
Heidegger, die Juden, die Shoah
- Autor:innen:
- Reihe:
- Heidegger Forum, Band 12
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
In der aktuellen Diskussion um Martin Heideggers "Schwarze Hefte" spielt Donatella Di Cesares Buch "Heidegger, die Juden, die Shoah" eine zentrale Rolle. Es zeigt, dass Heidegger im Kontext einer langen Tradition des Antisemitismus in der Philosophie zu lesen ist, zu der auch Kant, Hegel und Nietzsche gehören. Der Philosoph schreibt dem Judentum eine spezifische Bedeutung in der Geschichte zu. Diese Bedeutung stellt sich als eine Anordnung von Stereotypen dar, die metaphysisch gerechtfertigt werden. Indem Heidegger die "Judenfrage" in sein Denken aufnimmt, fällt er also in ein metaphysisches Denken zurück. Di Cesare spricht deshalb von einem "metaphysischen Antisemitismus". Zuletzt aber bildet die Shoah das Zentrum, auf das Heideggers Äußerungen bezogen werden. Das Buch ist auch ein Beitrag zur Frage nach der Verantwortung der Philosophie für die Vernichtung der Juden in Europa. Die deutsche Ausgabe ist erheblich erweitert und berücksichtigt bereits die „Schwarzen Hefte“ der Jahre 1942 bis 1948.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-465-04253-2
- ISBN-Online
- 978-3-465-14253-9
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Heidegger Forum
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 406
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
- I. Zwischen Politik und Philosophie Kein Zugriff Seiten 17 - 46
- II. Die Philosophie und der Hass gegen die Juden Kein Zugriff Seiten 47 - 110
- III. Die Seinsfrage und die Judenfrage Kein Zugriff Seiten 111 - 270
- IV. Nach Auschwitz Kein Zugriff Seiten 271 - 374
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 375 - 406




