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Monographie Kein Zugriff

Die Wirklichkeit der Wirkwesen

Grundlegung einer organismischen und strukturgenetischen Wirklichkeitskonzeption
Autor:innen:
Reihe:
Biophilosophie, Band 1
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Dieses Buch entwirft eine neue, organismische Wirklichkeitskonzeption im Ausgang von Whitehead, Cassirer und Piaget. »Wirkwesen« ist der Name für das, was in der Wirklichkeit wirklich ist, weil es aus seinem Wirken hervorgeht, sich nur durch sein Wirken erhält und anderen mitteilt. Anders als die Dinge weisen die Wirkwesen eine innere Einheit und einen ganzheitlichen Charakter auf. Sie sind ineins Träger und Resultat ihrer von innen gesteuerten Prozesse. Wirkwesen bilden sich durch Strukturen, die eine Genese haben und auseinander hervorgehen. Je komplexer diese Strukturen sind, desto mehr eignet den Wirkwesen ein Subjektcharakter, der im Menschen zum vollen Durchbruch kommt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-495-49107-2
ISBN-Online
978-3-495-82097-1
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Biophilosophie
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
188
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 20
    1. 1. Die Theorie der Wirkwesen im Kontext gegenwärtiger Philosophie und Wissenschaft Kein Zugriff
    2. 2. Die Genealogie der Theorie der Wirkwesen Kein Zugriff
    3. 3. Die Strukturform der Theorie Kein Zugriff
    4. 4. Der Strukturkern der Theorie Kein Zugriff
    5. 5. Die organismische Sicht der unbelebten Natur Kein Zugriff
    6. 6. Organismus und Leben Kein Zugriff
    7. 7. Pflanze, Tier und Mensch Kein Zugriff
    8. 8. Der Mensch in Gesellschaft, Kultur und Geschichte Kein Zugriff
    9. 9. Naturalismus oder Metaphysik? Kein Zugriff
    1. 1.1. Die Wirklichkeit der Wirkwesen Kein Zugriff
    2. 1.2. Whitehead als Vordenker; die Revision seines Systems Kein Zugriff
    3. 1.3. Vom aristotelischen Formbegriff zum Strukturbegriff Kein Zugriff
    4. 1.4. Strukturdenken im Sinne Cassirers und Piagets Kein Zugriff
    5. 1.5. Der genetische Strukturalismus Kein Zugriff
    6. 1.6. Die Bedeutung des strukturgenetischen Ansatzes für die Theorie der Wirkwesen Kein Zugriff
    7. 1.7. Die Einheit von Prozess-, Struktur- und Subjektdenken Kein Zugriff
    8. 1.8. Aktuelle Brennpunkte der Theorie Kein Zugriff
    1. 2.1. Die Kuhn’sche Paradigmentheorie und ihre Rationalitätslücken Kein Zugriff
    2. 2.2. Die Notwendigkeit einer Revision der herkömmlichen Wissenschaftstheorie Kein Zugriff
    3. 2.3. Vom Statement View zum Non Statement View empirischer Wissenschaften Kein Zugriff
    4. 2.4. Die logische Rekonstruktion von Kuhns Paradigmentheorie Kein Zugriff
    5. 2.5. Mathematischer und ontologischer Aspekt des Strukturkerns Kein Zugriff
    6. 2.6. Statement View und Non Statement View in der Philosophie Kein Zugriff
    7. 2.7. Das strukturalistische Konzept der Theorie der Wirkwesen und seine Umsetzung Kein Zugriff
      1. 3.1.1. Die Wirklichkeit besteht aus einer Vielheit von Wirkwesen Kein Zugriff
      2. 3.1.2. Als Wirkwesen gelten alle organismischen Einheiten der Wirklichkeit, nicht aber die »Dinge« oder »Gegenstände« der Alltagswelt Kein Zugriff
      3. 3.1.3. Alles, was »ist«, existiert demnach als Wirkwesen oder als ein Strukturmoment beziehungsweise Aspekt von Wirkwesen Kein Zugriff
      4. 3.1.4. Was immer von der Wirklichkeit ausgesagt wird, muss deshalb direkt oder indirekt mit Bezug auf Wirkwesen ausgesagt werden Kein Zugriff
