Brennpunkte im Internationalen Familienrecht
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Dialog Internationales Familienrecht, Band 7
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Im März 2025 wurde in Münster der 7. Dialog Internationales Familienrecht veranstaltet. Unter dem Generalthema „Brennpunkte im Internationalen Familienrecht“ haben sich Vertreter aus Wissenschaft und Praxis mit aktuellen Fragestellungen des internationalen Familien- und Familienverfahrensrechts befasst. Die Schwerpunkte bildeten die Minderjährigenehe sowie die Bedeutung des Islam und des islamischen Rechts in der Rechtspraxis. Der vorliegende Band versammelt die auf der Tagung gehaltenen Referate. Thematisiert werden u.a. die Anerkennung ausländischer (Kinder-)Ehen in Deutschland, das islamrechtliche Institut der Brautgabe, die Berücksichtigung religiöser Normen im Familienrecht sowie zentrale Fragen des internationalen Ehegüter-, Unterhalts- und Namensrechts.
Mit Beiträgen von Dr. Felix Aiwanger | Prof. Dr. Konrad Duden, LL.M. | Prof. Dr. Bettina Heiderhoff | RiBGH Prof. Dr. Frank Klinkhammer | Prof. Dr. Matthias Neumayr | Prof. Dr. Lukas Rademacher, M.Jur. (Oxon.) | Ursula Rölke | RAin Dr. Elisabeth Unger
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7560-2050-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-5592-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Dialog Internationales Familienrecht
- Band
- 7
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 168
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- Ursula Rölke
- I. Die deutsche gesetzliche Lösung Kein Zugriff
- II. Was wissen wir über die Hintergründe von und Motive für die frühe Eheschließung? Kein Zugriff
- III. Kinderehe und Kinderrechte Kein Zugriff
- IV. Zur Wirksamkeit der deutschen Regelung Kein Zugriff
- V. Schutz durch Mechanismen aus der Kinder- und Jugendhilfe? Kein Zugriff
- VI. …sieht man nicht Kein Zugriff
- VII. Sieht man nicht – Verschleppung Kein Zugriff
- VIII. Fazit/Ist das Ziel erreicht? Kein Zugriff
- Lukas Rademacher
- I. Einleitung: Der streitbare Beschluss des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff
- II. Grundlinien der Anerkennung ausländischer Ehen Kein Zugriff
- 1. Schutzbereich von Art. 6 Abs. 1 GG Kein Zugriff
- 2. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung des Eingriffs Kein Zugriff
- 3. Folgerungen Kein Zugriff
- 1. Mehrehe Kein Zugriff
- 2. Ehe auf Zeit Kein Zugriff
- 3. Eheschließung im Wege der Stellvertretung Kein Zugriff
- V. Resümee Kein Zugriff
- Matthias Neumayr
- I. Einleitung Kein Zugriff
- 1. Grundzüge des Güterstandes und des nachehelichen Aufteilungsverfahrens in Österreich Kein Zugriff
- 2. Umfang der nachehelichen Aufteilung Kein Zugriff
- 3. Gerichtliche Aufteilung nach Billigkeit – Scheidung im Einvernehmen Kein Zugriff
- 4. Charakteristik des gerichtlichen Aufteilungsverfahrens Kein Zugriff
- 5. Klärung des aufzuteilenden Vermögens Kein Zugriff
- 6. Auskunftspflichten versus Untersuchungsgrundsatz Kein Zugriff
- 7. Inwieweit bestehen Auskunftspflichten im nachehelichen Aufteilungsverfahren in Österreich? Kein Zugriff
- III. Das anwendbare Recht nach der EuEheGüVO Kein Zugriff
- IV. Normhäufung und Normmangel Kein Zugriff
- V. Durchsetzung von Ansprüchen auf Auskunft Kein Zugriff
- VI. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
- Frank Klinkhammer
- I. Einleitung: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, HUP und EuGH Kein Zugriff
- 1. Ausgangsfall und Vorlage des OGH: „In Deutschland vergessener Kindesunterhalt“ Kein Zugriff
- 2. Entscheidung des EuGH: Art 4 Abs 2 HUP und fiktive Zuständigkeit Kein Zugriff
- 3. Methodenkritik und Einordnung: Was ist Voraussetzung des Unterhalts? Kein Zugriff
- 1. Ausgangsfall und Vorlage des AG Mönchengladbach-Rheydt: „Revanche der Mutter“ Kein Zugriff
- 2. Entscheidung des EuGH: Belehrung zu Rechtshängigkeit und Rechtskraft Kein Zugriff
- 3. Einordnung Kein Zugriff
- 1. Ausgangsfall und Vorlage des OGH: „Auf ein Neues beim Kindesunterhalt“ Kein Zugriff
