Instrumente zur Ausgestaltung einer umweltverträglicheren Fischerei in Nord- und Ostsee
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Fischerei als Form der Meeresnutzung hat neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung in vielen Küstenregionen auch massive Auswirkungen auf die Meeresumwelt. Katharina Vollmer untersucht dieses Spannungsverhältnis zwischen ökonomischen Interessen und ökologischem Schutz im Rahmen der komplexen Regelungsvernetzung zwischen Völkerrecht, Europarecht und nationalem Recht.
Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei die bereits im Jahr 2013 umfassend novellierte europäische Fischereigrundverordnung, deren Instrumente zur Bestandsbewirtschaftung und Bestandserhaltung auf Umweltverträglichkeit überprüft werden. Anknüpfungspunkt ist hierbei die jeweilige Ausrichtung an drei ökologischen Grundsätzen: dem Vorsorgegrundsatz, dem Nachhaltigkeitsgrundsatz und dem Ökosystemansatz. Daneben werden auch weitere Instrumente anderer Rechtsbereiche, wie die maritime Raumordnung oder die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, und ihr jeweiliger Beitrag zu einer umweltverträglichen Ausgestaltung der Fischerei beleuchtet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3913-7
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6660-7
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 20 Download Kapitel (PDF)
- 1. Die Fischerei als Meeresnutzung Kein Zugriff
- 2. Die Fischerei als Problem für die Meeresumwelt Kein Zugriff
- 3. Rechtlicher Rahmen Kein Zugriff
- II. Forschungsstand Kein Zugriff
- III. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- I. Die Meereszonen des Seerechtsübereinkommens als Grundlage der Kompetenzverteilung Kein Zugriff
- 1. Anwendbarkeit der europäischen und deutschen Kompetenzverteilungsvorschriften und Geltungserstreckung des einfachen Gesetzesrechts in den Meereszonen Kein Zugriff
- aa) Entwicklung des Fischereirechts in der EU Kein Zugriff
- bb) Fischereirechtliche Zuständigkeit der EU Kein Zugriff
- cc) Nationale fischereirechtliche Kompetenzen Kein Zugriff
- dd) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- aa) Entwicklung der Umweltkompetenz der EU Kein Zugriff
- bb) Meeresumweltschutzrechtliche Zuständigkeit der EU Kein Zugriff
- cc) Nationale meeresumweltschutzrechtliche Kompetenzen Kein Zugriff
- dd) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 3. Horizontale Kompetenzabgrenzung zwischen der europäischen fischerei- und meeresumweltschutzrechtlichen Zuständigkeit Kein Zugriff
- a) Die Außenkompetenz in der Fischereipolitik Kein Zugriff
- b) Die Außenkompetenz in der Umweltschutzpolitik Kein Zugriff
- c) Gemischte völkerrechtliche Verträge Kein Zugriff
- 1. Geltungsanspruch des Völkerrechts auf Unionsebene Kein Zugriff
- 2. Umsetzungsbedürftigkeit des Völkerrechts in die deutsche Rechtsordnung Kein Zugriff
- 1. Übereinkommen über gebietsübergreifende Fischbestände Kein Zugriff
- 2. FAO-Verhaltenskodex Kein Zugriff
- 3. Übereinkommen über die biologische Vielfalt Kein Zugriff
- 4. Regionale Meeresschutzübereinkommen Kein Zugriff
- 5. Zusammenfassung Kein Zugriff
- V. Zwischenfazit Kein Zugriff
- I. Die Ökologisierung des Fischereirechts Kein Zugriff
- 1. Der Vorsorgeansatz bei der Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Völkerrecht Kein Zugriff
- 2. Das Vorsorgeprinzip in der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU Kein Zugriff
- 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 1. Nachhaltige Fischereibewirtschaftung im Völkerrecht Kein Zugriff
- 2. Nachhaltigkeit in der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU Kein Zugriff
- 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 1. Der Ökosystemansatz bei der Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Völkerrecht Kein Zugriff
- 2. Der Ökosystemansatz im europäischen Fischerei- und Meeresumweltschutzrecht Kein Zugriff
- 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- V. Zwischenfazit Kein Zugriff
