Selbstwertkrisen, Scham und Umstrukturierung
Der Prozess von psychoanalytischen Langzeittherapien aus multiperspektivischer Sicht- Autor:innen:
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Das Durcharbeiten von Schamgefühlen und Selbstwertkonflikten ist eine zentrale Voraussetzung für das Erreichen tiefgreifender Persönlichkeitsveränderungen. Im vorliegenden Werk steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Veränderungsprozesse, die mithilfe der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik und der Heidelberger Umstrukturierungsskala erfasst werden, im Verlauf von Langzeittherapien darstellen und wie sie sichtbar und messbar gemacht werden können. In diesem Zusammenhang interessieren auch gesellschaftspolitische Kosten-Nutzen-Debatten.
Ausgehend von der Bedeutung der Scham- und Selbstwertkrisen bei Umstrukturierungsprozessen untersucht Anna-Rahel Minow multimethodisch die Psychotherapieverläufe des Münchner Bindungs- und Wirkungsforschungsprojekts hinsichtlich der narzisstischen Regulation, der Symptombelastung sowie der kognitiv-affektiven Einsicht in maladaptive Beziehungsmuster, Ich-Kompetenzen und Konflikte. Sie erfasst die Therapeutenperspektive mittels eines katamnestischen Interviews und ergänzt das Veränderungsmodell der Heidelberger Umstrukturierungsskala, um dessen Anwendbarkeit in Praxis und Forschung zu steigern.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2601-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7234-4
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forschung Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 393
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 22
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 23 - 28
- 2.1.1 Einzelfallforschung Kein Zugriff
- 2.1.2 Die Bedeutung katamnestischer Studien Kein Zugriff
- 2.2.1 Ziele oder Zieloffenheit? Kein Zugriff
- 2.2.2 Umstrukturierung und Symptomreduktion als zwei Ebenen des Therapieerfolgs Kein Zugriff
- 2.3 Operationalisierung von Umstrukturierung vs. strukturellen Kompetenzen Kein Zugriff
- 2.4.1 Aktueller Forschungsstand zur HSCS Kein Zugriff
- 2.4.2 Ausmaß und Qualität der Umstrukturierung – Umstrukturierung vs. Bewältigung Kein Zugriff
- 2.5.1 Das Narzissmuskonzept in der psychoanalytischen Psychologie Kein Zugriff
- 2.5.2 (Sich selbst) Lieben kann nur, wer Liebe bekommen hat – Gesunde und pathologische narzisstische Entwicklung Kein Zugriff
- 2.5.3.1 Narzissmus als Kontinuum von gesund bis pathologisch Kein Zugriff
- 2.5.3.2 Erfassung von Narzissmus mithilfe des Narzißmusinventars (NI) Kein Zugriff
- 2.5.3.3 Aktueller Forschungsstand zum NI Kein Zugriff
- 2.5.3.4 Definition von Selbst(wert) und Narzissmus in der vorliegenden Arbeit Kein Zugriff
- 2.5.4.1 Erfolgreiche Umstrukturierung durch Modifikation narzisstischer Strukturen in der Übertragungsbeziehung Kein Zugriff
- 2.5.4.2 Narzisstische Übertragungen – Herausforderungen für den Analytiker Kein Zugriff
- 2.5.5.1 Krisen als Merkmal der Umstrukturierung in der HSCS Kein Zugriff
- 2.5.5.2 Krisen als Charakteristikum erfolgreicher Psychotherapie –Forschungsergebnisse Kein Zugriff
- 2.5.5.3 Veränderung durch die Dialektik von Abwehr und Einsicht Kein Zugriff
- 2.5.5.4 Krisen in der therapeutischen Dyade als Bedingung der Umstrukturierung Kein Zugriff
- 2.5.6.1 Definition der Scham unter Berücksichtigung narzisstischer Regulationsprozesse Kein Zugriff
- 2.5.6.2 Ontogenese pathologischer Scham und die Bedeutung unbewusster Fantasien Kein Zugriff
- 2.5.6.3 Scham als signifikantes Veränderungsmoment im psychoanalytischen Prozess Kein Zugriff
- 2.6.1 Bindungstheorie – Beziehung als Grundlage der Strukturbildung Kein Zugriff
- 2.6.2 Therapiebeziehung als Bindungsbeziehung –Forschungsergebnisse Kein Zugriff