- 2. Entscheidung des EuGH: Zuständigkeits-/Rechtswahl gilt nur für ein Verfahren Kein Zugriff
- 3. Wertungswidersprüche bei Abänderungsverfahren, Lösungsmöglichkeiten Kein Zugriff
- V. Gemeinsamkeiten und Fazit Kein Zugriff
- Elisabeth Unger
- I. Einführung Kein Zugriff
- 1. Definition und Funktion der Brautgabe Kein Zugriff
- 2. Höhe und Gegenstand der Brautgabe Kein Zugriff
- 3. Entstehung und Fälligkeit der Brautgabe Kein Zugriff
- a) Eheschluss ab dem 29. Januar 2019: Artt. 20 ff. EuGüVO Kein Zugriff
- b) Eheschluss vor dem 29. Januar 2019: Art. 14 EGBGB a.F. Kein Zugriff
- c) Ehen iranischer Staatsangehöriger: Art. 8 Abs. 3 Deutsch-Iranisches Niederlassungsabkommen Kein Zugriff
- aa) Eheschluss vor dem 29. Januar 2019: Art. 11 EGBGB Kein Zugriff
- (1) Enger Anwendungsbereich von Art. 25 EuGüVO: Brautgabevereinbarungen nicht erfasst Kein Zugriff
- (2) Weiter Anwendungsbereich von Art. 25 EuGüVO: Brautgabevereinbarungen erfasst Kein Zugriff
- (3) Zwischenfazit Kein Zugriff
- cc) Sonderfall: Ausschließlich iranische Staatsangehörigkeit beider Ehegatten Kein Zugriff
- aa) Brautgabeversprechen unterliegt Formvorgaben Kein Zugriff
- bb) Formfreiheit des Brautgabeversprechens Kein Zugriff
- cc) Zwischenfazit Kein Zugriff
- 6. Verzicht auf die Brautgabe Kein Zugriff
- a) Die Brautgabe unter dem Einfluss des Statutenwechsels Kein Zugriff
- aa) Versorgungsausgleich Kein Zugriff
- bb) Nachehelicher Unterhalt Kein Zugriff
- cc) Zugewinnausgleich Kein Zugriff
- III. Fazit Kein Zugriff
- Felix Aiwanger
- I. Islamfeindlichkeit vor deutschen Familiengerichten? Kein Zugriff
- II. Anwendung kulturell-religiös geprägten Familienrechts Kein Zugriff
- 1. Verfassungsrechtlicher Rahmen Kein Zugriff
- 2. Aussagen der Datum-Theorie Kein Zugriff
- a) Anknüpfungsgegenstände: insbesondere Generalklauseln Kein Zugriff
- b) Anknüpfungspunkte: kulturell-religiöse Zugehörigkeit Kein Zugriff
- 1. Ausgangspunkt: Eigene Kenntnisse und eigene Ermittlung Kein Zugriff
- 2. Bei Bedarf: Ermittlung mit Hilfe Sachverständiger Kein Zugriff
- 3. Ultima Ratio: Pauschalisierung Kein Zugriff
- 1. Transposition und Rezeption Kein Zugriff
- 2. Spielraum hinsichtlich der Anwendung Kein Zugriff
- VI. Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- Konrad Duden
- I. Einleitung Kein Zugriff
- II. Hintergrund und Reformanliegen Kein Zugriff
- III. Anknüpfung an den gewöhnlichen Aufenthalt Kein Zugriff
- 1. Beispielsfall Kein Zugriff
- 2. Gesetzlicher Statutenwechsel Kein Zugriff
- 1. Rückanknüpfung im gewählten Recht Kein Zugriff
- 2. Zwang zur Rückanknüpfung? Kein Zugriff
- 1. Differenzierung zwischen den Rechtswahlmöglichkeiten Kein Zugriff
- 2. Besondere Herausforderungen einer Rückanknüpfung bei Absatz 4 Kein Zugriff
- 3. Unklare Notwendigkeit einer Rückanknüpfung Kein Zugriff
- 4. Willensabhängige Rückanknüpfung in Absatz 4 Kein Zugriff
- VII. Fazit Kein Zugriff
- Bettina Heiderhoff
- I. Zum Ziel des Beitrags Kein Zugriff
- 1. Zur güterrechtlichen Qualifikation der Brautgabe Kein Zugriff
- 2. Faktische Unwandelbarkeit nach Art. 15 EGBGB a.F. Kein Zugriff
- 3. Unwandelbarkeit des Güterstatuts auch bei Anwendung der EuGüVO? Kein Zugriff
- 4. Ergebnis Kein Zugriff
- 1. Zusammenhang von Statutenwechsel und Anwendung des § 313 BGB Kein Zugriff
- 2. Auswirkungen des Statutenwechsels auf die Brautgabevereinbarung selbst Kein Zugriff
- 1. Überblick Kein Zugriff
- a) Ausgangspunkt Kein Zugriff
- aa) Konflikt mit dem Zugewinnausgleichsanspruch Kein Zugriff
- bb) Konflikt mit dem Unterhaltsanspruch Kein Zugriff
- cc) Konflikt mit dem Versorgungsausgleich Kein Zugriff
- a) Zusätzliche Anwendbarkeit des § 313 BGB Kein Zugriff
- b) Voraussetzungen des § 313 BGB Kein Zugriff
- c) Mögliche Anwendungsfälle für § 313 Abs. 1 BGB und Annahme der Unvorhersehbarkeit Kein Zugriff
- d) Mögliche Anwendungsfälle für § 313 Abs. 2 BGB und gemeinsamer Irrtum Kein Zugriff
- e) Korrektur nach § 242 BGB Kein Zugriff
- V. Ergebnisse Kein Zugriff
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 167 - 168





