Communicatio Socialis ist eine medienethische Zeitschrift um der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von Kommunikations- und Medienethik gerecht zu werden, um der Mediatisierung und Digitalisierung gesellschaftlicher Kommunikation und der Rolle des Internets eine ethische Reflexion entgegen zu setzen, um den steigenden wissenschaftlichen Bemühungen in diesem Feld (Tagungen, Gründungen von Netzwerken und Fachgruppen sowie Einrichtung von Professuren) einen kommunikativen Raum zu geben, um der aktuellen und gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft gerecht zu werden.
In der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte um soziale Medien und ihre Rolle für die Demokratie geht es vor allem um die Gefahren von Filterblasen und Misinformation. Dieser Beitrag argumentiert, dass eine unterschätzte Gefahr sozialer...
Der Beitrag beschäftigt sich mit politischen Creator:innen als potenziellen Meinungsmacher:innen und neuen Akteur:innen in der öffentlichen Kommunikation. Der Beitrag hat zwei Ziele: Erstens wird ein Überblick über das diverse und sich dynamisch...
Der Beitrag behandelt vor allem unter dem Gesichtspunkt des Jugendmedienschutzes aktuelle normative und rechtliche Fragen des Influencer:innen Marketings in Österreich. Dabei werden theoretische Rahmenmodelle wie der Capability Approach sowie...
Der Beitrag plädiert für eine Einbindung medienethischer Kategorien in die Einstellungsforschung. Hierzu wurden publikumsethische Qualitätsurteile als Faktoren für Meinungsbildungsprozesse fruchtbar gemacht. Empirische Grundlage ist ein...
Die Stimmengewinne rechtspopulistischer Parteien bei politischen Wahlen werfen die Fragen auf, welche Strategien sie verfolgen, welche Gründe zu ihrem Erfolg führen und welche Möglichkeiten bestehen, ihnen entgegenzutreten. Zur Bearbeitung dieser...
Politische Debatten spielen sich in einem komplexen Gefüge von Macht, Medien und Öffentlichkeit ab. Innerhalb dieser Debatten ist in den letzten Jahren häufig die pauschale Zuschreibung einer „Cancel Culture“ zu lesen. Unterschiedliche...
Der Beitrag nimmt innovative journalistische Formate in den Blick, die politische Themen für junge Mediennutzer:innen erklären und für diese potenziell zu „Meinungsführern“ werden. Dazu wählt er einen normativen Zugang zum interpretativen...
Der Kommentar gehört zu den klassischen Darstellungsformen im Journalismus. Welchen Wert hat er noch im Zeitalter digitaler Medien? Der Essay diskutiert die Rolle des Kommentars für eine anspruchsvolle Meinungsbildung und warnt davor, sich von der...
Journalistischen Neugründungen wird besondere Innovationskraft zugesprochen – nicht zuletzt, weil sie neue Routinen, Arbeitsweisen und Praktiken einführen können. Zu den Arbeitsweisen gehört das Konzept des Konstruktiven Journalismus, ein...
Digitale Medien prägen den heutigen Familienalltag maßgeblich. Doch wie beeinflussen Eltern konkret die Mediengewohnheiten ihrer Kinder? Anhand qualitativer Interviews mit Elternteilen und ihren Kindern aus unterschiedlichen Schularten wie...
Wissenschaftskommunikation ist für die Theologie unverzichtbar geworden – nicht nur zur gesellschaftlichen Positionierung, sondern auch zur inhaltlichen Selbstvergewisserung. Der Beitrag diskutiert das Format der Kinderuni als Ort aufsuchender...