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Monographie Kein Zugriff

Geschichte, Pädagogik und Psychologie der geistigen Behinderung

Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Wolfgang Jantzen ist vor allem bekannt durch die von ihm entwickelte Materialistische bzw. Kulturhistorische Behindertenpädagogik als synthetische Humanwissenschaft und seine zahlreichen systematischen Arbeiten zum Problem der geistigen Behinderung als soziale Konstruktion. Diese umspannen mittlerweile ein halbes Jahrhundert. In diesem Band werden die wichtigsten Texte dazu, bisher teilweise unpubliziert, erstmals zusammenhängend zugänglich gemacht. Sie dokumentieren ein eindrucksvolles Neuverständnis von geistiger Behinderung als Entwicklungsprozess sinnvollen und systemhaften Verhaltens unter isolierenden Bedingungen, abgesichert durch die Befunde biologischer, psychologischer und sozialer Wissenschaften. Im Zentrum der Betrachtung steht die durch die Gesamtheit der Einschränkungen und Möglichkeiten bestimmte soziale Entwicklungssituation. Verstanden als raumzeitlicher Prozess von Resonanz und Reziprozität fordert dies den unbedingten Verzicht auf jede Form von Verdinglichung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-96543-164-5
ISBN-Online
978-3-96543-176-8
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
371
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort des Verlags Kein Zugriff
    2. Dank an die bisherigen Herausgeber der ICHS-Reihe Kein Zugriff
    3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    1. Literatur Kein Zugriff
    1. Literatur Kein Zugriff
      1. 1. Solliers Schilderung des Idioten Kein Zugriff
      2. 2. Solliers Schilderung der Imbezillen Kein Zugriff
      3. 3. Sollier zur Erziehbarkeit von Idioten und Imbezillen Kein Zugriff
      1. 1. Zur Wirkungsgeschichte von Séguin Kein Zugriff
      2. 2. Zur Wirkungsgeschichte von Sollier Kein Zugriff
      1. 1. Gesellschaftliche Situation und Klassenstandpunkt von Eduard Séguin Kein Zugriff
      2. 2. Solliers Gesellschaftsbild: Kampf aller gegen alle, Chauvinismus und Rassismus Kein Zugriff
      3. 3. Die Situation in Deutschland zum Zeitpunkt der Rezeption des Buches vonSollier Kein Zugriff
      4. 4. Ideologische Linien der traditionellen Intelligenz im Vorfeld um die Diskussionvon Solliers Begriff der Imbezillität Kein Zugriff
      5. 5. Die Einheit von „Dingen“ und „Wörtern“ durch Solliers Definition und ihreDifferenzierung in Medizin, Sozialpädagogik und Schulpädagogik Kein Zugriff
      6. 6. Gesellschaftliche Bestimmungsmomente des Begriffs Imbezillität Kein Zugriff
    1. Nachbemerkung Kein Zugriff
    2. Literatur Kein Zugriff
    3. Anhang I Kein Zugriff
    4. Anhang II Kein Zugriff
    5. Anhang III Kein Zugriff
      1. 1.1. Zum Begriff „geistige Behinderung“ Kein Zugriff
        1. 1.2.1. Das Klassifikationssystem der AAMD Kein Zugriff
        2. 1.2.2. Das Klassifikationssystem der APA Kein Zugriff
        3. 1.2.3. Das Klassifikationssystem der WHO Kein Zugriff
      2. 1.3. Epidemiologische Daten Kein Zugriff
    1. 2. Psychologie der geistigen Behinderung Kein Zugriff
    2. 2.1. Zur Geschichte des „Mainstreams“ Kein Zugriff
      1. - Kurt Lewins „Dynamische Theorie des Schwachsinnigen“ Kein Zugriff
      2. - Bärbel Inhelders „Diagnostik des Denkens bei geistig Behinderten“ Kein Zugriff
      3. - René Spitz's „genetische Feldtheorie der Ich-Entwicklung“ Kein Zugriff
      1. 2.3.1. Vygotskijs Überlegungen zur Entwicklung einer vereinheitlichenden Theorie Kein Zugriff
        1. - Konstruktivistische Überlegungen Kein Zugriff
        2. - Kontextualistische Überlegungen Kein Zugriff
        3. - Erarbeitung einer vereinheitlichten Entwicklungstheorie Kein Zugriff
      1. - Henri Wallons dialektische Psychologie und das Problem des Körperselbstbildes46 Kein Zugriff
