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Sammelband Kein Zugriff
Gesundheit und Geschlecht im Recht
Normalitätsvorstellungen und -umbrüche- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Frankfurter Schriften zum Gesundheits- und Sozialrecht, Band 33
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Im Gesundheitsrecht wirken Normalitätsvorstellungen fort, die nicht immer mit medizinischen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten übereinstimmen. Die geschlechtersensible Medizin weist seit Langem darauf hin, dass Krankheitssymptome und Therapiewirkungen variieren können, was auch das Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung vor Herausforderungen stellt. Hinzu treten Fragen der Geschlechtervarianz, insbesondere zur Regelung von Ansprüchen auf körperverändernde medizinische Maßnahmen. Auch das Recht der assistierten Reproduktion ist von Normalitätsannahmen geprägt und wirft im Lichte reproduktiver Rechte neue Bewertungsfragen auf. Der Sammelband versammelt interdisziplinäre Beiträge einer Tagung des INEGES.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-2078-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-5635-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Frankfurter Schriften zum Gesundheits- und Sozialrecht
- Band
- 33
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 108
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vorwort Kein Zugriff
- Gesundheit und Geschlecht: Interdisziplinarität zwischen Medizin und Jura Kein Zugriff
- Gibt es ein Recht auf eine geschlechtersensible Versorgung? Kein Zugriff
- Autor:innen:
- A. Einführung Kein Zugriff
- I. Verfassungsrechtlicher Rahmen Kein Zugriff
- II. Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Besonderheiten im Recht der GKV Kein Zugriff
- III. UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) Kein Zugriff
- IV. UN-Behindertenrechtskonvention Kein Zugriff
- V. Istanbul-Konvention des Europarates Kein Zugriff
- VI. EU-Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU Kein Zugriff
- VII. EU-Richtlinie 2024/1385 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt Kein Zugriff
- I. Sexualisierte Gewalt als geschlechtsspezifisches Gesundheitsrisiko Kein Zugriff
- II. Implikationen für die gesundheitliche Versorgung nach sexualisierter Gewalt Kein Zugriff
- 1. Traumaambulanzen im Sozialen Entschädigungsrecht Kein Zugriff
- 2. Einschränkungen bei Mitteilungspflichten in der GKV Kein Zugriff
- 3. Vertrauliche Spurensicherung als GKV-Leistung Kein Zugriff
- 4. Notfallkontrazeptiva nach sexualisierter Gewalt Kein Zugriff
- 1. Umsetzung der Vertraulichen Spurensicherung Kein Zugriff
- 2. Medizinische Versorgung Kein Zugriff
- 3. Vertraulichkeit Kein Zugriff
- 4. Mangelnde Niedrigschwelligkeit bei Traumaambulanzen Kein Zugriff
- D. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen Kein Zugriff
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein Zugriff
- I. Frühe Konzepte und die „Conträre Sexualempfindung“: Eine historische Einordnung Kein Zugriff
- II. Einführung des Begriffs „Transsexualismus“ und seine Implikationen Kein Zugriff
- III. Paradigmenwechsel: Von der Geschlechtsidentitätsstörung zur Geschlechtsinkongruenz Kein Zugriff
- I. Diskriminierung im Gesundheitssystem Kein Zugriff
- I. Entwicklung von Leitlinien: S3-Leitlinie und WPATH Standards of Care Kein Zugriff
- 1. Diagnostik und Begutachtung Kein Zugriff
- 2. Psychotherapeutische Begleitung Kein Zugriff
- 3. Hormonelle Behandlungen Kein Zugriff
- 4. Chirurgische Behandlungen Kein Zugriff
- E. Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein Zugriff
- I. Die „Krankheit“ im Sinne des Gesundheitsrechts Kein Zugriff
- 1. Medizinische Einordnung Kein Zugriff
- 2. Geschlechtsidentität als Teil des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts Kein Zugriff
- a) Die erste Entscheidung des BSG auf Grundlage der §§ 182 Abs. 2, 184 Abs. 1 RVO (1987) Kein Zugriff
- aa) Eingriffe in den gesunden Körper Kein Zugriff
- bb) Operationen aufgrund einer psychischen Situation Kein Zugriff
- c) Einfluss des Transsexuellengesetzes und des Selbstbestimmungsgesetzes Kein Zugriff
- aa) Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung: Geschlechtervarianz ist keine Krankheit Kein Zugriff
- bb) Diagnostik und Behandlung der Geschlechtsinkongruenz als neue Methode Kein Zugriff
- 4. Analyse Kein Zugriff
- C. Diskriminierungsfreie allgemeine Gesundheitsversorgung Kein Zugriff
- D. Ausblick Kein Zugriff
- Autor:innen:
- I. Was ist assistierte Reproduktion? Kein Zugriff
- II. Gesetzliche Grundlagen Kein Zugriff
- B. Normalitätsvorstellungen im Recht Kein Zugriff
- I. Zugang zur assistierten Reproduktion für lesbische Paare Kein Zugriff
- II. Kostentragung als Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG Kein Zugriff
- III. Eizellspende Kein Zugriff
- IV. Zuordnung der Elternschaft nach assistierter Reproduktion Kein Zugriff
- D. Fazit Kein Zugriff
- Autor:innen:
- A. Reproduktive Rechte im internationalen Recht Kein Zugriff
- B. Reproduktive Rechte im Verfassungsrechtsdiskurs Kein Zugriff
- C. Information und Aufklärung über reproduktive Rechte Kein Zugriff
- D. Regulierung des Schwangerschaftsabbruchs Kein Zugriff
- D. Fazit Kein Zugriff
- Autor:innen:
- A. Objektivität und Neutralität des Rechts versus geschlechtlich unterschiedliche Lebensrealitäten Kein Zugriff
- B. Natürliche Rolle der Frau – oder auch: Nebensache Frauenkörper Kein Zugriff
- C. Verfestigung von Normalitätsvorstellungen durch Zusammenwirken von Medizin und Recht Kein Zugriff
- D. Erkenntnisse in der Medizin als Argumentationsmöglichkeiten für neue Rechtsentwicklung Kein Zugriff
- E. Fazit: Wandelbarkeit von Normalitätsvorstellungen / Recht als Herrschafts- und Emanzipationsinstrument Kein Zugriff
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 107 - 108




