Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin?
Neue Konzepte der Arbeitsmarktpolitik am Beispiel allein erziehender Frauen- Autor:innen:
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- Reihe:
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Band 84
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Der aktuellen deutschen Arbeitsmarktpolitik liegt die Idee des aktivierenden Sozialstaats zugrunde. Soziale Sicherung resultiert weniger aus dem BürgerInnenstatus an sich, sondern aus einer Erwerbsbeteiligung. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird damit zu »ArbeitsmarktbürgerInnen«. Dabei geraten zunehmend allein erziehende Frauen in den Blick der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Dieses Buch untersucht die Arbeitsmarktintegration allein Erziehender mithilfe repräsentativer Datensätze und entwickelt eine bisher einmalige empiriegestützte Erwerbstypologie, die verdeutlicht, welche Faktoren eine Erwerbsbeteiligung begünstigen und welche ihr entgegenstehen. Überdies analysieren die Autorinnen arbeitsmarktpolitische Modellprojekte sowie die jüngsten Reformen auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf ihre Auswirkungen für Single-Mütter. Dabei wird deutlich, dass der im Begriff »ArbeitsmarktbürgerIn« implizierte Anspruch auf eine Universalisierung der Erwerbsteilhabe sich für allein erziehende Frauen nur einlösen lässt, wenn die geschlechterpolitische Schieflage auf dem Arbeitsmarkt aufgehoben wird. Die jüngsten arbeitsmarkt-, sozial- und familienpolitischen Entwicklungen werden diesem Anspruch nur bedingt gerecht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8360-8684-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6865-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
- Band
- 84
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 128
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- 1 Familienleitbilder im Wandel Frauen im aktivierenden Sozialstaat Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 2.1 Datengrundlage Kein Zugriff
- 2.2 Definition von allein erziehenden Frauen und einer Vergleichsgruppe Kein Zugriff
- 2.3 Ergebnisse Kein Zugriff
- 3.1 Sinn und Zweck von Typologisierungen Kein Zugriff
- 3.2.1 Der Idealtypus im Sinne Max Webers Kein Zugriff
- 3.2.2 Theoriegeleitete monothetische oder künstliche Typologien Kein Zugriff
- 3.2.3 Empiriegeleitete polythetische oder natürliche Typologien Kein Zugriff
- 3.3.1 Datenbasis und Stichprobenauswahl Kein Zugriff
- 3.3.2 Fallrekonstruktion Kein Zugriff
- 3.3.3 Fallkontrastierung Kein Zugriff
- 3.3.4 Typenbildung Kein Zugriff
- 3.4.1 „Die Arbeitsmarktbürgerin“ (Typ A.1) Kein Zugriff
- 3.4.2 „Die Arbeitsmarktdistanzierte“ (Typ A.2) Kein Zugriff
- 3.4.3 „Die Wiedereinsteigerin nach langer Familienphase“ (Typ B.1) Kein Zugriff
- 3.4.4 „Die Wiedereinsteigerin nach kurzer Familienphase“ (Typ B.2) Kein Zugriff
- 3.4.5 „Die Wiedereinsteigerin nach Qualifizierungsphase“ (Typ B.3) Kein Zugriff
- 3.4.6 „Die Wiedereinsteigerin aus Arbeitslosigkeit“ (Typ B.4) Kein Zugriff
- 3.4.7 „Die Babypausiererin“ (Typ C.1) Kein Zugriff
- 3.4.8 „Die Entmutigte“ (Typ C.2) Kein Zugriff
- 3.4.9 „Die Frührentnerin“ (Typ C.3) Kein Zugriff
- 3.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Modellprojekt JAMBA – Junge allein erziehende Mütter in der Berufsausbildung Kein Zugriff
- 4.2.1 Das Einstiegsgeld in Baden-Württemberg Kein Zugriff
- 4.2.2 Das Mainzer Modell Kein Zugriff
- 4.3 Zusammenfassung der Erfahrungen aus Modellprojekten mit allein erziehenden Frauen Kein Zugriff
- 5.1 Das Job-AQTIV-Gesetz und die Förderung von Frauen Kein Zugriff
- 5.2.1 Veränderungen für allein erziehende Frauen Kein Zugriff
- 5.2.2 Auswirkungen der Hartz-Gesetze auf allein erziehende Frauen Kein Zugriff
- 5.2.3 Widersprüchliche Frauenleitbilder in der Hartz-Gesetzgebung Kein Zugriff
- 6 Auf dem Weg zur Arbeitsmarktbürgerin? Kein Zugriff Seiten 109 - 116
- 7 Handlungsempfehlungen Kein Zugriff Seiten 117 - 122
- Literatur Kein Zugriff Seiten 123 - 128