      5. 3.1.5. Entsprechend ist auch die Suche nach einem Grund oder einer Ursache immer die Suche nach einem oder mehreren Wirkwesen oder nach deren Strukturmomenten Kein Zugriff
      1. 3.2.1. Wirkwesen sind prozessuale Subjekte mit Strukturen in Systemen Kein Zugriff
      2. 3.2.2. Wirkwesen sind organismische Prozesseinheiten Kein Zugriff
      3. 3.2.3. Wirkwesen entwickeln sich, und zwar sowohl als Einzelwesen als auch in ihrer Gesamtheit Kein Zugriff
      4. 3.2.4. Die Wirkwesen bilden in ihrer Gesamtentwicklung, aber auch in ihrer Entwicklung als Einzelwesen eine Stufenfolge Kein Zugriff
      5. 3.2.5. Die höheren Stufen sind nicht auf die niedrigeren zurückführbar, sondern sind durch echte Neuschöpfungen aus ihnen hervorgegangen Kein Zugriff
      6. 3.2.6. Bei der Höherentwicklung der Wirkwesen nimmt ihre Subjektivität bis zum vollen Selbstbesitz im Menschen graduell zu Kein Zugriff
      1. 3.3.1. Werdensprozesse sind konstitutiv für die Wirkwesen Kein Zugriff
      2. 3.3.2. Diese Werdensprozesse bestehen in der Aneignung von Außenelementen und deren Umgestaltung in das Selbstsein der Wirkwesen Kein Zugriff
      3. 3.3.3. Die Möglichkeit, von Wirkwesen angeeignet zu werden, macht eine Grundbestimmung des Wirklichen aus Kein Zugriff
      4. 3.3.4. Die Aneignung von Außenelementen und deren Umgestaltung im Selbstaufbau ist das ureigenste Wirken von Wirkwesen Kein Zugriff
      5. 3.3.5. Wirkwesen bleiben in ihrem Selbstsein konstitutiv auf die Außenwelt bezogen Kein Zugriff
      6. 3.3.6. Wirkwesen tragen ihre Wirklichkeit als Wirkung ihres Wirkens in sich Kein Zugriff
      7. 3.3.7. Wirkwesen bilden sich durch Selbstverwirklichung Kein Zugriff
      1. 3.4.1. Der Werdensprozess eines Wirkwesens wird formal von seiner Struktur bestimmt Kein Zugriff
      2. 3.4.2. Die Struktur ist das ganzheitliche Organisationsprinzip eines Wirkwesens Kein Zugriff
      3. 3.4.3. Der Werdensprozess eines Wirkwesens geht von seiner strukturierenden Anfangsstruktur aus und zielt auf seine strukturierte Endstruktur hin Kein Zugriff
      4. 3.4.4. In jenen Wirkwesen, deren Werdensprozess eine Höherentwicklung einschließt, gehören die Anfangs- und die Endstruktur unterschiedlichen Wirklichkeitsstufen an Kein Zugriff
      5. 3.4.5. Der Entwicklungsprozess der höheren und höchsten Wirkwesen erfolgt über die Ausbildung von Strukturen, die die Zwischenstufen bilden Kein Zugriff
      6. 3.4.6. Die Höherentwicklung wird vom Wirkwesen selbst in Interaktion mit seiner Umwelt über Selbstregelungsprozesse vorangetrieben Kein Zugriff
      7. 3.4.7. Bei der Höherentwicklung werden die vorangehenden Strukturen als Substrukturen in die nachfolgenden Strukturen integriert Kein Zugriff
      8. 3.4.8. Der Entwicklungsprozess sowohl der einzelnen Wirkwesen als auch der Wirkwesen insgesamt beruht auf einer Filiation von Strukturen Kein Zugriff
      1. 3.5.1. Allgemein gilt, dass jede Struktur aus einer Genese hervorgegangen ist, die ihrerseits auf eine vorausliegende Struktur zurückweist Kein Zugriff
      2. 3.5.2. Zur Beschreibung und Erklärung eines Wirkwesens bedarf es einer strukturalen und einer genetischen Analyse Kein Zugriff
      3. 3.5.3. Ein Wirkwesen muss auf jeder seiner Entwicklungsstufen zuerst struktural und dann genetisch betrachtet werden Kein Zugriff
      4. 3.5.4. Strukturdenken und Subjektdenken sind solidarisch Kein Zugriff
      1. 3.6.1. Wirkwesen sind auf Gesellschaftsbildung hin angelegt Kein Zugriff
      2. 3.6.2. Die Gesellschaftsbildung kann »demokratische« oder »monarchische« Formen annehmen Kein Zugriff
