Verantwortung, Krieg und Menschenwürde
Die Responsibility to Protect zwischen Anspruch und Wirklichkeit- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Friedensethik, Band 67
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Menschen müssen vor Gewalt geschützt werden – aber wie und von wem? Das von den UN anerkannte Konzept der Responsibility to Protect (R2P) sieht vor, dass Staaten und internationale Organisationen Verantwortung für diesen Schutz übernehmen. Spätestens die Kontroversen um die Militärintervention in Libyen 2011 haben allerdings gezeigt, dass über Art und Ausübung jener Verantwortung keine Einigkeit besteht. Dabei geht es nicht nur um das Was und Wie, sondern auch um das Warum: Gibt es kulturübergreifend akzeptable Gründe für eine staatliche und internationale Schutzverantwortung? Das Buch gibt einen Überblick über Entstehung und Entwicklung der R2P, analysiert die darin vorgenommenen Zuschreibungen von Verantwortung und sucht nach einer interkulturell tragfähigen ethischen Begründung. Es ergänzt damit die friedensethische Diskussion, die sich bislang vor allem auf die Frage der Gewaltanwendung im Rahmen der R2P konzentriert hat.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6222-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0339-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Friedensethik
- Band
- 67
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 297
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 0.1. Thematische Hinführung: Die Responsibility to Protect im Spiegel ihrer kirchlichen und theologisch-ethischen Rezeption Kein Zugriff
- 0.2. Fragestellung, Thesen und Vorgehensweise Kein Zugriff
- 1.1.1. Humanitäre Intervention Kein Zugriff
- 1.1.2. Sovereignty as Responsibility Kein Zugriff
- 1.2.1. Sprachveränderungen als Schlüsselelement Kein Zugriff
- 1.1.2. Ein „continuum of intervention“: Prävention – Reaktion – Wiederaufbau Kein Zugriff
- 1.3.1. Aufnahme in den Vereinten Nationen und erste konzeptionelle Veränderungen Kein Zugriff
- 1.3.2. Die Definition des Weltgipfels von 2005 Kein Zugriff
- 1.3.3. Neukonzeption, Schwerpunktverlagerung und Drei-Säulen-Modell Kein Zugriff
- 1.4. Zwischenfazit: Die R2P als politische Agenda und rhetorisches Instrument Kein Zugriff
- 2.1.1.1. Verantwortung vor Gericht und vor Gott Kein Zugriff
- 2.1.1.2.1. Verantwortlichkeit als Strafwürdigkeit der Minister Kein Zugriff
- 2.1.1.2.2. Verantwortlichkeit als Begrenzung politischer Machtausübung Kein Zugriff
- 2.1.2.1. Verantwortungsethisches Handeln als „Ethos der Politik“ (Max Weber) Kein Zugriff
- 2.1.2.2. Politikerverantwortung als Paradigma für ein bereichsübergreifendes ethisches „Prinzip Verantwortung“ (Hans Jonas) Kein Zugriff
- 2.1.3. Zwischenfazit: Geschichte und Theorieentwicklung Kein Zugriff
- 2.2.1. Formale Aspekte: Begriffliche und vorbegriffliche Relationen Kein Zugriff
- 2.2.2. Funktionen: Zurechnung, Aufgabenerfüllung, Machtregulierung Kein Zugriff
- 2.2.3.1. Externe Kontrollmechanismen Kein Zugriff
- 2.2.3.2. Interne Kontrollmechanismen Kein Zugriff
- 2.2.3.3. Zur Wirksamkeit von Verantwortungszuschreibungen an kollektive Akteure Kein Zugriff
- 2.3. Zwischenfazit: Ein Analyseschema für Verantwortungszuschreibungen Kein Zugriff
- 3.1.1.1. Verantwortungsträger und Ausführungsorgane Kein Zugriff
- 3.1.1.2. Handlungsanweisungen Kein Zugriff
- 3.1.1.3. Begründungen und Wirkmechanismen Kein Zugriff
- 3.1.2.1. Verantwortungsträger und Ausführungsorgane Kein Zugriff
- 3.1.2.2. Handlungsanweisungen Kein Zugriff
- 3.1.2.3. Begründungen und Wirkmechanismen Kein Zugriff
- 3.1.3.1. Verantwortungsträger und Ausführungsorgane Kein Zugriff
- 3.1.3.2. Handlungsanweisungen Kein Zugriff
- 3.1.3.3. Begründungen und Wirkmechanismen Kein Zugriff
- 3.1.4. Zwischenfazit: Ziele und Schwächen des Zuschreibens von Schutzverantwortung Kein Zugriff
- 3.2.1.1. Verankerung im geltenden Völkerrecht Kein Zugriff
- 3.2.1.2. Eine neue oder werdende Rechtsnorm? Kein Zugriff
- 3.2.2.1. Menschenwürde und Menschenrechte Kein Zugriff
- 3.2.2.2. Verantwortungstheoretische Fragmente Kein Zugriff
- 3.3. Zwischenfazit: Begründungsmängel und Begründungsbedarf Kein Zugriff
- 4.1.1.1. Diskurstheoretische Aspekte Kein Zugriff
- 4.1.1.2. Kulturen als Diskursteilnehmer? Kein Zugriff
- 4.1.1.3. Drei Ebenen: Theorie, Geschichte, Praxis Kein Zugriff
- 4.1.2. Zum theoretischen und praktischen Nutzen eines interkulturellen R2P-Diskurses Kein Zugriff
- 4.2.1. Anthropologische, sozial- und rechtsphilosophische Grundlagen Kein Zugriff
- 4.2.2. Menschenrechte als Fundament staatlicher Schutzverantwortung Kein Zugriff
- 4.2.3. Öffentliche Gewalten auf Weltebene? Kein Zugriff
- 4.3. Zwischenfazit: Zur kulturübergreifenden Akzeptabilität staatlicher und internationaler Schutzverantwortung Kein Zugriff
- 5. Fazit: Auf dem Weg zu einer „verantwortlichen“ Politik? Kein Zugriff Seiten 267 - 276
- 6. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 277 - 278
- 7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 297





