
Präsenz
Sondierung eines starken Momentums- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Im subjektiven Erleben blitzen gelegentlich Momente einer Gegenwart auf, die als solche ungreifbar bleibt. Diese Eindrücke einer spürbaren, letzthin aber nicht fixierbaren Form der Anwesenheit lassen sich als Moment einer besonderen Art von Präsenz: der Präsenz des subjektiv Anderen beschreiben. Das jeweilige Gegenüber wird als ein unverfügbar anderes Wesen erfahren. Johanna Bossinade nähert sich in ihrem psychoanalytischen sowie kulturwissenschaftlichen Essay dem Phänomen der Präsenz auf dreifache Weise: An der Figur der Hysterikerin arbeitet sie zunächst heraus, wie sich eine gewünschte (Selbst-)Präsenz im Moment ihrer Entbehrung manifestiert. Im zweiten Schritt wird mit Catherine Clément und Julia Kristeva untersucht, wie die Präsenz von Frauen in einem breiteren kulturgeschichtlichen Kontext heute verhandelt wird. Im dritten Teil wird am Beispiel eines TV-Films geprüft, welche Konsequenzen sich aus einer aktiven Präsenz des Subjekts in der Rezeption des Werks ergeben können.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-95832-357-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1637-6
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 88
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Der Moment der Präsenz. Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- I. Ringen um Präsenz: Die Quête der Hysterie Kein Zugriff Seiten 17 - 38
- II. Präsenz der Frau. Ein Gespräch über die Mündigkeit Kein Zugriff Seiten 39 - 64
- III. Präsenz im fiktionalen Raum. Über den TV-Film »Das Verhör in der Nacht« Kein Zugriff Seiten 65 - 82
- Literatur Kein Zugriff Seiten 83 - 88




