Die Evolution des Rats der Europäischen Union
Institutionenevolution zwischen Intergouvernementalismus und Supranationalismus- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Parlamentarismus, Band 9
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Der Rat der Europäischen Union ist eine der mächtigsten Institutionen im europäischen Institutionengefüge. Und dennoch wird er in der politikwissenschaftlichen Europaforschung vergleichsweise wenig beachtet. Als intergouvernementales Gegengewicht zur Europäischen Kommission begründet, wird seine institutionelle Form zunehmend von supranationalen Leitideen überlagert. Dieser Evolutionsprozess wird in der ersten deutschsprachigen Monographie zum Rat der Europäischen Union aus der Perspektive des innovativen und vielversprechenden Ansatzes des Evolutorischen Institutionalismus analysiert.
Dieses Buch will jene Leser ansprechen, die sich für die Strukturen, die Funktionen und die innere Funktionslogik des Rats der Europäischen Union interessieren. Es ist aber auch geeignet für eine erste Erschließung der evolutionstheoretisch fundierten Institutionentheorie. Es bietet daher einesteils einen spannenden, empirisch dichten Einblick in die Leitideen, die innere Organisation und die instrumentelle sowie symbolische Funktionserfüllung des Rats. Andernteils vermittelt es einen guten Überblick über den Evolutorischen Institutionalismus als theoretisches Handwerkszeug zur Erklärung der Trägheit und des Wandels von Institutionen. Hervorgegangen ist diese Arbeit aus der Dissertation des Autors an der TU Dresden, an welcher der Verfasser seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4277-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1623-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Parlamentarismus
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 560
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12Autor:innen:
- Fragestellungen Kein Zugriff Seiten 13 - 22Autor:innen:
- Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 22 - 29Autor:innen:
- Methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 29 - 34Autor:innen:
- Strategien der Theoriebildung Kein Zugriff Seiten 35 - 36Autor:innen:
- Die biologische Evolutionstheorie als Ausgangspunkt Kein Zugriff Seiten 36 - 43Autor:innen:
- Allgemeine Evolutionstheorie und Memetik Kein Zugriff Seiten 43 - 46Autor:innen:
- Der schwere Stand der Evolutionstheorie in der Sozialwissenschaft Kein Zugriff Seiten 46 - 50Autor:innen:
- Was sind Institutionen? Kein Zugriff Seiten 50 - 57Autor:innen:
- Das Grundmodell des Evolutorischen Institutionalismus Kein Zugriff Seiten 57 - 61Autor:innen:
- Umwelt und Nische von Institutionen Kein Zugriff Seiten 61 - 67Autor:innen:
- Institutionelle Wahrnehmungsstrukturen Kein Zugriff Seiten 67 - 69Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die institutionelle Leitidee Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Peripherie der institutionellen Form Kein ZugriffAutor:innen:
- Konsequenzen der Binnenstruktur institutioneller Formen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die praktizierte Form Kein Zugriff Seiten 86 - 88Autor:innen:
- Institutionelle Reproduktion Kein Zugriff Seiten 88 - 92Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Generierung von praktizierter Form Kein ZugriffAutor:innen:
- Mitgliedergenerationen Kein ZugriffAutor:innen:
- Institutionenmitglieder Kein ZugriffAutor:innen:
- Trägheit und Stabilität von Institutionen Kein Zugriff Seiten 97 - 100Autor:innen:
- Autor:innen:
- Äußere Bedingungsfaktoren institutioneller Trägheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Innere Bedingungsfaktoren institutioneller Trägheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Lokal-situative Bedingungsfaktoren institutioneller Trägheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Folgen institutioneller Trägheit Kein Zugriff Seiten 119 - 121Autor:innen:
- Institutioneller Wandel Kein Zugriff Seiten 121 - 128Autor:innen:
- Was ist „fundamentaler Institutionenwandel“? Kein Zugriff Seiten 128 - 130Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Entstehung von Innovation Kein ZugriffAutor:innen:
- Innere Passung Kein ZugriffAutor:innen:
- Äußere Selektionsfaktoren und die Fitness von Institutionen Kein ZugriffAutor:innen:
- Spannungsfelder Kein ZugriffAutor:innen:
- Das komplexe Verlaufsmuster institutionellen Wandels Kein Zugriff Seiten 163 - 167Autor:innen:
- Fazit: Ein Modell fundamentalen Institutionenwandels Kein Zugriff Seiten 167 - 168Autor:innen:
- Analytische Kategorien des Evolutorischen Institutionalismus Kein Zugriff Seiten 168 - 172Autor:innen:
- Typologie der Leitideen europäischer Integration Kein Zugriff Seiten 173 - 182Autor:innen:
- Autor:innen:
- Normativer Supranationalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Institutioneller Supranationalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Supranationale Interessen vs. nationale Interessen Kein ZugriffAutor:innen:
- Supranationalismus und Intergouvernementalismus als Integrationstheorien Kein ZugriffAutor:innen:
- Supranationaler Parlamentarismus Kein Zugriff Seiten 191 - 194Autor:innen:
- Intergouvernementale Ministerversammlung Kein Zugriff Seiten 194 - 196Autor:innen:
