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Monographie Kein Zugriff

Der Kampf um die Köpfe

Wissenschaftliche Expertise und Protestpolitik bei Attac
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Ein Kennzeichen der Wissensgesellschaft ist die zunehmende Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise seitens der Politik. Gilt das auch für den Bereich der Protestpolitik? Welche Formen von Expertise werden in der Nichtregierungspolitik in welcher Weise nachgefragt?

Am Beispiel der globalisierungskritischen Bewegungsorganisation Attac wird gezeigt, dass auch für Protestpolitik der Zugriff auf wissenschaftliches Wissen bedeutsam ist. Um dieses Themenfeld zu untersuchen, werden zwei Theoriestränge erstmals zusammengeführt: die Wissenschaftsforschung und die Soziologie Sozialer Bewegungen.

Wissenschaftliche Expertise dient bei Attac einerseits der Aufklärung der Öffentlichkeit, andererseits werden politische Forderungen wissenschaftlich legitimiert. Neben dieser strategischen Nutzung der Expertise als Mobilisierungsressource wirkt die Wissenschaft aber auch auf die Identitätsformation der Bewegungsorganisation. Die Einheit der Organisation Attac wird in starkem Maße über verwissenschaftlichte Kommunikation erzeugt, zugleich aber wegen des offenen Charakters wissenschaftlicher Beobachtung dauerhaft in der Schwebe gehalten. Ein den Rahmenbedingungen der Wissensgesellschaft angepasster Protest wird hier als "adaptiver Protest’ konzipiert.

Mit einem Vorwort von Peter Weingart, Professor für Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Bielefeld


