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Dasein

Ein transzendentalphänomenologischer Kommentar zu "Sein und Zeit"
Autor:innen:
Reihe:
Heidegger Forum, Band 19
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Ziel dieses Kommentars ist es, „Sein und Zeit“ in seiner gedanklichen Grundstruktur sowie in seinem außerordentlichen Ideenreichtum zugänglich zu machen und die leitenden Motive des Werkes in ihrer systematischen Zusammengehörigkeit freizulegen. Zu diesem Zweck sind Bezugnahmen sowohl auf die Transzendentalphilosophie Kants als auch auf die transzendentale Phänomenologie Husserls unerlässlich. Ein Interpretationsansatz, welcher der systematischen Tragweite eines solchen Bezugs zur Transzendentalphilosophie gerecht wird, stellt – trotz der inzwischen kaum zu überblickenden Sekundärliteratur – weiterhin ein Desiderat der Forschung dar. Die Auslegung, die dieser Kommentar vorlegt, analysiert Heideggers Hauptwerk im Rahmen einer textnahen Lektüre. Das mitunter ‚Jargonartige‘ seines Sprachgebrauchs lässt sich nicht überall vermeiden; in der Kommentierung wird jedoch versucht, es – so weit wie möglich – zu reduzieren. Zugleich geht die Darstellung dort über den Wortlaut des Textes hinaus, wo die Argumentation einer näheren Erläuterung oder einer interpretierenden Klärung bedarf. Gerahmt wird der Kommentar von einer kontextualisierenden Einleitung sowie von einem abschließenden Teil, der den Gedankengang von „Sein und Zeit“ noch einmal in prägnanter Form rekapituliert, auf Heideggers Transzendentalismus eingeht und die für das Werk zentrale Zeitanalyse zusammenfasst. Ein letzter Abschnitt ist schließlich dem Zusammenhang von „Sein und Zeit“ und Heideggers ‚Irrtum‘ gewidmet.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-465-04772-8
ISBN-Online
978-3-465-14772-5
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Heidegger Forum
Band
19
Sprache
Deutsch
Seiten
361
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    1. Proömium Kein Zugriff
    2. <Vorbemerkung> Kein Zugriff
          1. § 1 Die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Wiederholung der Frage nach dem Sein Kein Zugriff
          2. § 2 Die formale Struktur der Frage nach dem Sein Kein Zugriff
          3. § 3 Der ontologische Vorrang der Seinsfrage Kein Zugriff
          4. § 4 Der ontische Vorrang der Seinsfrage Kein Zugriff
          1. § 5 Die ontologische Analytik des Daseins als Freilegung des Horizontes für eine Interpretation des Sinnes von Sein überhaupt Kein Zugriff
          2. § 6 Die Aufgabe einer Destruktion der Geschichte der Ontologie Kein Zugriff
            1. A. Der Begriff des Phänomens Kein Zugriff
            2. B. Der Begriff des Logos Kein Zugriff
            3. C. Der Vorbegriff der Phänomenologie Kein Zugriff
          3. § 8 Der Aufriss der Abhandlung Kein Zugriff
          1. § 9 Das Thema der Analytik des Daseins Kein Zugriff
          2. § 10 Abgrenzung der Daseinsanalytik gegen Anthropologie, Psychologie und Biologie Kein Zugriff
          3. § 11 Die existenziale Analytik und die Interpretation des primitiven Daseins. Die Schwierigkeiten der Gewinnung eines „natürlichen Weltbegriffs“ Kein Zugriff
          1. § 12 Die Vorzeichnung des In-der-Welt-seins aus der Orientierung am In-Sein als solchem Kein Zugriff
          2. § 13 Die Exemplifizierung des In-Seins an einem fundierten Modus. Das Welterkennen Kein Zugriff
          1. § 14 Die Idee der Weltlichkeit der Welt überhaupt Kein Zugriff
            1. § 15 Das Sein des in der Umwelt begegnenden Seienden Kein Zugriff
