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Plurale Rechtsverständnisse?

Begriff und Grundlagen des Rechts in den juristischen Teildisziplinen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert 
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Ab Ende des 19. Jahrhunderts lässt sich eine verstärkte Ausdifferenzierung der deutschen Rechtswissenschaft beobachten, erkennbar u. a. an Institutsgründungen und neuen Lehrstuhlbezeichnungen, Lehrbüchern und Zeitschriften. Etliche juristische Teildisziplinen entwickelten und emanzipierten sich; auch die etablierten Disziplinen stellten ihr Selbstverständnis auf den Prüfstand. Zur gleichen Zeit sind lebhafte Aktivitäten in den Grundlagenfächern auszumachen. Nicht nur, dass sich Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und später auch Rechtssoziologie auseinanderbewegten – überhaupt ist hier eine beeindruckende Meinungspluralität zu erkennen. Dies führt zu der Frage, ob und in welcher Weise sich auch disziplin-intern spezifische Rechtsverständnisse herausbildeten, z. B. in Bezug auf Rechtsnormeigenschaft, Geltungsreichweiten, Normsetzer und Normstruktur. Die Autorinnen und Autoren des Bandes beleuchten Grundlagendebatten der jeweiligen Subdisziplinen und machen damit die Entstehungsbedingungen einer ausdifferenzierten Rechtswissenschaft sichtbar.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2025
Copyrightjahr
2025
ISBN-Online
978-3-465-14548-6
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
Band
332
Sprache
Deutsch
Seiten
456
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Einleitung: Disziplinentektonik und Grundlagenreflektionen ›um 1900‹ Kein Zugriff Seiten 1 - 60
    Autor:innen:
  2. Rechtsverständnisse in der Rechtstheorie um 1900 Kein Zugriff Seiten 61 - 84
    Autor:innen:
  3. Rechtssoziologie und Normbegriff im privatrechtlichen Methodenstreit Anfang des 20. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 85 - 106
    Autor:innen:
  4. Staatsrechtsverständnisse in der Staatsrechtslehre des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 107 - 134
    Autor:innen:
  5. Plurale Rechtsverständnisse? Privatrechtswissenschaft im späten 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 135 - 180
    Autor:innen:
  6. Ein gefährdeter ›Pionier‹. Disziplin- und Rechtsverständnis der Handelsrechtswissenschaft im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 181 - 206
    Autor:innen:
  7. »wo von Recht ernsthaft die Rede sein soll«. Zum Rechtsbegriff in der Verwaltungsrechtswissenschaft »um 1900« Kein Zugriff Seiten 207 - 336
    Autor:innen:
  8. Rechtsverständnis(se) in der Strafrechtswissenschaft um 1900. Am Beispiel von Karl Binding und Max Ernst Mayer Kein Zugriff Seiten 337 - 356
    Autor:innen:
  9. Den Hohlraum füllen. Die evangelische Kirchenrechtswissenschaft zwischen Historie und Theologie Kein Zugriff Seiten 357 - 390
    Autor:innen:
  10. »Finanz- und Steuerrecht als juristische Disziplin« – Deutungen und Eigenheiten ihres Gegenstandes Kein Zugriff Seiten 391 - 408
    Autor:innen:
  11. Rechtsverständnisse des Wirtschaftsrechts Kein Zugriff Seiten 409 - 428
    Autor:innen:
  12. »Gewerblicher Rechtsschutz« zwischen praktischer Notwendigkeit und rechtsdogmatischen Zweifeln Kein Zugriff Seiten 429 - 454
    Autor:innen:
  13. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 455 - 456

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