- Fazit: Die doppelte Leitidee des Rats der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 196 - 199Autor:innen:
- Die Rechtsgrundlagen des Rats der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 199 - 203Autor:innen:
- Der Rat im engeren Sinne: Die Ministertreffen Kein Zugriff Seiten 203 - 214Autor:innen:
- Die Ratspräsidentschaft Kein Zugriff Seiten 214 - 222Autor:innen:
- Der Ausschuss der ständigen Vertreter Kein Zugriff Seiten 222 - 231Autor:innen:
- Die ständigen Vertretungen Kein Zugriff Seiten 231 - 234Autor:innen:
- Die Ratsarbeitsgruppen Kein Zugriff Seiten 234 - 253Autor:innen:
- Das Generalsekretariat des Rats der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 253 - 262Autor:innen:
- Informelle Strukturen im Rat der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 262 - 269Autor:innen:
- Die institutionelle Selbsterhaltungs- und Retentionsfunktion Kein Zugriff Seiten 269 - 276Autor:innen:
- Konstitutionelle Funktionen Kein Zugriff Seiten 276 - 279Autor:innen:
- Autor:innen:
- Entscheidungsfindungsverfahren in der Europäischen Union Kein ZugriffAutor:innen:
- Die eingeschränkte Initiativfunktion des Rats Kein ZugriffAutor:innen:
- Das A-Punkt-Verfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Abstimmungsmodi im Rat Kein ZugriffAutor:innen:
- Enthaltungen und Übertragung des Stimmrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- Die praktizierte Form der Entscheidungsfindung Kein ZugriffAutor:innen:
- Konfliktlinien im Rat Kein ZugriffAutor:innen:
- Output und Typen von Rechtsakten Kein ZugriffAutor:innen:
- Schlussbetrachtungen zur Rechtssetzungsfunktion Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Koordinationsfunktion Kein Zugriff Seiten 318 - 319Autor:innen:
- Exekutivfunktionen Kein Zugriff Seiten 319 - 320Autor:innen:
- Wahl- und Ernennungsfunktionen Kein Zugriff Seiten 320 - 322Autor:innen:
- Die Kontrollfunktion des Rats Kein Zugriff Seiten 322 - 323Autor:innen:
- Die Außenvertretungsfunktion Kein Zugriff Seiten 323 - 326Autor:innen:
- Die Repräsentationsfunktion Kein Zugriff Seiten 326 - 329Autor:innen:
- Die Sozialisationsfunktion des Rats Kein Zugriff Seiten 329 - 330Autor:innen:
- Symbolische Funktionen des Rats Kein Zugriff Seiten 330 - 340Autor:innen:
- Der Rat und das Europäische Parlament Kein Zugriff Seiten 340 - 344Autor:innen:
- Der Rat und die Kommission Kein Zugriff Seiten 344 - 348Autor:innen:
- Der Rat und der Europäische Rat Kein Zugriff Seiten 348 - 351Autor:innen:
- Der Rat im Urteil der Bürger Kein Zugriff Seiten 351 - 358Autor:innen:
- Der Rat und die mitgliedstaatlichen Regierungen Kein Zugriff Seiten 358 - 364Autor:innen:
- Der Rat und die nationalen Parlamente Kein Zugriff Seiten 364 - 367Autor:innen:
- Phase der konflikthaften Aushandlung der Leitideen (1950 – 1960) Kein Zugriff Seiten 368 - 383Autor:innen:
- Stagnationsphase (1960 – 1980) Kein Zugriff Seiten 383 - 389Autor:innen:
- Phase fundamentalen Institutionenwandels (seit 1980) Kein Zugriff Seiten 389 - 399Autor:innen:
- Zunahme der Akteursqualität des Rats der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 399 - 400Autor:innen:
- Vom der Einstimmigkeit zur doppelten Mehrheit Kein Zugriff Seiten 400 - 409Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Minister im Rat und Regierungen in den Mitgliedstaaten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die partielle Autonomie der ständigen Vertretungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Bürden der Vetospieler und bestehender Machtstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bürden der Gewohnheit, der normativen Kraft des Faktischen und des Konsensreflexes Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bürden der Ignoranz und des Vergessens Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bürde positiver Rückkoppelung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bürde eines funktionierenden Replikationsmechanismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bürde der nationalen Karrierewege der Ratsmitglieder Kein ZugriffAutor:innen:
- Lokal-situative Bürden Kein Zugriff Seiten 435 - 436Autor:innen:
- Äußere Bedingungsfaktoren der Trägheit des Rats Kein Zugriff Seiten 436 - 441Autor:innen:
- Äußere Bedingungsfaktoren des Leitideenwandels im Rat Kein Zugriff Seiten 441 - 449Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Präsidentschaftsdynamik Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rolle des Generalsekretariats im Rat Kein ZugriffAutor:innen:
- Die supranationalisierende Wirkung der Kommission Kein ZugriffAutor:innen:
- Sozialisierung oder „Going native in Europe“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Die integrative und sachorientierte Verhandlungskultur Kein ZugriffAutor:innen:
- Spezifische und unspezifische Reziprozität Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Mechanismus des Desinteresses Kein ZugriffAutor:innen:
- Antworten auf die doppelte Forschungsfrage Kein Zugriff Seiten 499 - 512Autor:innen:
- Der Mehrwert einer evolutionstheoretischen Analyse des Rats Kein Zugriff Seiten 512 - 516Autor:innen:
- Weiterer Forschungsbedarf Kein Zugriff Seiten 516 - 519Autor:innen:
- Übersicht Interviews (anonymisiert) Kein Zugriff Seiten 520 - 522Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 523 - 560Autor:innen:





