Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Dieser Beitrag untersucht, was auf dem Spiel steht, wenn der Satz „alles ist politisch“ hegemonial wird. Genau dies passiert, so wird argumentiert, wenn bereits aus dem Hinweis auf die Kontingenz sozialer Ordnung(en), Institutionen, Ideen...
Die erstaunliche Entwicklung von der Wirtschaftsgemeinschaft zur politischen Union Europas kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vorherrschaft der liberalen Wirtschaftsverfassung bis heute ungebrochen ist. Sie ist für die...
Europa ist am Scheideweg zwischen intelligenter Erweiterung des Zukunftshorizonts und erschrockenem Einschrumpfen der Perspektiven auf das eigene Revier. Abstiegsängste auf Seiten vieler Bürger einerseits und eine Krisenpolitik mit...
Die Verschränkung von Technologieentwicklung und nationalstaatlichen Institutionen, bisher nur unzureichend verstanden, wird hier unter einer politökonomischen Perspektive auf die Technologieentwicklung in Deutschland und den USA am Beispiel der...
Die Finanzmärkte sind während des vergangenen Jahrzehnts zweimal von Krisen mit jeweils nachfolgenden Rezessionen erschüttert worden (Enron, subprime). Es werden drei Theorien vorgestellt, um die Kursentwicklung an den Finanzmärkten zu...
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Durchsetzung neuer Formen von Steuerung im Bildungssektor, die als ein hybrides Zusammenspiel von neuer Regulierung und gleichzeitiger Transnationalisierung erscheinen. Der Fokus des Beitrags liegt in diesem...
Tocquevilles „neue Wissenschaft der Politik“ lässt sich am besten erschließen, wenn man sie als Erfahrungswissenschaft begreift. Der Analytiker der Demokratie hat auf der Grundlage von französischen und angelsächsischen Diskursen ein...
Der „Arabische Frühling“ zeigt, wie schwer es sein kann, „oberflächliche“ Phänomene wie Demonstrationen und Aufstände zu tiefreichenden politischen und gesellschaftlichen Transformationen in Beziehung zu setzen. Hintergrundannahmen,...