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4257-1
ISBN-Online
978-3-8452-1827-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wissenschafts- und Technikforschung
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
256
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 20
    Autor:innen:
    1. Die globalisierungskritische Bewegung Kein Zugriff Seiten 21 - 25
      Autor:innen:
    2. Attac – Zwischen Netzwerk, NGO und Bewegung Kein Zugriff Seiten 25 - 36
      Autor:innen:
    1. Theorie der Ressourcenmobilisierung Kein Zugriff Seiten 37 - 40
      Autor:innen:
    2. Kollektive Identitäts – Theorie Kein Zugriff Seiten 40 - 44
      Autor:innen:
    3. Soziale Bewegungen und Soziale Bewegungsorganisationen Kein Zugriff Seiten 44 - 47
      Autor:innen:
    4. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 47 - 48
      Autor:innen:
    1. Wissensgesellschaft Kein Zugriff Seiten 49 - 50
      Autor:innen:
    2. Wissen Kein Zugriff Seiten 50 - 51
      Autor:innen:
    3. Wissenschaftliche Expertise Kein Zugriff Seiten 51 - 55
      Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Das Legitimationsproblem Kein Zugriff
        Autor:innen:
      1. Demokratisierung der Expertise und Demokratisierung der Politik Kein Zugriff Seiten 63 - 64
        Autor:innen:
      2. Von der Politikberatung zur Öffentlichkeitsberatung? Kein Zugriff Seiten 64 - 68
        Autor:innen:
    5. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 68 - 70
      Autor:innen:
    1. Perspektiven der Wissenschaftsforschung Kein Zugriff Seiten 71 - 83
      Autor:innen:
    2. Perspektiven der Bewegungsforschung Kein Zugriff Seiten 83 - 88
      Autor:innen:
    3. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 88 - 90
      Autor:innen:
    1. Präzisierung der Fragestellung Kein Zugriff Seiten 91 - 93
      Autor:innen:
    2. Methodisches Vorgehen: Dokumentenanalyse und Experteninterviews Kein Zugriff Seiten 93 - 96
      Autor:innen:
    3. Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 96 - 98
      Autor:innen:
    4. Materialauswahl, Stichprobe und Erhebungsmethoden Kein Zugriff Seiten 98 - 105
      Autor:innen:
    5. Auswertung Kein Zugriff Seiten 105 - 108
      Autor:innen:
    1. Die Gründungs-Erklärung von Attac Kein Zugriff Seiten 109 - 118
      Autor:innen:
    2. Das Selbstverständnis-Papier: „Zwischen Netzwerk, NGO und Bewegung“ Kein Zugriff Seiten 118 - 132
      Autor:innen:
    3. „Soziale Bewegung braucht Expertise“ – Konzept zur Gründung eines Wissenschaftlichen Beirats Kein Zugriff Seiten 132 - 137
      Autor:innen:
    4. Zusammenfassung des Deutungsmusters und Fazit Kein Zugriff Seiten 137 - 138
      Autor:innen:
    1. Veränderte Rahmenbedingungen von Protest in der Wissensgesellschaft Kein Zugriff Seiten 139 - 141
      Autor:innen:
      1. Die institutionelle Verankerung von Expertise Kein Zugriff Seiten 141 - 156
        Autor:innen:
      2. Akteure Kein Zugriff Seiten 156 - 163
        Autor:innen:
      3. Expertise: Kriterien und Auswahl Kein Zugriff Seiten 163 - 172
        Autor:innen:
      4. Zwischenfazit: Typologie der Expertise Kein Zugriff Seiten 172 - 174
        Autor:innen:
    2. Funktionen der Expertise Kein Zugriff Seiten 174 - 190
      Autor:innen:
      1. Themenfelder des Wissenschaftlichen Beirats Kein Zugriff Seiten 190 - 193
        Autor:innen:
      2. Institutionelle Verankerung von Expertise durch den Wissenschaftlichen Beirat Kein Zugriff Seiten 193 - 197
        Autor:innen:
      3. Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat und ihre Auswahl Kein Zugriff Seiten 197 - 199
        Autor:innen:
      4. Expertise-Verständnis und Kriterien „guter“ Expertise Kein Zugriff Seiten 199 - 201
        Autor:innen:
      5. Funktionen des Wissenschaftlichen Beirats Kein Zugriff Seiten 201 - 203
        Autor:innen:
      6. Zwischenfazit Wissenschaftlicher Beirat Kein Zugriff Seiten 203 - 205
        Autor:innen:
    3. Zusammenfassung und Fazit der Interviewanalyse Kein Zugriff Seiten 205 - 206
      Autor:innen:
    1. Zwei Bedeutungsdimensionen der Wissenschaft für Protestpolitik: Identitätsreflexion und Mobilisierungsressource Kein Zugriff Seiten 207 - 211
      Autor:innen:
    2. „Vielfalt ist eine Stärke“ – Kontextbezogene Legitimation durch Wissen Kein Zugriff Seiten 211 - 212
      Autor:innen:
    3. „Der Experte ruft in den Raum“ – temporäre Beratungsgelegenheiten und Beratungsbereitschaften Kein Zugriff Seiten 212 - 213
      Autor:innen:
    4. An der Grenze nichts Neues – Über die Tendenz zur Mitte im Verhältnis von Wissenschaft und Protestpolitik Kein Zugriff Seiten 213 - 216
      Autor:innen:
    5. Adaptiver Protest Kein Zugriff Seiten 216 - 218
      Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 219 - 239
    Autor:innen:
    1. Interviewpartner/innen Kein Zugriff Seiten 240 - 242
      Autor:innen:
    2. Textverweise im Datenanalyseprogramm Atlas.ti Kein Zugriff Seiten 242 - 244
      Autor:innen:
    3. Interviewleitfaden Kein Zugriff Seiten 244 - 247
      Autor:innen:
    4. Dokument „Erklärung für eine demokratische Kontrolle der internationalen Finanzmärkte“ (04/2000) Kein Zugriff Seiten 247 - 249
      Autor:innen:
    5. Dokument: „Zwischen Netzwerk, NGO und Bewegung. Das Selbstverständnis von ATTAC. 8 Thesen“ (10/2001) Kein Zugriff Seiten 249 - 254
      Autor:innen:
    6. Dokument „Soziale Bewegung braucht Expertise – Konzept für einen ‚Wissenschaftlichen Beirat von Attac’“ (01/2002) Kein Zugriff Seiten 254 - 256
      Autor:innen:

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