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Monographie Kein Zugriff

"Si vis pacem, para virtutes"

Ein tugendethischer Beitrag zu einem Ethos der Friedfertigkeit
Autor:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Die Arbeit beschäftigt sich aus einer theologisch-ethischen Perspektive heraus mit der Relevanz von Tugenden für die Friedensethik. Sie nimmt ihren motivischen Ausgang bei dem Hirtenwort der Deutschen Bischöfe „Gerechter Friede“ (2000) und dem US-amerikanischen Friedenswort „The Harvest of Justice Is Sown in Peace“ (1993). Auf der Basis einer Vielzahl deutschsprachiger und angloamerikanischer Beiträge erfolgt eine systematische Grundlegung, die in einige konkrete Anwendungsfelder (bspw. Menschenrechte, Zivilgesellschaft) überführt und mit inhaltlich präzisierten „Tugenden der Friedfertigkeit“ ergänzt wird.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-2704-9
ISBN-Online
978-3-8452-7045-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Friedensethik
Band
54
Sprache
Deutsch
Seiten
477
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
    1. Prolog – ‚si vis pacem, para virtutes‘? Kein Zugriff
      1. Fragestellung, Zielsetzung und methodisches Vorgehen – zum Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
        1. Bezugsrahmen I: Eine ethische Einordnung an der Schnittstelle von Individual- und Sozialethik, von Tugend- und Friedensethik Kein Zugriff
        2. Bezugsrahmen II: Ein katholisches Friedensethos Kein Zugriff
        3. Bezugsrahmen III: Zur Fruchtbarkeit einer US-amerikanischen Perspektive Kein Zugriff
        4. Bezugsrahmen IV: ‚Peacebuilding‘ als aktuelles Paradigma gegenwärtiger Friedensethik Kein Zugriff
        5. Bezugsrahmen V: Unerwartetes – Bernhard Häring als Quelle Kein Zugriff
      1. Norm- und institutionsethischer Fokus Kein Zugriff
        1. Der ‚Faktor Mensch‘ als „wirksames Werkzeug“ (Papst Franziskus) für den Frieden – Tugenden als anthropologische Grundphänomene Kein Zugriff
        2. Zur grundsätzlichen Attraktivität tugendethischen Denkens Kein Zugriff
        3. Inspirierende Einzelbeobachtungen Kein Zugriff
      1. Ein tugendethischer Einblick in die vorkonziliare Handbuchmoral zum Frieden Kein Zugriff
        1. Die Brückenfunktion der Tugendethik im Anschluss an eine moraltheologische Methodik gemäß Optatam totius 16 Kein Zugriff
          1. Der Mensch als Berufener und ‚Türangel‘ (cardo) – zwei Grunddaten konziliarer Anthropologie stellen die ‚Seins-Frage‘ Kein Zugriff
          2. Der friedensethische Primärtext GS 77-89 – neue Wege in erneuerter Gesinnung Kein Zugriff
        2. Resümee: Ein tugendethischer Ansatz zum Frieden – im Sinne des Konzils! Kein Zugriff
        1. Konturierung des Dokuments Kein Zugriff
        2. Das bischöfliche Hirtenwort in tugendethischer Lesart Kein Zugriff
        3. Die Haltung der Gewaltfreiheit als roter Faden des Dokuments Kein Zugriff
        4. Und der ‚gerechte Krieg‘? – eine notwendige Reflexion Kein Zugriff
        5. Ertrag der Beobachtungen: Tugendethische Ansatzpunkte und Defizite Kein Zugriff
        1. „Peaceable virtues“ (HJP 6) – Tugenden der Friedfertigkeit Kein Zugriff
        2. ‚Nonviolence‘ und ‚Just war‘ als Wege der Konfliktbearbeitung Kein Zugriff
      1. Die bischöflichen Friedensworte im Vergleich – eine Zusammenschau Kein Zugriff
    1. Fazit und Überleitung Kein Zugriff
      1. Demotivationen oder Herausforderungen? Einige (An-)Fragen an das Paradigma Kein Zugriff
        1. Zur gegenwärtigen Rezeption einiger Elemente des klassischen Tugendbegriffs Kein Zugriff
        2. Der „organische Zusammenhang zwischen den Tugenden“ (EG 39) Kein Zugriff
        3. „Mehr als die Pflicht“ (Witschen)? – zur notwendigen Unterscheidung von Tugend und Ideal Kein Zugriff
        4. „Subjektive Objektivität“ (Höffe) – Tugend zwischen partikularer Eigenart und universalem Geltungsanspruch Kein Zugriff