            2. § 16 Die am innerweltlich Seienden sich meldende Weltmäßigkeit der Umwelt Kein Zugriff
            3. § 17 Verweisung und Zeichen Kein Zugriff
            4. § 18 Bewandtnis und Bedeutsamkeit; die Weltlichkeit der Welt Kein Zugriff
            1. § 19 Die Bestimmung der „Welt“ als res extensa Kein Zugriff
            2. § 20 Die Fundamente der ontologischen Bestimmung der „Welt“ Kein Zugriff
            3. § 21 Die hermeneutische Diskussion der cartesischen Ontologie der „Welt“ Kein Zugriff
            1. § 22 Die Räumlichkeit des innerweltlich Zuhandenen Kein Zugriff
            2. § 23 Die Räumlichkeit des In-der-Welt-seins Kein Zugriff
            3. § 24 Die Räumlichkeit des Daseins und der Raum Kein Zugriff
          1. § 25 Der Ansatz der existenzialen Frage nach dem Wer des Daseins Kein Zugriff
          2. § 26 Das Mitdasein der Anderen und das alltägliche Mitsein Kein Zugriff
          3. § 27 Das alltägliche Selbstsein und das Man Kein Zugriff
          1. § 28 Die Aufgabe einer thematischen Analyse des In-Seins Kein Zugriff
            1. § 29 Das Da-sein als Befindlichkeit Kein Zugriff
            2. § 30 Die Furcht als ein Modus der Befindlichkeit Kein Zugriff
            3. § 31 Das Da-sein als Verstehen Kein Zugriff
            4. § 32 Verstehen und Auslegung Kein Zugriff
            5. § 33 Die Aussage als abkünftiger Modus der Auslegung Kein Zugriff
            6. § 34 Da-sein und Rede. Die Sprache Kein Zugriff
            1. § 35 Das Gerede Kein Zugriff
            2. § 36 Die Neugier Kein Zugriff
            3. § 37 Die Zweideutigkeit Kein Zugriff
            4. § 38 Das Verfallen und die Geworfenheit Kein Zugriff
          1. § 39 Die Frage nach der ursprünglichen Ganzheit des Strukturganzen des Daseins Kein Zugriff
          2. § 40 Die Grundbefindlichkeit der Angst als eine ausgezeichnete Erschlossenheit des Daseins Kein Zugriff
          3. § 41 Das Sein des Daseins als Sorge Kein Zugriff
          4. § 42 Die Bewährung der existenzialen Interpretation des Daseins als Sorge aus der vorontologischen Selbstauslegung des Daseins Kein Zugriff
            1. a) Realität als Problem des Seins und der Beweisbarkeit der „Außenwelt“ Kein Zugriff
            2. b) Realität als ontologisches Problem Kein Zugriff
            3. c) Realität und Sorge Kein Zugriff
            1. a) Der traditionelle Wahrheitsbegriff und seine ontologischen Fundamente Kein Zugriff
            2. b) Das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit und die Abkünftigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriffs Kein Zugriff
            3. c) Die Seinsart der Wahrheit und die Wahrheitsvoraussetzung Kein Zugriff
          1. § 46 Die scheinbare Unmöglichkeit einer ontologischen Erfassung und Bestimmung des daseinsmäßigen Ganzseins Kein Zugriff
          2. § 47 Die Erfahrbarkeit des Todes der Anderen und die Erfassungsmöglichkeit eines ganzen Daseins Kein Zugriff
          3. § 48 Ausstand, Ende und Ganzheit Kein Zugriff
          4. § 49 Die Abgrenzung der existenzialen Analyse des Todes gegenüber möglichen anderen Interpretationen des Phänomens Kein Zugriff
          5. § 50 Die Vorzeichnung der existenzial-ontologischen Struktur des Todes Kein Zugriff
          6. § 51 Das Sein zum Tode und die Alltäglichkeit des Daseins Kein Zugriff
          7. § 52 Das alltägliche Sein zum Ende und der volle existenziale Begriff des Todes Kein Zugriff
          8. § 53 Existenzialer Entwurf eines eigentlichen Seins zum Tode Kein Zugriff
          1. § 54 Das Problem der Bezeugung einer eigentlichen existenziellen Möglichkeit Kein Zugriff
