Flexicurity auf dem Prüfstand
Welches Modell hält der Wirtschaftskrise stand?- Autor:innen:
- Reihe:
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Band 147
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Flexicurity – die Schaffung einer Balance von Arbeitsmarktflexibilität und sozialer Sicherheit – wird von der Europäischen Kommission bis zum einzelnen Betriebsrat kontrovers diskutiert. Deutschland galt dabei lange als europäischer Problemfall, der vermeintlich Flexibilisierung verhinderte, ohne dabei die soziale Sicherheit der Menschen zu stärken. Doch seit der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008/09 wird die deutsche Wirtschaft zunehmend wieder als Erfolgsmodell betrachtet. Eberts Untersuchung zeigt zunächst die Spezifik des deutschen Flexicurity-Modells auf, das schon lange durch den Fokus auf interne Flexibilisierung geprägt ist. Sie macht zudem deutlich, wie stark dieses Modell in den Einstellungen der Menschen verankert ist. Im Vergleich mit Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien analysiert der Autor, wie sich das deutsche Modell in der Krise bewährt hat. Eine objektiv gute Performance wird hier durch negative subjektive Wahrnehmungen konterkariert. Länder mit universalistischen Grundsicherungselementen in der Sozialpolitik schneiden subjektiv besser ab. Ebert diskutiert daher abschließend Vorschläge, wie universalistische Elemente in der deutschen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu stärken wären.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8360-8747-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7008-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
- Band
- 147
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 164
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 2.1 Formen der Flexibilisierung Kein Zugriff
- 2.2 Institutionelle Stabilität Kein Zugriff
- 2.3 Wege interner Flexibilisierung Kein Zugriff
- 2.4 Wege externer Flexibilisierung Kein Zugriff
- 2.5 Institutionelle Stabilität oder flexibilisierter Arbeitsmarkt? Kein Zugriff
- 3.1 Die Ursachen der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes Kein Zugriff
- 3.2 Forschung zu den Auswirkungen von Flexibilisierung auf die Beschäftigten Kein Zugriff
- 4.1 Die soziale Sicherung flexibler Beschäftigung Kein Zugriff
- 4.2 Was bedeutet Flexicurity? Kein Zugriff
- 5.1 Subjektive soziale Sicherheit und Systemvertrauen Kein Zugriff
- 5.2 Bereitschaft zu flexibler Beschäftigung Kein Zugriff
- 5.3 Soziale Folgen von Flexibilisierung Kein Zugriff
- 5.4 Bewertung von flexibler Beschäftigung Kein Zugriff
- 5.5 Präferenz für interne oder externe Flexibilisierung Kein Zugriff
- 5.6 Einstellungen zu Flexicurity Kein Zugriff
- 5.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.2.1 Prekäre Leiharbeit Kein Zugriff
- 6.2.2 Kurzarbeit als Alternative Kein Zugriff
- 6.2.3 Strategien interner und externer Flexibilisierung im Vergleich Kein Zugriff
- 7.1.1 Flexibilisierung Kein Zugriff
- 7.1.2 Soziale Sicherung Kein Zugriff
- 7.1.3 Flexicurity Kein Zugriff
- 7.2.1 Flexibilisierung Kein Zugriff
- 7.2.2 Soziale Sicherung Kein Zugriff
- 7.2.3 Flexicurity Kein Zugriff
- 7.3.1 Flexibilisierung Kein Zugriff
- 7.3.2 Soziale Sicherung Kein Zugriff
- 7.3.3 Flexicurity Kein Zugriff
- 7.4 Kategorisierung der Flexibilisierungsstrategien Kein Zugriff
- 7.5 Indikatoren für Krisenperformance Kein Zugriff
- 7.6 Veränderung objektiver Lebensbedingungen Kein Zugriff
- 7.7 Veränderung subjektiver Wahrnehmung von Lebensbedingungen Kein Zugriff
- 7.8 Zusammenführung der Ergebnisse objektiver und subjektiver Indikatoren Kein Zugriff
- 8 Reformperspektiven Kein Zugriff Seiten 137 - 144
- Literatur Kein Zugriff Seiten 145 - 159
- Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 160 - 164