        5. Ein Beitrag zum „Gelingen der personal-relationalen Entfaltung des Menschen“ (Müller) – Tugenden als relationale Größen Kein Zugriff
        6. Exkurs: Zum Wechselverhältnis von Identität, Sozialität und Tugend Kein Zugriff
        7. Tugenden als ‚Heilmittel‘ – Ansatzpunkte therapeutischer Friedensethik Kein Zugriff
        1. Zum Miteinander von Tugend und Institution – Tugenden als gestalterische Potentiale normativer Sinngebilde Kein Zugriff
          1. Das Konzept eines ‚principled virtuous consequentialism‘ nach David Fisher – Chancen und Defizite Kein Zugriff
          2. „Beide Weisen, Moraltheologie zu betreiben, ergänzen einander“ (Demmer) – Tugenden als komplementäre und subsidiäre Größen Kein Zugriff
        2. Tugend als habitus operativus – zum Miteinander von Tugend und Praxis Kein Zugriff
        3. Exkurs: Ist Tugendhaftigkeit ‚erlernbar‘? Kein Zugriff
        4. Tugend als habitus bonus – die „normative Idee des Guten“ (Schockenhoff) als Zielprinzip und Richtungsvorgabe einer Tugendethik Kein Zugriff
        1. „Die Frucht des Geistes aber ist [...] Friede“ (Gal 5,22): Ist der Friede nicht selbst eine Tugend? Kein Zugriff
          1. „Der Friede besteht nicht darin, dass kein Krieg ist“ (GS 78) – zur kontrastierenden Rede von einem ‚negativen‘ und einem ‚positiven‘ Frieden Kein Zugriff
          2. „Abbild und Wirkung des Friedens, den Christus gebracht hat“ (GS 78) – zur spannungsvollen Rede von einem ‚irdischen‘ und einem ‚messianischen‘ Frieden Kein Zugriff
          3. Friede als „Werk der Gerechtigkeit“ (GS 78) – Zielperspektive: ‚Gerechter Friede‘ Kein Zugriff
          4. Mit Gott, im Menschen, zwischen den Menschen – Friede als relationaler Prozess Kein Zugriff
        2. Resümee: Kernaspekte eines theologisch verantworteten Friedensbegriffs Kein Zugriff
      2. Synthese: Zur (graphischen) Verortung eines friedensethisch tragfähigen Tugendbegriffs – ‚friedensethisches Viereck‘ Kein Zugriff
        1. Die Würde und die Freiheit des Menschen als imago dei Kein Zugriff
        2. Der Mensch als Beziehungswesen in „Beziehungsdynamik“ (Dirscherl) Kein Zugriff
        3. Zwischen Optimismus und Realismus – anthropologische Grenzen Kein Zugriff
      1. Methodik: Das ‚relationality-responsibility Modell‘ von Charles E. Curran Kein Zugriff
        1. Zur Systematisierung von Tugenden – ein beispielhafter Überblick Kein Zugriff
        2. Das Schema der Kardinaltugenden – bleibende Relevanz und erkennbare Insuffizienz Kein Zugriff
        1. James F. Keenan – „another set of cardinal virtues“ Kein Zugriff
        2. Charles E. Curran – „multiple relationships“ Kein Zugriff
        3. Dietmar Mieth – „neue Tugenden“ Kein Zugriff
        4. Bernhard Häring – „biblisch eschatologische Tugenden“ Kein Zugriff
        5. Eli S. McCarthy – „nonviolent peacemaking“ Kein Zugriff
        6. Dieter Witschen – „Menschen-Tugenden“ Kein Zugriff
        7. Ertrag der Zusammenschau: Kriterien eines tragfähigen Einteilungsschemas Kein Zugriff
      2. Synthese: Das Einteilungsschema – offen, relational und gestuft Kein Zugriff
    1. Fazit und Überleitung Kein Zugriff
          1. Die theologische Trias als „christlicher Sinnhorizont“ (Ernst) ethischen Handelns Kein Zugriff
          2. Glaube, Hoffnung und Liebe als „Kern der Grundentscheidung“ (Häring) Kein Zugriff
        1. „We need to nurture among ourselves faith“ (HJP 7) – der Glaube als ausrichtende und relativierende Tugend Kein Zugriff
        2. „Indispensable virtue“ (HJP 51) – die vermittelnde, motivierende, sinnstiftende und entlastende Kraft der Hoffnung Kein Zugriff
        3. „Die Frucht der Liebe sind Freude, Friede und Barmherzigkeit“ (KKK 1829) – die Tugend der Liebe als forma virtutum Kein Zugriff
