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Monographie Kein Zugriff

Qualitätsverbesserung in europäischen Gesundheitssystemen

Ein deutsch-französischer Vergleich
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Die Aufwertung des Themas der Versorgungsqualität in westlichen Gesundheitssystemen ging mit der Einführung neuer Institutionen und Instrumente einher. Ein deutsch-französischer Vergleich zeigt, wie die Steuerung der Gesundheitssektoren beider Länder durch das Programm der Qualitätsverbesserung verändert wurde und erklärt Konvergenzen und Divergenzen in der Entwicklung.

Neben der Herausbildung des Programms auf der politischen Agenda werden drei zentrale Instrumente der Qualitätsverbesserung im Detail untersucht: die Qualitätsindikatoren, die medizinischen Behandlungsleitlinien und die Primärarztkonzepte.

Für die Untersuchung wird die Vetospielertheorie mit dem Ansatz der programmatischen Akteure verbunden.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1270-0
ISBN-Online
978-3-8452-5342-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Gesundheitsökonomische Beiträge
Band
54
Sprache
Deutsch
Seiten
399
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      1. Qualität und Qualitätsverbesserung in der Gesundheitsversorgung Kein Zugriff Seiten 25 - 29
      2. Arbeiten zur Steuerung der Gesundheitssektoren in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 29 - 33
      3. Vergleichende Arbeiten zur Gesundheitspolitik in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 33 - 36
      4. Der Einfluss der Einführung von Instrumenten zur Qualitätsverbesserung auf die Steuerungsmechanismen des deutschen und des französischen Gesundheitssystems Kein Zugriff Seiten 36 - 37
      1. Konvergenz von Entwicklungen in staatsnahen Sektoren Kein Zugriff Seiten 37 - 41
      2. Steuerungsmodelle von staatsnahen Sektoren Kein Zugriff Seiten 41 - 47
      3. Programmatische Akteure als treibende Kraft des Wandels in staatsnahen Sektoren Kein Zugriff Seiten 47 - 50
      1. Auswahl der zu untersuchenden Instrumente zur Qualitätsverbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 50 - 52
      2. Identifizierung der relevanten individuellen und kollektiven Akteure Kein Zugriff Seiten 52 - 53
      3. Vorgehensweise bei den Experteninterviews Kein Zugriff Seiten 53 - 54
      4. Qualitative Inhaltsanalyse schriftlicher Dokumente Kein Zugriff Seiten 54 - 56
      5. Beobachtung von politischen und wissenschaftlichen Foren Kein Zugriff Seiten 56 - 56
      1. Positionen mit formeller Agenda-Setting-Macht und Vetopositionen in den politischen Systemen Deutschlands und Frankreichs Kein Zugriff Seiten 57 - 66
        1. Frühes Erzielen eines programmatischen Konsenses in Frankreich gegenüber gegensätzlichen Ansätzen der politischen Lager in Deutschland (1988-1998) Kein Zugriff
        2. Qualitätsverbesserung als Programm unterschiedlicher politischer Lager in Deutschland und Frankreich (1998-2009) Kein Zugriff
        1. Erste Reformen und ein gesundheitspolitischer Paradigmenwechsel unter der Präsidentschaft Mitterands Kein Zugriff
        2. Weitgehende Reformversuche im Rahmen des plan Juppé Kein Zugriff
        3. Finanziell ausgerichtete Reformen unter Lionel Jospin Kein Zugriff
        1. Erste Reformen im Sinne der Programme der bürgerlichen Parteien Kein Zugriff
        2. Thematisierung der Versorgungsqualität im Zuge eines Machtzuwachses der Oppositionsparteien im Bundesrat Kein Zugriff
        1. Die Gründung staatlicher Agenturen als Trend der gesundheitspolitischen Steuerung in Frankreich Kein Zugriff
        2. Institutionelle Neugründungen auf Initiative der Selbstverwaltung in Deutschland Kein Zugriff
      1. Nachholender Paradigmenwechsel unter der rot-grünen Bundesregierung in Deutschland Kein Zugriff Seiten 101 - 105
        1. Erneute Reformen unter liberalen Vorzeichen in Frankreich Kein Zugriff
        2. Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz in Deutschland als zweiter Reformanlauf in Kontinuität zur Gesundheitsreform 2000 Kein Zugriff
        3. Nachjustierung der neu eingeführten Instrumente nach einer Konsolidierungsphase in beiden Vergleichsländern Kein Zugriff
        1. Ausbau der Steuerung durch staatsnahe Agenturen in Frankreich Kein Zugriff
        2. Umgestaltung und Neueinführung von Steuerungsinstitutionen in Deutschland Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 126 - 132
      1. Die Ursprünge der Qualitätsevaluation medizinischer Leistungen in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 133 - 137
      2. Indikatorenprojekte und ihre Institutionalisierung im deutschen und französischen Gesundheitswesen Kein Zugriff Seiten 137 - 144
        1. Zentralstaatliche Steuerung und Koordination von Indikatorenprojekten in Frankreich Kein Zugriff
        2. Professionelle Autonomie der Ärzteschaft und Selbstregulation von Indikatorenprojekten in Deutschland Kein Zugriff
      1. Übersetzer als Wegbereiter der Indikatorenentwicklung Kein Zugriff Seiten 153 - 156
        1. Definitionen von Qualitätsindikatoren in der medizinischen Versorgung Kein Zugriff
        2. Klassifikationssysteme von Qualitätsindikatoren Kein Zugriff
        3. Herleitung von Qualitätsindikatoren Kein Zugriff
        4. Bewertungskriterien für Qualitätsindikatoren Kein Zugriff