- a) Streitgegenstand Kein Zugriff
- b) Rechtliche Würdigung Kein Zugriff
- a) Streitgegenstand Kein Zugriff
- b) Rechtliche Würdigung Kein Zugriff
- 3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- II. Der höchstmögliche Dauerertrag als Bewirtschaftungsziel Kein Zugriff
- 1. Inhaltliche Reichweite von Mehrjahresplänen Kein Zugriff
- 2. Ökologische Vorteile einer mehrjährigen Bestandsbewirtschaftung Kein Zugriff
- 1. Die Festsetzung der zulässigen Höchstfangmenge durch den Rat Kein Zugriff
- 2. Aufteilung der TACs auf nationale Quoten nach dem Grundsatz der relativen Stabilität Kein Zugriff
- 3. Quotenkürzung bei der Überschreitung zugeteilter Fangquoten Kein Zugriff
- 4. Zuteilung nationaler Fangerlaubnisse auf Fischereifahrzeuge Kein Zugriff
- 5. Fischereiaufwandsbeschränkungen Kein Zugriff
- 6. Flexibilisierung der Fangmöglichkeiten Kein Zugriff
- a) Klagemöglichkeiten der Mitgliedstaaten Kein Zugriff
- b) Klagemöglichkeiten von Fischereibetrieben oder Fischereiverbänden Kein Zugriff
- c) Klagemöglichkeiten von Umweltverbänden Kein Zugriff
- d) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 8. Zusammenfassung Kein Zugriff
- V. Pflicht zur Anlandung aller Fänge Kein Zugriff
- VI. Bestandsauffüllungsgebiete Kein Zugriff
- VII. Zwischenfazit Kein Zugriff
- a) Völkerrechtliche Zulässigkeit nach dem Seerechtsübereinkommen Kein Zugriff
- b) Europarechtliche Zulässigkeit der nationalen maritimen Raumordnung Kein Zugriff
- 2. Raumordnungspläne in der deutschen Nord- und Ostsee Kein Zugriff
- 3. Ausweisung von Fanggebieten und Fischereischutzzonen als umweltverträgliche Instrumente Kein Zugriff
- 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- a) Einrichtung mariner Schutzgebiete in nationalen Hoheitsgewässern Kein Zugriff
- aa) Hoheitsbefugnisse aus Teil XII des Seerechtsübereinkommens Kein Zugriff
- bb) Souveräne Rechte aus Art. 56 Abs. 1 lit. a) SRÜ Kein Zugriff
- cc) Die souveränen Rechte im Lichte umweltschutzrechtlicher Völkerrechtsabkommen Kein Zugriff
- c) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- a) Erlass von nationalen Schutzregelungen mit Bezug zur Fischerei in der AWZ Kein Zugriff
- b) Fischereirechtliche Maßnahmenvorschläge in Natura 2000-Gebiete Kein Zugriff
- c) Einklagbarkeit von Fischereiverboten durch Umweltverbände Kein Zugriff
- 3. Schutzgebiete nach Art. 13 Abs. 4 MSRL Kein Zugriff
- 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- a) Umweltverträgliche Fischerei als Beitrag zur Erreichung eines guten Umweltzustands Kein Zugriff
- b) Kritische Betrachtung der Einbeziehung der Fischerei in die Meeresstrategierahmenrichtlinie Kein Zugriff
- 1. Nutzen und Schwierigkeiten der ökologischen Verbraucherinformation Kein Zugriff
- 2. Etikettierungspflicht von Fischereiprodukten Kein Zugriff
- a) Rechtliche Grundlagen für ein Umweltsiegel in der Fischerei Kein Zugriff
- b) Das MSC-Siegel für umweltverträgliche Fischereiprodukte Kein Zugriff
- c) Kritik an der Vergabe des MSC-Siegels Kein Zugriff
- d) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- V. Zwischenfazit Kein Zugriff
- 1. Das Seerechtsübereinkommen ist interpretationsoffen in Bezug auf die umweltschützende Dimension der fischereirechtlichen Vorschriften Kein Zugriff
- 2. Das Fischereirecht hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte vom Wirtschaftsrecht in einen Teilbereich des Umweltrechts entwickelt Kein Zugriff
- 3. Das Fischereirecht ist noch immer kein integrierter Teil des Meeresumweltschutzrechts, sondern die beiden Rechtsbereiche stehen nebeneinander Kein Zugriff
- 4. Das Auseinanderfallen der Verantwortlichkeit von Europäischer Union und Mitgliedstaaten blockiert die Erreichung von fischerei- und meeresumweltschutzrechtlichen Zielen Kein Zugriff
- 5. Die Umsetzung der fischereirechtlichen Regelungen ist für das Gelingen einer umweltverträglichen Fischerei erforderlich Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 257 - 272
- Materialverzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 280





