Parlamentarisierung der nationalen Außenpolitik
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Parlamentarismus, Band 16
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Außenpolitik gilt als Domäne der Regierungen. Parlamenten wird dabei bestenfalls die Rolle eines kommentierenden Betrachters zugesprochen. Zusätzlich scheint der Strukturwandel der internationalen Beziehungen eine nahezu unkontrollierte außenpolitische Handlungsdominanz der Exekutive zu begünstigen. Dieses Bild ist jedoch trügerisch.
Diese Studie systematisiert die Konzeptionen von parlamentarischer Kontrolle und vermisst mithilfe des Neoinstitutionalismus und des Prinzipal-Agent-Ansatzes den Stellenwert des Deutschen Bundestags, des britischen House of Commons und des dänischen Folketing in der nationalen Außenpolitik. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits formell beachtliche Kontrollrechte existieren. Ihr Gebrauch hat quantitativ jeweils sogar zugenommen. Zudem haben sich die Abgeordneten zusätzliche informelle Mitwirkungsmöglichkeiten erschlossen. Dabei sind verschiedene Kontrollregime entstanden, die entsprechend der jeweiligen Variante der parlamentarischen Demokratie verdeutlichen, dass Außenpolitik kein „Sonderfall der Ohnmacht des Parlaments“ ist. Im Gegenteil: Die Befunde geben vielmehr Aufschluss über eine Parlamentarisierung der nationalen Außenpolitik.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5912-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2792-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Parlamentarismus
- Band
- 16
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 372
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Zielsetzung, Fragestellung und Erkenntnisinteresse Kein Zugriff Seiten 17 - 19
- Wissenschaftlicher Kontext und Relevanz Kein Zugriff Seiten 19 - 20
- Neue Kontextbedingungen für nationale Außenpolitik – Der Strukturwandel der internationalen Beziehungen: Eine Bestandsaufnahme Kein Zugriff Seiten 21 - 33
- Nationale Außenpolitik als eigenständiges Politikfeld Kein Zugriff Seiten 33 - 35
- Wie wurde nationale Außenpolitik im Kontext des Strukturwandels der internationalen Beziehungen bisher untersucht? Kein Zugriff Seiten 35 - 38
- Die Rolle von Parlamenten in der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 38 - 43
- Entparlamentarisierung? – Probleme und Herausforderungen für nationale Parlamente im Kontext des Strukturwandels internationaler Beziehungen Kein Zugriff Seiten 43 - 51
- Hypothesen Kein Zugriff Seiten 51 - 52
- Methoden, Quellen, Datenerhebung, Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 52 - 54
- Fallauswahl und Untersuchungszeitraum Kein Zugriff Seiten 54 - 60
- Neoinstitutionalismus, akteurzentrierter Institutionalismus Kein Zugriff Seiten 61 - 67
- Prinzipal-Agent-Theorie Kein Zugriff Seiten 67 - 72
- Policy Transfer und Lernen Kein Zugriff Seiten 72 - 74
- Begriffsbestimmungen: „Kontrolle“ und „Mitwirkung“ Kein Zugriff Seiten 74 - 82
- Konfigurationen nationaler Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 83 - 93
- Mitwirkungs- und Zustimmungsrechte Kein Zugriff
- Beschluss- und Selbstbefassungsrechte Kein Zugriff
- Kontroll- und Informationsrechte Kein Zugriff
- Oppositionsrechte Kein Zugriff
- Art der Beziehung zwischen Exekutive und Legislative in der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 103 - 106
- Konfigurationen nationaler Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 106 - 114
- Mitwirkungs- und Zustimmungsrechte Kein Zugriff
- Beschluss- und Selbstbefassungsrechte Kein Zugriff
- Kontroll- und Informationsrechte Kein Zugriff
- Oppositionsrechte Kein Zugriff
- Art der Beziehung zwischen Exekutive und Legislative in der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 124 - 126
- Konfigurationen nationaler Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 126 - 135
- Mitwirkungs- und Zustimmungsrechte Kein Zugriff
- Beschluss- und Selbstbefassungsrechte Kein Zugriff
- Kontroll- und Informationsrechte Kein Zugriff
- Oppositionsrechte Kein Zugriff
- Art der Beziehung zwischen Exekutive und Legislative in der Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 145 - 148
- Zusammenfassung – Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 148 - 152
- Mitwirkung in der Exekutive Kein Zugriff Seiten 153 - 159
- Plenum Kein Zugriff Seiten 159 - 171
- Ausschüsse Kein Zugriff Seiten 171 - 193
- Fraktionen Kein Zugriff Seiten 193 - 196
- Parlamentarische Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 196 - 203
- Abgeordnete Kein Zugriff Seiten 203 - 210
- Parteien und politische Stiftungen Kein Zugriff Seiten 210 - 216
- Andere Formen und Foren der Mitwirkung und Kontrolle Kein Zugriff Seiten 216 - 223
- Mitwirkung in der Exekutive Kein Zugriff Seiten 223 - 232
- Plenum Kein Zugriff Seiten 232 - 241
- Ausschüsse Kein Zugriff Seiten 241 - 260
- Fraktionen Kein Zugriff Seiten 260 - 261
- Parlamentarische Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 261 - 263
- Abgeordnete Kein Zugriff Seiten 263 - 266
- Parteien und politische Stiftungen Kein Zugriff Seiten 266 - 267
- Andere Formen und Foren der Mitwirkung und Kontrolle Kein Zugriff Seiten 267 - 271
- Mitwirkung in der Exekutive Kein Zugriff Seiten 271 - 272
- Plenum Kein Zugriff Seiten 272 - 277
- Ausschüsse Kein Zugriff Seiten 277 - 285
- Fraktionen Kein Zugriff Seiten 285 - 285
- Parlamentarische Außenpolitik Kein Zugriff Seiten 285 - 287
- Abgeordnete Kein Zugriff Seiten 287 - 288
- Parteien und politische Stiftungen Kein Zugriff Seiten 288 - 289
- Andere Formen und Foren der Mitwirkung und Kontrolle Kein Zugriff Seiten 289 - 308
- Zusammenfassung der Befunde Kein Zugriff Seiten 309 - 323
- Gemeinsame Phänomene der Parlamentarisierung Kein Zugriff Seiten 323 - 330
- Unterschiedliche parlamentarische Kontrollregime Kein Zugriff Seiten 330 - 337
- Überprüfung der Hypothesen Kein Zugriff Seiten 337 - 342
- Weitere Forschungsansätze Kein Zugriff Seiten 343 - 347
- Forschungsdesiderate Kein Zugriff Seiten 347 - 350
- Aufstellung der geführten Interviews Kein Zugriff Seiten 351 - 354
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 355 - 372





