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Monographie Kein Zugriff

Die Beziehung zwischen Text und Leser

Grundlagen und Methodik psychoanalytischen Lesens. Mit einer Lektüre von Flauberts Éducation sentimentale
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Die vielgestaltigen Ansätze psychoanalytischer Ästhetik seit Freud wurden mit Neugier und Interesse aufgenommen, aber stets auch leidenschaftlich abgelehnt und vernichtend kritisiert. Der Autor stellt klassische und neuere Theorien systematisch dar und diskutiert ihre Möglichkeiten und Probleme.

Auf dieser Grundlage wird die Methodik eines genuin psychoanalytischen Lesens entwickelt. Diese nimmt mit der unbewussten Dimension in der Beziehung zwischen Text und Leser auch Widerstand und Abwehr als substantielle Momente ästhetischer Erfahrung in den Blick. Praktisch erprobt wird dieses Interpretationsverfahren in einer eingehenden Lektüre von Gustave Flauberts Erziehung der Gefühle – einem Text, der sein »fast unsichtbares Thema«, prototypisch für den modernen Roman, unter der Hand direkt im Leser gestaltet.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8379-2347-6
ISBN-Online
978-3-8379-6619-0
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
441
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 20
    1. Freuds Problembewußtsein Kein Zugriff
    2. Das Verhältnis Psychoanalyse – Kunst: »Anwendung« oder »Grundlage der Erkenntnisbildung«? Kein Zugriff
    3. Der Beginn psychoanalytischer Literaturinterpretation: Wirkungsanalyse Kein Zugriff
    4. Ein weiterer Weg: Autorenbiographie Kein Zugriff
    5. Kritik an der psychoanalytischen Literaturwissenschaft: »Biographismus« und »Reduktionismus« Kein Zugriff
    6. Untersuchungseinheit Autor – Werk – Rezipient: Kunst als dynamischer (Kommunikations-)Prozeß Kein Zugriff
    7. »Tod des Autors«? Nabokovs Pale Fire und die Not des Interpreten Kein Zugriff
    8. … und »Rückkehr des Autors« Kein Zugriff
      1. Traum und Traumdeutung Kein Zugriff
      2. Die Analogie Traum – Kunstwerk Kein Zugriff
      3. Phantasie Kein Zugriff
      4. Weitere Vervollständigung der psychogenetischen Reihe: Tagtraum und »gemeinsamer Tagtraum« Kein Zugriff
      5. »Wortgewordene Aktion«: Der Witz als Modell für den literarischen Kommunikationsprozeß Kein Zugriff
      1. Zum logischen Status der psychoanalytischen Analogiebildung Kein Zugriff
      2. Fiktion und Realität, Phantasie und Unbewußtes – und das »neue Lesen« Kein Zugriff
      3. Manifest – latent Kein Zugriff
      4. Manifest – latent? Transformationen des Sinns im Prozeß ästhetischer Erfahrung am Beispiel von Becketts Romantrilogie Kein Zugriff
      5. Deutung in absentia Kein Zugriff
      6. Symbolisierung Kein Zugriff
      7. Überdeterminierung – Überdeutung Kein Zugriff
      8. »Deutung« – »Konstruktion« Kein Zugriff
      1. »Erste Einsicht« Kein Zugriff
      2. Einige Überlegungen zum »Rätsel« des Verhältnisses von Form und Inhalt Kein Zugriff
      3. Psychoanalytische Formanalyse: Impulse aus der Traumdeutung Kein Zugriff
      4. Psychoanalytische Formanalyse: Impulse aus der Ich- und Selbst-Psychologie Kein Zugriff
    1. 4. Ausblick: Vom Objekt zur Beziehung: Die »Kopernikanische Wende« in der Psychoanalyse Kein Zugriff
      1. Gegenstands- und Verfahrensproblematiken Kein Zugriff
      2. Gegenstands- und Verfahrensbestimmungen Kein Zugriff
      3. »Hermeneutik der Erfahrung«: Bestimmung des Gegenstandes der Wirkungsästhetik Kein Zugriff
      4. »Zusammenspiel«: Bestimmung des Gegenstandes der Psychoanalyse und psychoanalytischen Ästhetik Kein Zugriff
      5. Gleicher Gegenstand – unterschiedliche Verfahren Kein Zugriff