        1. - Die Makroebene: Totale Institutionen, Paternalismus und strukturelle Gewalt Kein Zugriff
        2. - Die Mikroebene: Geistige Behinderung bedeutet, durch Gram vertäubt zu sein Kein Zugriff
        3. - Psychoanalytische Erörterungen: Mannoni, Sinason, Niedecken Kein Zugriff
        4. - Vygotskij: Geistige Behinderung als kulturelles Problem und die Frage der primärenund sekundären Kompensation Kein Zugriff
    3. Literatur Kein Zugriff
    1. 1. Bemerkungen zum Definitionsgefüge geistiger Behinderung Kein Zugriff
    2. 2. Zum Verhältnis von biologischer und menschlicher Natur Kein Zugriff
    3. 3. Vernunftfallen: Zum Verhältnis von geistiger Behinderung und strukturellerGewalt Kein Zugriff
    4. 4. Moralische Verantwortung in der Postmoderne Kein Zugriff
    5. Literatur Kein Zugriff
    1. Vorbemerkungen Kein Zugriff
    2. Methodologische Vorüberlegungen Kein Zugriff
    3. Entwicklungsneuropsychologie und konservierte Kernprozesse Kein Zugriff
    4. Ausblick Kein Zugriff
    5. Literatur Kein Zugriff
    1. 1. Vorbemerkungen Kein Zugriff
      1. 2.1. Definition von Behinderung Kein Zugriff
      2. 2.2. Gegenwärtige wissenschaftliche Problemlagen I: Die bundesdeutsche Debatte Kein Zugriff
      3. 2.3 Gegenwärtige wissenschaftliche Problemlagen II: Die angloamerikanischeDebatte um Entwicklungspsychopathologie Kein Zugriff
        1. These 1: Hirnentwicklung ist ein Prozess abhängiger Entwicklung und unterliegtSelektionsprozessen Kein Zugriff
        2. These 2: Das Gehirn produziert Zeit und ist über zeitliche Prozesse mit der Umweltverknüpft Kein Zugriff
        3. These 3: Die Eigenaktivität des Gehirns ist auf sozialen Austausch gerichtet Kein Zugriff
        1. 3.2.1. Bereichsspezifische Prozesse Kein Zugriff
        2. 3.2.2. Repräsentationsniveaus des Selbst als Kern der kindlichen Entwicklung undihrer Störungen Kein Zugriff
        3. 3.2.3. Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei geistiger Behinderungsind sinnvolle und systemhafte Konstruktionen Kein Zugriff
    2. 4. Probleme behinderter Entwicklung sind allgemeine Probleme kindlicher Entwicklung Kein Zugriff
      1. 5.1. Familien behinderter Kinder im Feld der Macht Kein Zugriff
      2. 5.2. Behinderte Kinder in Frühförderung und Vorschulerziehung Kein Zugriff
      3. 5.3. Bemerkungen zum Verhältnis von Frühförderung und Kindergartenerziehungzur Herausbildung der ersten Repräsentationsniveaus des Selbst Kein Zugriff
      4. 5.4. Behinderte Kinder in der Schule und die Herausbildung weiterer Repräsentationsniveausdes Selbst Kein Zugriff
          1. - Wohnen Kein Zugriff
          2. - Beziehungen (Geschlechterrollen, Freundschaft, Liebe und Partnerschaft, Familiengründung) Kein Zugriff
          3. - Beruf Kein Zugriff
          4. - Kulturelle Entwicklung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung. Kein Zugriff
      1. Vorbemerkung Kein Zugriff
    3. Literatur Kein Zugriff
    1. 1. Vorbemerkung Kein Zugriff
    2. 2. Prozesse statt Dinge sehen lernen Kein Zugriff
      1. 3.1. Allgemeine entwicklungsneuropsychologische Grundlagen Kein Zugriff
      2. 3.2. Anencephalie Kein Zugriff
      3. 3.3 Epilepsie Kein Zugriff
      4. 3.4 Autismus Kein Zugriff
    3. 4. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
    4. Literatur Kein Zugriff
    1. Literatur Kein Zugriff
    1. 1. Vorbemerkung Kein Zugriff
    2. 2. Séguins soziale Philosophie Kein Zugriff
    3. 3. Séguins Anthropologie Kein Zugriff
    4. 4. Séguins Psychophysiologie und Psychologie Kein Zugriff
    5. 5. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
    6. Literatur Kein Zugriff
  1. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 370 - 371

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