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„Freiheit“ in Musikvideos und YouTube-Kommentaren

Eine kulturwissenschaftliche Deutungsmusteranalyse im Fach Deutsch als Fremdsprache
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

24 Musikvideos und 36.000 YouTube-Kommentare werden nach tradierten Wissensbeständen und Neu- bzw. Umdeutungen von Freiheit befragt. In einer methodologischen Pionierarbeit in den Kulturstudien DaFZ wird das Deutungsmuster Freiheit vorab bestimmt und der Diskurs gezielt und kriteriengeleitet mit Fokus auf multimodale Metaphern und Topoi unter Einbeziehung des Kontexts deduktiv befragt. Forschungsanlass ist eine stärkere Anbindung theoretischer Deutungsmusterforschung an kritisch-kulturelles Lernen in der Praxis vor dem Hintergrund von Wertevermittlung im Fremdspracheunterricht. Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung und Methodenvielfalt interessant für alle Diskursforschenden.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-1877-2
ISBN-Online
978-3-7489-4769-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Diskursforschung / Discourse Analysis
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
494
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorwort und Danksagung
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1. Warum Freiheit?
    2. 1.2. Warum Musik?
    3. 1.3. Warum Musikvideos auf YouTube?
    4. 1.4. Diskursfähigkeit: ein Problem aus der Lebenspraxis für die Wissenschaft
    5. 1.5. Zusammenfassung
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 2.1.1. fachliche Verortung
      2. 2.1.2. Anforderungen aus der Praxis an die Theorie der Deutungsmusteranalyse
      1. 2.2.1. Ein Überblick der Ansätze
      2. 2.2.2. Definition
      3. 2.2.3. Verständnis von Kritik
      4. 2.2.4. methodologisches Grundgerüst
      5. 2.2.5. Verständnis von Diskurs
      1. 2.3.1 Der multimodale Forschungsansatz von John Bateman und Janina Wildfeuer
      2. 2.3.2 MCDA: multimodal critical discourse analysis
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. 3.1.1. Der Forschungsstand in den Kulturstudien im Fach DaF/Z
      2. 3.1.2. Diskursanalytische Forschungen zu Online-Diskursen
      3. 3.1.3. Diskursanalytische Forschungen zu Musikvideos
      4. 3.1.4. Zusammenfassung
      1. 3.2.1. Der diskurshistorische Ansatz (DHA) & Topoi
        1. 3.2.2.1. Multimodale Metaphern nach Spieß
        2. 3.2.2.2. Multimodale Metaphern nach Forceville
      1. 3.2.3. zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring
      2. 3.2.4. Zusammenfassung: Methode
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 4.1. Präsentation des Korpus
      1. 4.2.1. Freiheit im Duden
      2. 4.2.2. Freiheit im DWDS
      3. 4.2.3. Freiheit im Brockhaus
      4. 4.2.4. Freiheit im Lexikon Geschichtliche Grundbegriffe
      5. 4.2.5. Roman-Herzog-Institut: Was ist Freiheit?
      6. 4.2.6. Leutheusser-Schnarrenberger: Angst essen Freiheit auf
      7. 4.2.7. Dierksmeier: Qualitative Freiheit
      8. 4.2.8. Gröschner und Mölkner: Wahre und falsche Freunde von Freiheit
      9. 4.2.9. Willke: Komplexe Freiheit
      1. 4.3.1. emotionale Deutungstradition: Freiheit als Gefühl
      2. 4.3.2. naturrechtliche Deutungstradition: Freiheit als (angeborenes) Recht
      3. 4.3.3. identitäre Deutungstradition: Freiheit ist identitäts- und gemeinschaftsstiftend
      4. 4.3.4. ideologische Deutungstradition: Freiheit als Weltanschauung und Systemkritik
      5. 4.3.5. kämpferische Deutungstradition: Freiheit als Kampf
      6. 4.3.6. materielle Deutungstradition: Freiheit als Besitz