          2. § 55 Die existenzial-ontologischen Fundamente des Gewissens Kein Zugriff
          3. § 56 Der Rufcharakter des Gewissens Kein Zugriff
          4. § 57 Das Gewissen als Ruf der Sorge Kein Zugriff
          5. § 58 Anrufverstehen und Schuld Kein Zugriff
          6. § 59 Die existenziale Interpretation des Gewissens und die vulgäre Gewissensauslegung Kein Zugriff
          7. § 60 Die existenziale Struktur des im Gewissen bezeugten eigentlichen Seinkönnens Kein Zugriff
          1. § 61 Vorzeichnung des methodischen Schrittes von der Umgrenzung des eigentlichen daseinsmäßigen Ganzseins zur phänomenalen Freilegung der Zeitlichkeit Kein Zugriff
          2. § 62 Das existenziell eigentliche Ganzseinkönnen des Daseins als vorlaufende Entschlossenheit Kein Zugriff
          3. § 63 Die für eine Interpretation des Seinssinnes der Sorge gewonnene hermeneutische Situation und der methodische Charakter der existenzialen Analytik überhaupt Kein Zugriff
          4. § 64 Sorge und Selbstheit Kein Zugriff
          5. § 65 Die Zeitlichkeit als der ontologische Sinn der Sorge Kein Zugriff
          6. § 66 Die Zeitlichkeit des Daseins und die aus ihr entspringenden Aufgaben einer ursprünglicheren Wiederholung der existenzialen Analyse Kein Zugriff
          1. § 67 Der Grundbestand der existenzialen Verfassung des Daseins und die Vorzeichnung ihrer zeitlichen Interpretation. Kein Zugriff
            1. a) Die Zeitlichkeit des Verstehens Kein Zugriff
            2. b) Die Zeitlichkeit der Befindlichkeit Kein Zugriff
            3. c) Die Zeitlichkeit des Verfallens Kein Zugriff
            4. d) Die Zeitlichkeit der Rede Kein Zugriff
            1. a) Die Zeitlichkeit des umsichtigen Besorgens Kein Zugriff
            2. b) Der zeitliche Sinn der Modifikation des umsichtigen Besorgens zum theoretischen Entdecken des innerweltlich Vorhandenen Kein Zugriff
            3. c) Das zeitliche Problem der Transzendenz der Welt Kein Zugriff
          2. § 70 Die Zeitlichkeit der daseinsmäßigen Räumlichkeit Kein Zugriff
          3. § 71 Der zeitliche Sinn der Alltäglichkeit des Daseins Kein Zugriff
          1. § 72 Die existenzial-ontologische Exposition des Problems der Geschichte Kein Zugriff
          2. § 73 Das vulgäre Verständnis der Geschichte und das Geschehen des Daseins Kein Zugriff
          3. § 74 Die Grundverfassung der Geschichtlichkeit Kein Zugriff
          4. § 75 Die Geschichtlichkeit des Daseins und die Weltgeschichte Kein Zugriff
          5. § 76 Der existenziale Ursprung der Historie aus der Geschichtlichkeit des Daseins Kein Zugriff
          6. § 77 Der Zusammenhang der vorstehenden Exposition des Problems der Geschichtlichkeit mit den Forschungen W. Diltheys und den Ideen des Grafen Yorck Kein Zugriff
          1. § 78 Die Unvollständigkeit der vorstehenden zeitlichen Analyse des Daseins Kein Zugriff
          2. § 79 Die Zeitlichkeit des Daseins und das Besorgen von Zeit Kein Zugriff
          3. § 80 Die besorgte Zeit und die Innerzeitigkeit Kein Zugriff
          4. § 81 Die Innerzeitigkeit und die Genesis des vulgären Zeitbegriffes Kein Zugriff
            1. a) Hegels Begriff der Zeit Kein Zugriff
            2. b) Hegels Interpretation des Zusammenhangs zwischen Zeit und Geist Kein Zugriff
          5. § 83 Die existenzial-zeitliche Analytik des Daseins und die fundamentalontologische Frage nach dem Sinn von Sein überhaupt Kein Zugriff
  3. Schluss Kein Zugriff Seiten 297 - 360

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