200 Jahre Code d'instruction criminelle - Le Bicentenaire du Code d'instruction criminelle
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht, Band 44
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Der französische Code d"instruction criminelle aus dem Jahre 1808 gab damals die Richtung für die kontinental-europäische Strafprozessgesetzgebung vor. Wiewohl er 1958 durch den Code de procédure pénale abgelöst wurde, ist das 200jährige Jubiläum Anlass zu einer Bestandsaufnahme der Entwicklung des Strafprozesses im französisch-deutschen Vergleich bis in die Gegenwart hinein. Hier rücken die Prinzipien (z.B. Unschuldsvermutung, nemo tenetur) ebenso in den Blick wie die Strukturen des Ermittlungsverfahrens (z.B. Untersuchungsrichter-Modell contra Staatsanwaltschafts-Modell) und die Rolle der Verteidigung. Zugleich stellen sich neue Herausforderungen wie die Umsetzung eines stärker auf Sicherheit ausgerichteten Strafrechts. Schließlich hat die Europäisierung auch das Strafprozessrecht erreicht.
Die Beiträge gehen auf das 2. Deutsch-Französische Strafrechtsvergleichende Kolloquium im März 2009 in Saarbrücken zurück. Sie geben einen vertieften Einblick in die Schwerpunkte des französisch-deutschen Strafprozessvergleichs und liefern damit zugleich wichtige Anregungen für die Diskussion über die Strafprozessreformen im gesamteuropäischen Rahmen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5126-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2245-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht
- Band
- 44
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 248
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Abkürzungsverzeichnis/Liste des abbréviations Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Einführung Kein Zugriff Seiten 17 - 22Autor:innen: |
- Napoleon als Gesetzgeber Kein Zugriff Seiten 23 - 40Autor:innen:
- Der Einfluss des Code d’instruction criminelle in den deutschen Territorien Kein Zugriff Seiten 40 - 60Autor:innen:
- Bedeutung und Reichweite der Unschuldsvermutung Kein Zugriff Seiten 61 - 79Autor:innen:
- Der Nemo tenetur-Grundsatz – ein Erbe Napoleons im deutschen, französischen und europäischen Recht Kein Zugriff Seiten 79 - 90Autor:innen:
- Die Rolle des Richters im Ermittlungsverfahren in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 91 - 108Autor:innen:
- L’évolution de l’instruction de 1808 à 2009: chronique des turpitudes d’un modèle français en péril Kein Zugriff Seiten 108 - 124Autor:innen:
- De l’action publique classique à la nouvelle action publique Kein Zugriff Seiten 124 - 139Autor:innen:
- Anmerkungen zum Status der Staatsanwaltschaft Kein Zugriff Seiten 139 - 157Autor:innen:
- L’évolution des droits de la défense depuis le Code d’instruction criminelle Kein Zugriff Seiten 157 - 176Autor:innen:
- Verteidigung – quo vadis? Kein Zugriff Seiten 176 - 180Autor:innen:
- L’évolution de la place de la victime depuis le Code d’instruction criminelle Kein Zugriff Seiten 180 - 190Autor:innen:
- Faut-il un juge pour les victimes? Kein Zugriff Seiten 190 - 196Autor:innen:
- Die Feststellung von Gefährlichkeit im Strafverfahren Kein Zugriff Seiten 197 - 212Autor:innen:
- Schuldunfähigkeit und Verfahren Kein Zugriff Seiten 212 - 224Autor:innen:
- L’entraide répressive internationale depuis le Code d’instruction criminelle Kein Zugriff Seiten 225 - 245Autor:innen:
- Schlussbetrachtung/Conclusion: Rapport de synthèse Kein Zugriff Seiten 245 - 246Autor:innen:
- Autoren/Herausgeber/Auteurs/Directeurs Kein Zugriff Seiten 247 - 248