      7. 4.3.7. moralische Deutungstradition: Freiheit als Pflicht und Verantwortung
      8. 4.3.8. existenzielle Deutungstradition: Zweifel an und Negation von Freiheit
      9. 4.3.9. Zusammenfassung: Übersicht Definitionen der Deutungstraditionen von Freiheit
      1. 4.4.1. CHRISTUSPOSE IST FREIHEIT
      2. 4.4.2. EINFACHE*R LIEDERMACHER*IN IST FREIHEIT
      3. 4.4.3. FLIEGEN / LAUFEN IST FREIHEIT
      4. 4.4.4. GRENZE IST UNFREIHEIT
      5. 4.4.5. KETTEN SIND UNFREIHEIT
      6. 4.4.6. KIND / GEBORENSEIN IST FREIHEIT
      7. 4.4.7. KÖNIG IST FREIHEIT
      8. 4.4.8. LIEBE IST FREIHEIT
      9. 4.4.9. MUT IST FREIHEIT
      10. 4.4.10. RAUM/NATUR IST FREIHEIT
      11. 4.4.11. MEER IST FREIHEIT
      12. 4.4.12. STRAßE IST FREIHEIT
      13. 4.4.13. TRAUM IST FREIHEIT
      14. 4.4.14. WAHRHEIT IST FREIHEIT
      15. 4.4.15. Blending in komplexen Metaphern
      16. 4.4.16. Zusammenfassung: Das Deutungsmuster in den Metaphern
        1. 4.5.1.1. Axiom-Axia-Topos
        2. 4.5.1.2. Glücks-Topos
        3. 4.5.1.3. Liebes-Topos
        1. 4.5.2.1. Sicherheits-Topos
        2. 4.5.2.2. Phobie-Topos
        3. 4.5.2.3. Nativitäts-Topos
        1. 4.5.3.1. Extremisten-/ Partei-Topos & Gemeinschafts-Topos
        2. 4.5.3.2. Volks-Topos
        3. 4.5.3.3. Ego-Topos
        1. 4.5.4.1. System-Topos
        2. 4.5.4.2. Konspirations-Topos
        1. 4.5.5.1. Ausbeutungs-Topos
        2. 4.5.5.2. Cui Bono-Topos
        3. 4.5.5.3. Valuta-Topos
        1. 4.5.6.1. Kampf-Topos
        2. 4.5.6.2. Gefahren-Topos
        3. 4.5.6.3. Revolutions-Topos
        1. 4.5.7.1. Veritas-Topos
        2. 4.5.7.2. Caritas-Topos
        3. 4.5.7.3. Post mortem-Topos
        1. 4.5.8.1. Traum-Topos
        2. 4.5.8.2. Wahrnehmungs-Topos
        1. 4.5.9.1. Definitions-Topos
        2. 4.5.9.2. Geschichts-Topos
        3. 4.5.9.3. Autoritäts-Topos
      1. 4.5.10. Zusammenfassung: Das Deutungsmuster in den Kommentaren
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. … als diskursive Wissensordnung in Diskursen zirkuliert und stabilisiert, aber auch kritisiert, verändert und weiterentwickelt wird.
    2. 2. … auf traditionsreichen Vordeutungen aufruht und insofern immer auch auf vergangene Diskurse verweist.
    3. 3. … eine gewisse Kontinuität, Stabilität und Änderungsresistenz aufweist.
    4. 4. … auf einer mittleren Abstraktionsebene angesiedelt ist, sich von Theorien und Ideologien großer Reichweite (‚Geist des Kapitalismus‘, ‚Christentum‘ o.Ä.) auf der einen und von konkreten Alltagsbegriffen auf der anderen Seite unter- scheiden lässt.
    5. 5. … in thematisch verschiedenen Diskursen Verwendung findet und auf unterschiedliche Situationen anwendbar ist.
    6. 6. … typisiertes und musterhaftes Wissen über einen bestimmten Gegenstands- oder Erfahrungsbereich enthält, das sich etwa in Form propositionaler Aussagen rekonstruieren und konkretisieren lässt.
    7. 7. …dazu dient, je konkrete Erfahrungen und Situationen als Fall eines all- gemeineren Typs/Musters zu deuten und einzuordnen, der Erfahrung bzw. Situation einen bestimmten Sinn zuzuschreiben und das soziale wie individuelle Handeln in der entsprechenden Situation zu orientieren.
    8. 8. …in alltäglichen Handlungsvollzügen und Kommunikationssituationen in der Regel implizit und unreflektiert verwendet und als allgemein bekannt und selbstverständlich vorausgesetzt wird, das im Bedarfsfall aber auch auf eine reflexive Ebene gehoben und selbst zum Gegenstand auch kontroverser Deutung werden kann.
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. Online-Quellen
    2. Quellen der Musikvideos auf YouTube

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