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Die Historische Rechtsschule

Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Bücher über die Historische Rechtsschule könnten ganze Bibliotheken füllen. Gleichwohl fällt es bis heute schwer zu beantworten, wer warum zu dieser Schule gerechnet werden kann und wer nicht. Dies liegt auch daran, dass die geistesgeschichtliche Methode, welche die Rechtshistoriografie im 20. Jahrhundert lange dominierte, bis heute Spuren hinterlassen hat. Epochen wurden von Leitfiguren her gelesen, in denen der Zeitgeist vermeintlich zur Entfaltung kam. Die Historische Rechtsschule wurde seitdem weitgehend mit Friedrich Carl v. Savigny identifiziert. Die Forschung konzentrierte sich auf Savigny und ließ die meisten seiner Schüler fast unbeachtet. Als Gruppenphänomen erweist sich die Historische Rechtsschule bis heute als erstaunliche Terra incognita. Die Abhandlung unternimmt den Versuch, die Historische Rechtsschule erstmals als wissenschaftliche Schule und damit als Kommunikationszusammenhang einer großen Zahl von Rechtswissenschaftlern zu rekonstruieren. Drei Felder der juristischen Tätigkeit, in denen sich die Historische Schule als Einheit positionierte und in sich wandelndem Kontext auch mehrfach neu konstituierte, werden dabei betrachtet: der Jurist als Lehrer, als Rechtswissenschaftler und als Richter. Das Buch wurde von einer Jury der NJW unter die "Juristischen Bücher des Jahres 2018" gewählt

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-465-04332-4
ISBN-Online
978-3-465-14332-1
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
Band
310
Sprache
Deutsch
Seiten
396
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - X
    1. I. Gans' Frage Kein Zugriff
    2. II. Ausgangsüberlegungen Kein Zugriff
    3. III. Sondierung des Feldes Kein Zugriff
    1. I. Hugos Reformmodell von 1789 Kein Zugriff
    2. II. Didaktische Aufbruchsstimmung 1790-1803: Hugo, Haubold, Savigny Kein Zugriff
    3. III. Das Civilistische Magazin als erster Sammlungsort Kein Zugriff
    4. IV. Warum tote Rechte lehren? Die Geltungskrise des Jahres 1806 Kein Zugriff
    5. V. Der Aufstieg der Pandektenvorlesung Kein Zugriff
    6. VI. Eckpunkte eines gemeinsamen Lehrkonzepts Kein Zugriff
    7. VII. Ausbildung als Schlüssel - Ergebnisse Kein Zugriff
    1. I. Wissenschaftliche Konturen der Schule bis in die 1820er Jahre Kein Zugriff
    2. II. Krisendebatten seit den 1820er Jahren Kein Zugriff
    3. III. Methodologische Selbstvergewisserungen seit den 1830er Jahren Kein Zugriff
    4. IV. Die "christlich-historische Schule" - Ergebnisse Kein Zugriff
    1. I. Justizkritik um 1800 Kein Zugriff
    2. II. Erziehungsfragen in preußischer Perspektive Kein Zugriff
    3. III. Anhänger der Historischen Rechtsschule als Richter Kein Zugriff
    4. IV. Verwissenschaftlichung des Rechtsgebrauchs Kein Zugriff
    5. V. Der Richter im wissenschaftlichen Kommunikationsprozess Kein Zugriff
    6. VI. Rechtspolitische Grenzgänge: Die Justiz als Garant bürgerlicher Freiheit? Kein Zugriff
    7. VII. Ein gemeinsames Justizkonzept? - Ergebnisse Kein Zugriff
    1. I. Das Ende einer Ära Kein Zugriff
    2. II. Der Zusammenbruch der Leitsätze der Schule Kein Zugriff
    3. III. Das Ende des Ausbildungsideals Kein Zugriff
  2. F. Die historische Rechtsschule als Schule Kein Zugriff Seiten 325 - 330
  3. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 331 - 334
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 335 - 386
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 387 - 392
  6. Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 393 - 396

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