      2. Länderspezifische Anpassungsprozesse durch divergente Expertenteams Kein Zugriff Seiten 166 - 171
      1. Policy transfer zu allgemeinen Zielen und Einsatzmöglichkeiten von Qualitätsindikatoren mit länderspezifischen Schwerpunkten Kein Zugriff Seiten 171 - 175
        1. Qualitätsindikatoren mit ökonomischer Komponente und Indikatoren für Patientensicherheit in Frankreich Kein Zugriff
        2. Medizinische Qualitätsindikatoren in Deutschland Kein Zugriff
        3. Indikatorenprojekte in der Entwicklungs- Pipeline – eine Annäherung der Qualitätsevaluation in beiden Vergleichsländern Kein Zugriff
        1. Interne oder externe Verwendung der Qualitätsindikatoren? Kein Zugriff
        2. Qualitätsindikatoren zur Verbesserung der Versorgungskette Kein Zugriff
        3. Qualitätsindikatoren als Instrument mit Empfehlungscharakter oder als Mittel zur Sanktion? Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 194 - 198
      1. Legitimitätsverlust variierender ärztlicher Behandlungspraktiken im Zuge einer Rationalisierung und eines Bedeutungsgewinns der evidenzbasierten Medizin Kein Zugriff Seiten 199 - 204
      2. Legitimitätsverlust variierender ärztlicher Behandlungspraktiken durch ökonomische Zwänge Kein Zugriff Seiten 204 - 208
      3. Die références médicales opposables (RMO) – ein französischer Sonderweg der Leitlinienentwicklung mit ökonomischem Hintergrund Kein Zugriff Seiten 208 - 216
      4. Rückkehr zur internationalen Norm? – Dominanz des angelsächsischen Ansatzes in der deutschen und französischen Leitliniendefinition Kein Zugriff Seiten 216 - 220
      1. Der Gesetzgeber als treibende Kraft hinter der Einführung von medizinischen Leitlinien? Kein Zugriff Seiten 220 - 224
      2. Wissenschaftliche Medizinische Fachgesellschaften, sociétés savantes und länderspezifische Steuerungsinstitutionen der Gesundheitssektoren als Foren des Wissenstransfers Kein Zugriff Seiten 224 - 228
      3. Herleiten oder herleiten lassen? Zentrale Anbindung der Leitlinienerstellung oder Autonomie der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften Kein Zugriff Seiten 228 - 230
      1. Ziele der Leitlinienentwicklung in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 230 - 232
        1. Vergleichbare Methoden der Leitlinienentwicklung in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff
        2. Klassifizierung von Leitlinien Kein Zugriff
      2. Die Nationalen VersorgungsLeitlinien (NVL) – Zentralisierung als Strategie für mehr professionelle Autonomie Kein Zugriff Seiten 241 - 244
      3. Die Nationalen VersorgungsLeitlinien als Mittel zur Stärkung der Position der Patienten Kein Zugriff Seiten 244 - 246
      4. Mangelnde Leitlinienimplementierung als Ausdruck eines Bruchs zwischen den Ärzten und ihren Steuerungsinstitutionen? Kein Zugriff Seiten 246 - 251
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 251 - 254
        1. Standespolitische Interessenskonflikte als Motor der Herausbildung konkurrierender Ärztegewerkschaften in Frankreich Kein Zugriff
        2. Interessengegensätze zwischen Allgemeinmedizinern und Fachärzten unter dem Dach der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland Kein Zugriff
        1. Liberale Medizin oder alternative Versorgungsformen? Unterschiedliche ideologische Ansätze als Konfliktlinie innerhalb der französischen Ärzteschaft Kein Zugriff
        2. Die Kritische Medizin in Deutschland als multidisziplinäres Forum ohne institutionelle Macht Kein Zugriff
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        2. Ziele der Einführung von Hausarztmodellen in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff
        1. Vorläufermodelle von Hausarztverträgen als Ergebnis einer Allianz der französischen Linken und MG France Kein Zugriff
        2. Der médecin référent als Ergebnis eines Wechsels der politischen Allianzen im cabinet Juppé Kein Zugriff
        3. Der médecin traitant als Neuauflage des französischen Hausarztprinzips unter anderen politischen Vorzeichen Kein Zugriff
        1. Vorläufermodelle von Hausarztverträgen als Experimentierfeld für neue Versorgungsansätze Kein Zugriff
        2. Die gesetzliche Einführung der hausarztzentrierten Versorgung als Schwächung der Kassenärztlichen Vereinigungen Kein Zugriff
        3. Selbstverwaltung von Leistungserbringern und Kostenträgern und Föderalismus als zusätzliche Hürden bei der Einführung der hausarztzentrierten Versorgung Kein Zugriff
        1. Der médecin référent als alternativer Versorgungsansatz zur liberalen Medizin in Frankreich Kein Zugriff
        2. Die hausarztzentrierte Versorgung in Deutschland als Alternative zu den Kollektivverträgen der Kassenärztlichen Vereinigungen Kein Zugriff
        1. Die Einführung des médecin traitant in das französische Gesundheitssystem als Sieg der liberalen Ärzteschaft Kein Zugriff
        2. Standardisierung der Qualitätsanforderungen in Hausarztverträgen in Deutschland in Folge neuer Organisationsformen der Ärzteschaft Kein Zugriff
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 317 - 324
  4. Fazit Kein Zugriff Seiten 325 - 338
  5. Anhang Kein Zugriff Seiten 339| - 374
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 375 - 399

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