      6. Verfahren: Was ist und wozu dient Gegenübertragungsanalyse? Kein Zugriff
      7. Gegenübertragungsanalyse in der Interpretationspraxis Kein Zugriff
    1. 2. »Durchbruch«: Zwei Einwände, eine Entgegnung Kein Zugriff
      1. Verdrängung Kein Zugriff
      2. Verleugnung, Verneinung Kein Zugriff
      3. Verschiebung Kein Zugriff
      4. Vermeidung Kein Zugriff
      5. Isolierung Kein Zugriff
      6. Reaktionsbildung Kein Zugriff
      7. Intellektualisierung Kein Zugriff
      8. Rationalisierung Kein Zugriff
      9. Identifizierung, Introjektion Kein Zugriff
      10. Regression Kein Zugriff
      11. Projektion, projektive Identifikation Kein Zugriff
      12. Omnipotente Kontrolle des Objekts Kein Zugriff
      13. Identifizierung mit dem Angreifer Kein Zugriff
      14. Autoaggression Kein Zugriff
      15. Verkehrung ins Gegenteil, Wendung gegen die eigene Person Kein Zugriff
      16. Affektualisierung Kein Zugriff
      17. Spaltung Kein Zugriff
      18. Ungeschehenmachen Kein Zugriff
      19. Idealisierung Kein Zugriff
      20. Entwertung Kein Zugriff
      21. Sublimierung Kein Zugriff
      22. Somatisierung, Konversion Kein Zugriff
      23. Affektabwehr Kein Zugriff
      24. Übertragung, Widerstand, Abwehr – und ihre Deutung Kein Zugriff
    2. 4. Lektüre als Zumutung Kein Zugriff
    1. Das Scheitern des Anti-Helden und das Scheitern des Lesers Kein Zugriff
      1. »Impressionistischer Subjektivismus« und die Frage nach der Perspektive Kein Zugriff
      2. M. Arnoux Kein Zugriff
      3. »L’apparition«: Mme. Arnoux Kein Zugriff
      4. Die Fahrt nach Hause (1) Kein Zugriff
      5. Die ›Freude-Angst-Leerstelle‹: »Unmittelbares Zusammenspiel« zwischen Text und Leser über Frédéric als Perspektivfigur Kein Zugriff
      6. Die Fahrt nach Hause (2) Kein Zugriff
      7. Ankunft in Nogent: Die Welt der Mutter und ihre Regeln Kein Zugriff
      1. Befindet sich Frédéric an einem »carrefour de quatre tentations féminines«? Kein Zugriff
      2. Der Interaktionskreis Frédéric – Louise – Père Roque Kein Zugriff
      3. Der Interaktionskreis Frédéric – Mme. Dambreuse – M. Dambreuse Kein Zugriff
      4. Der Interaktionskreis Frédéric – Rosanette – M. Arnoux Kein Zugriff
      5. Frédérics Liebe zu Mme. Arnoux: »élément ordonnateur« der Éducation sentimentale Kein Zugriff
      1. Eine Innovation – und wie sie zu deuten sei Kein Zugriff
      2. Ein ödipal verkleideter präödipaler Text? Kein Zugriff
      3. Exkurs: Das Ödipale und das Präödipale Kein Zugriff
      4. Die Frage nach dem Dritten Kein Zugriff
      5. Die Frage nach dem Dritten: M. Moreau Kein Zugriff
      6. Die Frage nach dem Dritten: M. Arnoux Kein Zugriff
      7. Die Beziehung zu Mme. Arnoux Kein Zugriff
      8. »Une sorte de paradis sous forme humaine«: Die Frau der Frauen Kein Zugriff
      9. Die Liebe zur Mutter Kein Zugriff
      10. Frédérics »Vorstellung einer erwünschten Interaktion« mit Mme. Arnoux Kein Zugriff
      11. Die Angst vor dem Inzest Kein Zugriff
      12. Die Spannung zwischen dem Wunsch nach Fusion mit der Mutter und der Angst vor dem Inzest Kein Zugriff
      13. Der Tod der Mutter Kein Zugriff
      14. Abschied von der Mutter? Kein Zugriff
      1. »Les momies que l’on a dans le coeur«: Frédéric Kein Zugriff
      2. »Les momies que l’on a dans le coeur«: Frédéric und Flaubert Kein Zugriff
      3. »Les momies que l’on a dans le coeur«: Flauberts Éducation und ihr Leser Kein Zugriff
  3. Schluß: Panorama Kein Zugriff Seiten 403 - 412
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 413 - 432
  5. Danksagung Kein Zugriff Seiten 433 - 441

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