- 2.7 Fragestellungen der Arbeit Kein Zugriff
- 3.1 Das Forschungsprojekt Kein Zugriff
- 3.2 Untersuchungsplan und Vorgehen Kein Zugriff
- 3.3 Die Stichprobe Kein Zugriff
- 3.4.1 Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) Kein Zugriff
- 3.4.2 Die Heidelberger Umstrukturierungsskala (HSCS) Kein Zugriff
- 3.4.3 Die Forschungsinterviews Kein Zugriff
- 3.4.4 Das Narzißmusinventar (NI) Kein Zugriff
- 3.4.5 Das Adult Attachment Interview (AAI) Kein Zugriff
- 3.4.6 Die Symptom Checklist (SCL-90-R) Kein Zugriff
- 3.4.7 Die Therapeuteninterviews – Zirkuläres Dekonstruieren, Metaphernanalyse und Parallelprozess Kein Zugriff
- 3.5.1.1 Outcomehypothesen Kein Zugriff
- 3.5.1.2 Prozesshypothesen Kein Zugriff
- 3.5.1.3 Zusammenhangshypothesen Kein Zugriff
- 3.5.2 Statistische Analysen Kein Zugriff
- 3.5.3 Interviewanalyse und qualitative Einzelfalluntersuchung Kein Zugriff
- 3.5.4 Qualitative Hypothesen Kein Zugriff
- 4.1.1 Deskriptive Statistiken der HSCS Kein Zugriff
- 4.1.2 Fallübersicht für die HSCS Kein Zugriff
- 4.1.3.1 Verlaufstyp 1 – Stetig steigende Fokuswahrnehmung Kein Zugriff
- 4.1.3.2 Verlaufstyp 2 – Absinken der Fokuswahrnehmung während oder nach der Therapie Kein Zugriff
- 4.1.3.3 Zusammenfassung der Verlaufstypen Kein Zugriff
- 4.1.4 Deskriptive Statistiken der SCL-90-R Kein Zugriff
- 4.1.5 Deskriptive Statistiken des AAI Kein Zugriff
- 4.1.6 Deskriptive Statistiken des NI Kein Zugriff
- 4.2.1.1 Hypothese 1a – Umstrukturierung bis mindestens 240 Stunden und darüber hinaus Kein Zugriff
- 4.2.1.2 Hypothese 1b – Umstrukturierung vs. Bewältigung: Die magische Grenze 5 Kein Zugriff
- 4.2.1.3 Hypothese 2a – Entstehung einer sicheren Bindung Kein Zugriff
- 4.2.1.4 Hypothese 2b – Auflösung unverarbeiteter Traumata und Verluste Kein Zugriff
- 4.2.1.5 Hypothese 3 – Verbesserung der narzisstischen Regulation Kein Zugriff
- 4.2.1.6 Hypothese 4 – Abnahme der Symptombelastung Kein Zugriff
- 4.2.2.1 Hypothese 5 – Positiver Entwicklungstrend der HSCS im Therapieverlauf Kein Zugriff
- 4.2.2.2 Hypothese 6 – Mindestens 240 Therapiestunden für eine Umstrukturierung Kein Zugriff
- 4.2.2.3 Hypothese 7 – Notwendigkeit größerer Therapiezeiträume mit höheren Stufen der Umstrukturierung Kein Zugriff
- 4.2.2.4 Hypothese 8 – Postanalytischer Effekt in der HSCS Kein Zugriff
- 4.2.2.5 Hypothese 9 – Entwicklung der Bindungsklassifikation Kein Zugriff
- 4.2.2.6 Hypothese 10 – Entwicklung der Symptombelastung im Therapieverlauf Kein Zugriff
- 4.2.2.7 Hypothese 11 – Postanalytischer Effekt auf Symptomebene Kein Zugriff
- 4.2.2.8 Hypothese 12 – Narzisstische Krise im Therapieverlauf Kein Zugriff
- 4.2.3.1 Hypothese 13 – Vorhersage der Umstrukturierung durch das Bindungsmuster Kein Zugriff
- 4.2.3.2 Hypothese 14 – Vorhersage der Umstrukturierung durch das Strukturniveau Kein Zugriff
- 4.2.3.3 Hypothese 15 – Vorhersage der Umstrukturierung durch die Symptombelastung Kein Zugriff
- 4.2.3.4 Hypothese 16 – Vorhersage der Umstrukturierung durch die narzisstische Regulation Kein Zugriff
- 4.2.3.5 Hypothese 17 – Zusammenhang von Strukturniveau und narzisstischer Regulation Kein Zugriff
- 4.2.3.6 Zusammenhang des Outcomes von HSCS, SCL-90-R, AAI und NI Kein Zugriff
- 4.2.3.7 Ist Therapieerfolg vorhersagbar? – Regressionsanalysen Kein Zugriff
- 5.1.1.1 HSCS und NI für Patientin L Kein Zugriff
- 5.1.1.2 QH1 für Patientin L Kein Zugriff
- 5.1.2 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH1 Kein Zugriff
- 5.2.1 SCHUM für Patientin L Kein Zugriff
- 5.2.2 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH2 Kein Zugriff
- 5.3.1 ERUM für Patientin L Kein Zugriff
- 5.3.2 BABU für Patientin L Kein Zugriff
- 5.3.3 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH3 Kein Zugriff
