 16 - 17Autor:innen:
- Umgangssprachliche Analyse von (Rechts-)Geltung: Gelten „als“ und Gelten „für“ Kein Zugriff Seiten 18 - 20Autor:innen:
- Geltung und Gültigkeit nach Hoerster Kein Zugriff Seiten 20 - 22Autor:innen:
- Umgangssprachliche Analyse Kein Zugriff Seiten 22 - 24Autor:innen:
- Autor:innen:
- Empirisch-positivistische Akzeptanz bei Hoerster: Zwischen Relevanz und Irrelevanz des Subjekts Kein ZugriffAutor:innen:
- Funktional-soziologische/systemische Akzeptanz bei Luhmann: Das Verschwinden des Subjekts Kein ZugriffAutor:innen:
- Anerkennung bei Habermas: Verlust des realen Subjekts durch Überidealisierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 31 - 31Autor:innen:
- Autor:innen:
- Genese aus den kirchenrechtlichen Schriften Kein ZugriffAutor:innen:
- Erste systematische Behandlung: „Zur Kritik der juristischen Grundbegriffe“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Konsolidierung der Anerkennungstheorie: „Juristische Prinzipienlehre“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Typen von Anerkennungstheorien Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Rechtsnorm Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Rechtsverhältnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Rechtssubjekt Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rechtshandlungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Rechtsgeschäft Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rechtssitte Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Merkmale des Unrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- Folgen des Unrechts für die Rechtsgeltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rechtsanwendung und die Rechtsauslegung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rechtswissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Inhalt: Zwangscharakter des Rechts, Rechtsgehorsam, Imperativentheorie und Vertragstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Form der Kritik: Diminuierung, Ridikülisierung und Substituierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenbilanz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Kritik Kelsens Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Replik Bierlings Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Bezugspunkte der Anerkennung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Tatsächliche und Ideale Anerkennung Kein ZugriffAutor:innen:
- Kenntnis des allgemeinen Rechtsgrundsatzes und relative Rechtskenntnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Kenntnis des Rechtsgrundsatzes oder Kenntnis der Gemeinschaftsnorm Kein ZugriffAutor:innen:
- Keine Unbedingtheit der Anerkennung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Rechtsgenossen und Rechtssubjekte Kein ZugriffAutor:innen:
- Anerkennende und Nicht-Anerkennende: Derogation der Rechtsgeltung durch Nicht-Anerkennung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Keine Widerlegung der Anerkennungstheorie durch den Unrechtstäter Kein ZugriffAutor:innen:
- Kein notwendiger Übergang von individueller zu genereller Anerkennungstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- Späte Revision seiner Kritik durch Kelsen selbst Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Zeitpunkt der Anerkennung und die Normgeltung Kein ZugriffAutor:innen:
- Anerkennung und Verfassungsänderung bzw. Revolution Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 78 - 79Autor:innen:
- Die Kritik von Gustav Radbruch: Eine normative Lesart Kein Zugriff Seiten 79 - 83Autor:innen:
- Die Kritik von Karl Larenz: Eine psychologistische Lesart Kein Zugriff Seiten 83 - 86Autor:innen:
- Bierling-„Rezeption“ in der Rechtsphilosophie der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 87 - 90Autor:innen:
- Ansatz von Ilting: Anerkennung als notwendiger Grund für die Geltung Kein Zugriff Seiten 90 - 95Autor:innen:
- Ansatz von Apel: Argumentation als transzendentalpragmatische Bedingung der Anerkennung Kein Zugriff Seiten 95 - 97Autor:innen:
- Iltings Kritik an Apels Ansatz: „intellektualistischer Fehlschluss“ Kein Zugriff Seiten 97 - 99Autor:innen:
- Apels Kritik an Iltings Ansatz: „zweckrationaler Dezisionismus“ Kein Zugriff Seiten 99 - 101Autor:innen:
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 101 - 105Autor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 106 - 110Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 111 - 116Autor:innen:





