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Monographie Kein Zugriff

Rechtsgeltung und Anerkennung

Probleme der Anerkennungstheorie am Beispiel von Ernst Rudolf Bierling
Autor:innen:
Verlag:
 19.08.2009

Zusammenfassung

Seit der Kritik durch Hans Kelsen war die Anerkennungstheorie von Ernst R. Bierling lange Zeit in Vergessenheit geraten - völlig zu unrecht, wie die vorliegende Monografie aufweist, indem sie den verfehlten Ansatz dieser Kritik offenlegt. Dem Autor geht es aber nicht nur um die Darlegung geschichtlicher Entwicklungen, sondern um das demokratische Potenzial der Anerkennungstheorie für die Diskussion der Rechtsgeltung im Hinblick auf den demokratischen Verfassungsstaat unserer Zeit.

Der Verfasser macht deutlich, dass Bierlings Theorie einen systematischen Beitrag zum generellen Problem des Wechselverhältnisses der Anerkennung des Rechts und seiner Geltung leisten kann und somit nicht mehr übergangen werden darf. Sowohl rechtsphilosophische als auch moralphilosophische Diskussionen haben analoge Strukturen und drehen sich beide um diese "verfluchte Frage" (Carl August Emge) der Rechtsgeltung. Dieser Diskussion geht der Autor bis in die Zeit nach 1945 nach, indem er neben der Bierling-Kelsen-Kontroverse auch die Debatte zwischen Ilting und Apel rekonstruiert und die strukturellen Analogien beider Kontroversen herausarbeitet.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2009
Erscheinungsdatum
19.08.2009
ISBN-Print
978-3-8329-4849-8
ISBN-Online
978-3-8452-1887-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
54
Sprache
Deutsch
Seiten
116
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    1. Die vergessenen Anerkennungstheorien Kein Zugriff Seiten 11 - 16
    2. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 16 - 17
      1. Umgangssprachliche Analyse von (Rechts-)Geltung: Gelten „als“ und Gelten „für“ Kein Zugriff Seiten 18 - 20
      2. Geltung und Gültigkeit nach Hoerster Kein Zugriff Seiten 20 - 22
      1. Umgangssprachliche Analyse Kein Zugriff Seiten 22 - 24
        1. Empirisch-positivistische Akzeptanz bei Hoerster: Zwischen Relevanz und Irrelevanz des Subjekts Kein Zugriff
        2. Funktional-soziologische/systemische Akzeptanz bei Luhmann: Das Verschwinden des Subjekts Kein Zugriff
        3. Anerkennung bei Habermas: Verlust des realen Subjekts durch Überidealisierung Kein Zugriff
      2. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 31 - 31
        1. Genese aus den kirchenrechtlichen Schriften Kein Zugriff
        2. Erste systematische Behandlung: „Zur Kritik der juristischen Grundbegriffe“ Kein Zugriff
        3. Konsolidierung der Anerkennungstheorie: „Juristische Prinzipienlehre“ Kein Zugriff
        1. Typen von Anerkennungstheorien Kein Zugriff
          1. Die Rechtsnorm Kein Zugriff
          2. Das Rechtsverhältnis Kein Zugriff
          3. Das Rechtssubjekt Kein Zugriff
          4. Die Rechtshandlungen Kein Zugriff
          5. Das Rechtsgeschäft Kein Zugriff
          6. Die Rechtssitte Kein Zugriff
            1. Merkmale des Unrechts Kein Zugriff
            2. Folgen des Unrechts für die Rechtsgeltung Kein Zugriff
          7. Die Rechtsanwendung und die Rechtsauslegung Kein Zugriff
          8. Die Rechtswissenschaft Kein Zugriff
        1. Der Inhalt: Zwangscharakter des Rechts, Rechtsgehorsam, Imperativentheorie und Vertragstheorie Kein Zugriff
        2. Die Form der Kritik: Diminuierung, Ridikülisierung und Substituierung Kein Zugriff
        3. Zwischenbilanz Kein Zugriff
          1. Die Kritik Kelsens Kein Zugriff
          2. Die Replik Bierlings Kein Zugriff
          1. Bezugspunkte der Anerkennung Kein Zugriff
            1. Tatsächliche und Ideale Anerkennung Kein Zugriff
            2. Kenntnis des allgemeinen Rechtsgrundsatzes und relative Rechtskenntnis Kein Zugriff
            3. Kenntnis des Rechtsgrundsatzes oder Kenntnis der Gemeinschaftsnorm Kein Zugriff
            4. Keine Unbedingtheit der Anerkennung Kein Zugriff
          1. Rechtsgenossen und Rechtssubjekte Kein Zugriff
          2. Anerkennende und Nicht-Anerkennende: Derogation der Rechtsgeltung durch Nicht-Anerkennung Kein Zugriff
          1. Keine Widerlegung der Anerkennungstheorie durch den Unrechtstäter Kein Zugriff
          2. Kein notwendiger Übergang von individueller zu genereller Anerkennungstheorie Kein Zugriff
          3. Späte Revision seiner Kritik durch Kelsen selbst Kein Zugriff
        1. Der Zeitpunkt der Anerkennung und die Normgeltung Kein Zugriff
        2. Anerkennung und Verfassungsänderung bzw. Revolution Kein Zugriff
      1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 78 - 79
      1. Die Kritik von Gustav Radbruch: Eine normative Lesart Kein Zugriff Seiten 79 - 83
      2. Die Kritik von Karl Larenz: Eine psychologistische Lesart Kein Zugriff Seiten 83 - 86
    1. Bierling-„Rezeption“ in der Rechtsphilosophie der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 87 - 90
      1. Ansatz von Ilting: Anerkennung als notwendiger Grund für die Geltung Kein Zugriff Seiten 90 - 95
      2. Ansatz von Apel: Argumentation als transzendentalpragmatische Bedingung der Anerkennung Kein Zugriff Seiten 95 - 97
      3. Iltings Kritik an Apels Ansatz: „intellektualistischer Fehlschluss“ Kein Zugriff Seiten 97 - 99
      4. Apels Kritik an Iltings Ansatz: „zweckrationaler Dezisionismus“ Kein Zugriff Seiten 99 - 101
      5. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 101 - 105
  2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 106 - 110
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 111 - 116

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