Begegnung im Niemandsland
Musiktherapie mit schwermehrfachbehinderten Menschen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Schwermehrfachbehinderte Menschen als ein Gegenüber auf Augenhöhe ernst zu nehmen, wird durch die heftigen Empfindungen erschwert, die sie in nichtbehinderten Menschen auslösen. Neben Interesse, Mitgefühl und Traurigkeit zeigen sich auch Abwehrreaktionen bis hin zu Tötungsfantasien: ‚Wäre es nicht besser, er oder sie hätte den Unfall, die Krankheit gar nicht überlebt?‘
Schuld und Scham spielen oft eine Rolle. Der Zusammenhang mit gesellschaftlicher Abwehr muss jedoch erkannt werden. Denn die Erfahrungen von tiefer Ohnmacht und Abhängigkeit bedrohen unser auf Autonomie und Kontrolle beruhendes Selbstverständnis. Musik eröffnet hier Zugangsweisen, inmitten des Schreckens das Subjektsein des Gegenübers zu entdecken. Als unzerstörbarer Halt kann der musikalische Beziehungsraum die Infragestellung durch Angst und Hoffnungslosigkeit ‚überleben‘. Freude und Hoffnung können unverhofft auftauchen und neuen Entwicklungsraum eröffnen.
Dieses Buch wendet sich in erster Linie an pädagogische, therapeutische und pflegerische Fachkräfte sowie an interessierte Laien.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4326-4
- ISBN-Online
- 978-3-8288-7269-1
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 340
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XX
- Wer sind schwermehrfachbehinderte Menschen, wo und wie leben sie? Kein Zugriff
- Idee und Vorgehensweise des Buches Kein Zugriff
- Musik und Selbstentwicklung Kein Zugriff
- 2. Der Beginn der psychotherapeutischen Arbeit Kein Zugriff Seiten 19 - 42
- Beschreibung des musiktherapeutischen Settings Kein Zugriff
- Das in der therapeutischen Situation entstehende Klangmuster Kein Zugriff
- Beschreibung des Interaktionsmusters Kein Zugriff
- Die vernichtende / vernichtete symbolische Wirklichkeit Kein Zugriff
- Die Besonderheit der musikalischen Improvisation Kein Zugriff
- Die Besonderheit der Textart der Falldarstellungen Kein Zugriff
- Konzeption des fehlenden Selbst Kein Zugriff
- Die Leiblichkeit Kein Zugriff
- Die totalitäre Interaktionsform Kein Zugriff
- Der Rationale Mythos Kein Zugriff
- Rationaler Mythos und Sprache Kein Zugriff
- Was sind Wendungen? Kein Zugriff
- Die Bedeutung der Improvisation Kein Zugriff
- Mögliche Interpretation der Falldarstellungen Kein Zugriff
- Die Sicherung des Verstehens als Beschreibung / Entstehen einer Situation Kein Zugriff
- Analyse aus der Sicht der inneren Position Kein Zugriff
- Analyse aus der Sicht der äußeren Position Kein Zugriff
- Wie lässt sich der Konflikt auf dieser Stufe beschreiben? Kein Zugriff
- Wendung als Besonderheit eines Übergangsraumes, der durch die Anerkennung der Abwesenheit des Denkens entsteht Kein Zugriff
- Der zerstörte Behälter – das Entstehen einer Hülle Kein Zugriff
- Durchdringung von Sprache und Körper – Hülle für die fremde Haut Kein Zugriff
- 8. Zusammenfassung – Ausklang Kein Zugriff Seiten 315 - 334
- Literaturliste Kein Zugriff Seiten 335 - 340