- 6.1.1.1 Umstrukturierung bis zur 240. Therapiestunde und darüber hinaus Kein Zugriff
- 6.1.1.2 Die magische Grenze 5 in der HSCS – Krisen als Zeichen der Umstrukturierung Kein Zugriff
- 6.1.1.3 Verlaufsgestalt der Umstrukturierung Kein Zugriff
- 6.1.1.4 Notwendigkeit größerer Therapiezeiträume mit höheren Stufen der Umstrukturierung Kein Zugriff
- 6.1.1.5 Postanalytischer Effekt – Umstrukturierungsprozesse nach Therapieende Kein Zugriff
- 6.1.1.6 Forschungsausblick zur HSCS Kein Zugriff
- 6.1.2.1 Von unsicher zu sicher? Kein Zugriff
- 6.1.2.2 Auflösung unverarbeiteter Traumata und Verluste Kein Zugriff
- 6.1.2.3 Zusammenhang von Umstrukturierung und Bindungsmuster Kein Zugriff
- 6.1.2.4 Ausblick zur AAI-Forschung Kein Zugriff
- 6.1.3.1 Abnahme der maladaptiven narzisstischen Regulation im Therapieverlauf Kein Zugriff
- 6.1.3.2 Anstieg der NI-Werte als Zeichen einer konstruktiven Krise? Kein Zugriff
- 6.1.3.3 Veränderungssensitivität der NI-Skalen und NI-Dimensionen Kein Zugriff
- 6.1.3.4 Diagnostischer Wert des NI und besondere Bedeutung des Bedrohten Selbst Kein Zugriff
- 6.1.3.5 Das Bedrohte Selbst als Prädiktor für Therapieerfolg und als Operationalisierung struktureller Defizite Kein Zugriff
- 6.1.3.6 Das NI als individualdiagnostisches Instrument in Praxis und Forschung Kein Zugriff
- 6.1.3.7 Forschungsausblick zum NI Kein Zugriff
- 6.1.4.1 Abnahme der Symptombelastung Kein Zugriff
- 6.1.4.2 Verlaufsgestalt der Symptomveränderung in analytischen Psychotherapien Kein Zugriff
- 6.1.4.3 Postanalytischer Effekt auf Symptomebene Kein Zugriff
- 6.1.4.4 Zusammenhang von Symptombelastung und Umstrukturierung – Der GSI als Prädiktor für Therapieerfolg? Kein Zugriff
- 6.1.4.5 Erfassung (un)bewusster Prozesse in Psychotherapien –Schwächen der SCL-90-R im Vergleich zur HSCS Kein Zugriff
- 6.1.4.6 Forschungsausblick für die SCL-90-R Kein Zugriff
- 6.1.5 Vorhersage der Umstrukturierung zu Therapiebeginn –Kritische Betrachtung der Regressionsanalysen und Forschungsausblick Kein Zugriff
- 6.1.6 Veränderungsvorschläge für das HSCS-Modell Kein Zugriff
- 6.1.7 Explorative Auswertung der Therapeuteninterviews – Wichtige Befunde Kein Zugriff
- 6.1.8 Die wichtigsten Ergebnisse Kein Zugriff
- 6.2.1.1 Stichprobe Kein Zugriff
- 6.2.1.2 Zusätzliche Einflussfaktoren Kein Zugriff
- 6.2.1.3 Die Heidelberger Umstrukturierungsskala – Methodische Einschränkungen Kein Zugriff
- 6.2.1.4 Die Abwehr als (un)entbehrliches Konzept – OPD-1 und OPD-2 Kein Zugriff
- 6.2.1.5 Die Therapeuteninterviews und die Methode des zirkulären Kein Zugriff
- 6.2.1.6 Methoden- und Perspektiventriangulation – Aus Hindernis wird Chance Kein Zugriff
- 6.2.2.1 Der Dialog zwischen Praxis und Forschung am Beispiel von OPD, HSCS und AAI Kein Zugriff
- 6.2.2.2 Die Bedeutung von Unbewusstem, Übertragung und Parallelprozess – Intersubjektivität im Forschungsprozess Kein Zugriff
- 6.2.2.3 Krisen als Quellen konstruktiver Veränderungsprozesse Kein Zugriff
- 6.2.2.4 Scham, Sexualität, Aggression und die narzisstischen Pathologien unserer Gesellschaft Kein Zugriff
- 6.2.2.5 Zieloffenheit in der (therapeutischen) Begegnung als Voraussetzung für (gesellschaftliche) Veränderung Kein Zugriff
- 6.2.2.6 Ein Zeit-Plädoyer – Langzeittherapien und katamnestische Untersuchungen Kein Zugriff
- 6.2.2.7 Spannungsfelder der Psychotherapieforschung und das kritische Potenzial der Psychoanalyse Kein Zugriff
- 7. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 329 - 332
- Literatur Kein Zugriff Seiten 333 - 366
- Anhang Kein Zugriff Seiten 367 - 380
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 381 - 386
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 387 - 388
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 389 - 393