      3. 3.6.3. Durch die Gesellschaftsbildung von Wirkwesen entsteht Komplexität Kein Zugriff
      4. 3.6.4. Es gibt eigenständige und untergeordnete Wirkwesen Kein Zugriff
      1. 3.7.1. Die Wirklichkeit als Prozess besteht in der zunehmenden Verwirklichung von Möglichkeiten Kein Zugriff
      2. 3.7.2. Es sind die Wirkwesen, die die Möglichkeiten ergreifen und verwirklichen Kein Zugriff
      3. 3.7.3. Es gibt reale, entfernte und reine Möglichkeiten Kein Zugriff
      4. 3.7.4. Reale und entfernte Möglichkeiten sind zeitlich bedingt, reine Möglichkeiten existieren überzeitlich Kein Zugriff
      5. 3.7.5. Die reinen, überzeitlichen Möglichkeiten bilden das Reich der idealen Formen Kein Zugriff
      6. 3.7.6. Die reale Wirklichkeit ist die Konkretion von idealen Formen Kein Zugriff
      7. 3.7.7. Ideale Formen werden von den Wirkwesen selbst über ihre Selbstregelungsprozesse angestrebt, insbesondere durch die Äquilibrationen Kein Zugriff
      1. 3.8.1. Die idealen Formen bilden die geistige Dimension der Wirklichkeit Kein Zugriff
      2. 3.8.2. Die Entwicklung der Wirklichkeit insgesamt bedeutet die Überführung unbewusster Geistigkeit in den bewussten Geist Kein Zugriff
    1. 4.1. Die prinzipielle Bedeutung einer organismischen Auffassung der Natur Kein Zugriff
    2. 4.2. Von der Dingvorstellung unserer Alltagserfahrung zum mechanistischen Materiekonzept Kein Zugriff
    3. 4.3. Konturen des Organismusbegriffs und einer organismischen Sicht Kein Zugriff
    4. 4.4. Der organismische Charakter der elementaren Einheiten der modernen Physik Kein Zugriff
    5. 4.5. Der innere Zusammenhang von organismischer und strukturgenetischer Sicht Kein Zugriff
    1. 5.1. »Leben«, »Lebendigsein« ist eine potenzierte prozessuale, auf die Selbsterhaltung ausgerichtete Form des Seins Kein Zugriff
    2. 5.2. Ein höheres Lebewesen ist ein Organismus im Vollsinn, der durch eine Gesamtstruktur gebildet wird, die unterschiedliche Substrukturen, die Organe, zu einer funktionellen Einheit und Ganzheit zusa... Kein Zugriff
    3. 5.3. Höhere Lebewesen bilden in ihrer Genese vom Samen bis zu ihrer ausgewachsenen Form unterschiedliche Strukturen aus, die sich qualitativ vom Unbelebten abheben Kein Zugriff
    4. 5.4. Ein Lebewesen ist konstitutiv auf seine Umwelt bezogen, die es zugleich assimiliert und erschafft, womit es eine Geschichte hat Kein Zugriff
    1. 6.1. Komplexität, Zentrierung und Positionalität als Leitprinzipien der Differenzierung Kein Zugriff
    2. 6.2. Die Pflanzen als Primärproduzenten: Dominanz der Offenheit Kein Zugriff
    3. 6.3. Die Tiere als Sekundärproduzenten: Dominanz der Geschlossenheit Kein Zugriff
    4. 6.4. Der Mensch: Reflektiertes Selbstsein Kein Zugriff
    5. 6.5. Die menschliche Entwicklung Kein Zugriff
    6. 6.6. Organismische Biologie – Strukturgenetische Anthropologie Kein Zugriff
    1. 7.1. Der Mensch als Gesellschafts-, Kultur- und Geschichtswesen Kein Zugriff
    2. 7.2. Abklärung der Methodenwege: Von Hegel über Cassirer zu Piaget Kein Zugriff
    3. 7.3. Strukturgenetische Anthropologie und Historische Anthropologie Kein Zugriff
    1. 8.1. Aristoteles: Naturalismus oder Metaphysik? Kein Zugriff
    2. 8.2. Whitehead: metaphysische Fundierung Kein Zugriff
    3. 8.3. Piaget: naturalistische Reduktion Kein Zugriff
    4. 8.4. Die Offenheit des Unbeweisbaren Kein Zugriff
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 181 - 184
  4. Personenregister Kein Zugriff Seiten 185 - 186
  5. Sachregister Kein Zugriff Seiten 187 - 188

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