Communicatio Socialis ist eine medienethische Zeitschriftum der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von Kommunikations- und Medienethik gerecht zu werden,um der Mediatisierung und Digitalisierung gesellschaftlicher Kommunikation und der Rolle des Internets eine ethische Reflexion entgegen zu setzen,um den steigenden wissenschaftlichen Bemühungen in diesem Feld (Tagungen, Gründungen von Netzwerken und Fachgruppen sowie Einrichtung von Professuren) einen kommunikativen Raum zu geben,um der aktuellen und gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft gerecht zu werden.
Texte, in denen aus unterschiedlichen Anlässen die Bedeutung einer Persönlichkeit für die soziale Kommunikation gewürdigt wird, werden in Communicatio Socialis in der Regel zum Heftabschluss publiziert. Das ist in diesem Heft ausdrücklich...
Runde Geburtstage sind Lebensabschnitte. Ein 75. Geburtstag markiert dabei für Priester einen besonderen Moment, da mit diesem Datum in der Regel der wohlverdiente Ruhestand beginnt. Bischof Dr. Hermann Josef Spital hat am 31. Dezember 2000...
Der Werther-Effekt ist in der Medienwirkungsforschung ein viel beachtetes Phänomen. Seit der bahnbrechenden Studie des amerikanischen Soziologen Phillips (1974) wurde in zahlreichen Erhebungen versucht, Nachahmungstaten im Gefolge von realen und...
Big Brother steht als Chiffre für eine Gesellschaft, in der nur noch wenig verborgen bleibt, in der eine übermächtige Staatsgewalt die Kontrolle auch über die intimsten Lebensbereiche übernommen hat. Nichts bleibt ungeregelt und vor allem -...
Humberto R. Maturana, Jahrgang 1928, studierte zunächst Medizin in Chile, dann Anatomie in England, promovierte 1958 in Biologie an der Harvard University und arbeitete danach am Massachussets Institute of Technology (MIT). 1960 kehrte er -...
Die nachfolgenden Thesen sind als Anregungen zu verstehen. Es handelt sich um gedankliche Suchbewegungen mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung. Sie beziehen sich auf die ursprüngliche Bedeutung, die Humberto R. Maturana dem von ihm...
Anfang der 90er Jahre hatten die Massenmedien in der systemtheoretisch ausgerichteten Soziologie hinreichend Resonanz ausgelöst. Niklas Luhmann erhob sie in den Rang eines Funktionssystems und ließ sein Manuskript über die "Realität der...
Der Begriff der Autopoiesis wird in der neueren journalismustheoretischen Diskussion zugleich unter- und überschätzt. Er wird unterschätzt, wenn die stets mit gemeinte Eigensinnigkeit einer spezifisch journalistischen Kommunikationsweise und...
"Ist der Journalismus autopoietisch?" Bernhard Pörksens Anfrage gestattet es, sowohl mit "Nein" als auch mit "Immer weniger" zu antworten. Die Fragestellung lässt also offen, ob ihr ein statisch-binärer (differenzloser) oder ein...
Im Gefolge einiger Pionierarbeiten der frühen 90er Jahre (Spangenberg 1993, Marcinkowski 1993, Blöbaum 1994), in denen versucht worden war, Begriffe und Konzepte der neueren soziologischen Systemtheorie für die Theorie der Massenmedien...