        1. Auriga virtutum – die Klugheit als ‚maßgebende‘ Tugend Kein Zugriff
        2. Humilitas – die Demut als Anerkenntnis menschlicher Begrenzung und Bezogenheit Kein Zugriff
        3. ‚Moral imagination‘ bei John Paul Lederach – Kreativität als Haltung Kein Zugriff
        1. „Nutzt die Zeit“ (Eph 5,16) – die Wachsamkeit als kairologische Tugend der Gottesbeziehung Kein Zugriff
        2. ‚Self-care‘ – eine vielschichtige Tugend der Selbstbeziehung Kein Zugriff
        3. Suum cuique – Gerechtigkeit als Kardinaltugend der Beziehung zum Nächsten Kein Zugriff
        1. „Globalisierung der Solidarität“ (GF 126) – die Tugend der Brüderlichkeit als Weg zum Frieden Kein Zugriff
        2. Toleranz als „Tugend der Weggefährtenschaft“ (Demmer) – Anderen Andersartigkeit zugestehen Kein Zugriff
        3. Die Tugend des Dialogs als „Weg der Befriedung“ (EG 242) Kein Zugriff
        4. Die Gewaltfreiheit als „unersetzliche Quelle der Inspiration“ (GF 69) – zur ‚Normalisierung‘ einer kontroversen Tugend Kein Zugriff
        5. „Um Frieden zu schaffen, braucht es Mut“ (Papst Franziskus) – zu Unterschied und Verwiesenheit von Tapferkeit, Zivilcourage und Opferbereitschaft Kein Zugriff
        6. „Dinglich gewordene Ungeduld ist die Gewalt“ (Kühn) – Geduld und Gelassenheit als Tugenden des ‚Lassen-Könnens‘ Kein Zugriff
        7. Die Tugend des Humors – ein „heilsamer Gegenpol“ (Lesch) Kein Zugriff
        8. „Pro und Kontra, Zustimmung und Widerspruch“ (GF 164) – die Tugend der Kritik Kein Zugriff
        9. „Wer eine gemeinsame Zukunft will, braucht Verständigung über die Vergangenheit“ (GF 108) – die Tugend der Erinnerungsbereitschaft Kein Zugriff
        10. „Seid dankbar!“ (Kol 3,15) – die Tugend der Dankbarkeit Kein Zugriff
        11. „Dives in Misericordia“ (Papst Johannes Paul II.) – Barmherzigkeit als Quelle der Vergebungsbereitschaft und komplementäre Tugend der Gerechtigkeit Kein Zugriff
    1. Fazit und Überleitung Kein Zugriff
          1. ‚Frieden durch Recht‘ – zur zentralen Bedeutung des Rechts am Beispiel der Menschenrechte und dessen Verwiesenheit auf die Moral am Beispiel der Tugenden Kein Zugriff
            1. Eli S. McCarthy – „merging of rights and virtue ethics“ Kein Zugriff
            2. Dieter Witschen – „Menschen-Tugenden“ als rechtsethisches Erfordernis Kein Zugriff
            3. Resümee: Konzepte einer Synthese von Tugenden und Menschenrechten Kein Zugriff
          1. Der gerechte Krieg als komplementäre Ergänzung – Argumente Kein Zugriff
          2. Zur Integration der tugendethischen Dimension bei Gerard F. Powers: Peacebuilding, just war – und Tugenden? Kein Zugriff
            1. David Fisher – „Morality and War“ (2011) Kein Zugriff
            2. Daniel M. Bell – „Just War as Christian Discipleship“ (2009) Kein Zugriff
          3. Fazit – Tugenden als Mehrwert für die Lehre vom gerechten Krieg Kein Zugriff
        1. Zur Stärkung der „Friedensarbeit in der Zivilgesellschaft“ (GF 122) – Tugenden als ‚soziales Kapital‘ Kein Zugriff
        2. „The Church is called to be a peace church“ (CtP 175) – die Kirche als „Sakrament des Friedens“ (GF 162) und communio der friedfertigen Tugenden Kein Zugriff
        3. Medium: Sprache – „Meta-Institution“ und „Zeugnis von Geistbegabung“ (Demmer) Kein Zugriff
          1. Versöhnung als (auch) tugendbasierter Prozess Kein Zugriff
          2. Daniel Philpott – „political reconciliation“ Kein Zugriff
          1. Die Eucharistie und ihre „friedensstiftende Symbolik“ (Schulz) Kein Zugriff
          2. „Die Kirche braucht dringend die Lunge des Gebets“ (EG 262) – das Gebet als kirchlicher ‚Kampf‘ für den Frieden Kein Zugriff
    1. Der ‚rote Faden‘ – eine ergebnisorientierte Rückschau Kein Zugriff
    2. Erträge und Perspektiven Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 451 - 477

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