, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Keine Angst vor Politikmarken!

Evolution und Enttabuisierung eines gesellschaftlichen Phänomens
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Politikmarken sind in der politischen Praxis nach wie vor ein sehr umstrittenes Thema. Besonders von politischen Akteuren wird eine Markenbildung in der Politik weitestgehend abgestritten. Diese Arbeit kann jedoch durch die Analyse einer repräsentativen Auswahl an Wahlplakaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands nachweisen, dass es trotz öffentlicher Tabuisierung bereits seit den 1960er Jahren zur Ausprägung von Politikmarken kommt, d.h. zu Parteien- und Politikermarken. Die vehemente Ablehnung des Markenbegriffs durch die politischen Akteure besonders in der Vorwahlzeit wird primär auf ihr zu kurz greifendes und wissenschaftlich längst überholtes Markenverständnis zurückgeführt. Fazit der wissenschaftlichen Ergebnisse ist das Plädoyer, die seit Jahrzehnten praktizierte Markenbildung als Tabu aufzuheben und stattdessen als legitime und Erfolg versprechende Methode auch in der Politik zu akzeptieren und öffentlich zu kommunizieren. Das Forschungsinteresse der Autorin an der Markenbildung politischer Parteien resultierte aus den praktischen Fragestellungen während ihrer beruflichen Wahlkampfarbeit für politische Parteien.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4205-2
ISBN-Online
978-3-8452-1384-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Kommunikation in Politik und Wirtschaft
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
362
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 16
    Autor:innen:
    1. „Politik ist nicht Persil, und Politiker sind keine Gummibärchen“ – Begründung des Forschungsvorhabens Kein Zugriff Seiten 17 - 25
      Autor:innen:
    2. Definitorische Grundlagen Kein Zugriff Seiten 25 - 31
      Autor:innen:
    3. Politikmarken in der Literatur Kein Zugriff Seiten 31 - 36
      Autor:innen:
    1. Interpenetration nach Parsons Kein Zugriff Seiten 37 - 43
      Autor:innen:
    2. Rückkopplungsschleife nach Easton/Deutsch Kein Zugriff Seiten 43 - 45
      Autor:innen:
    3. Intersystemische Vernetzung nach Münch Kein Zugriff Seiten 45 - 47
      Autor:innen:
    4. Wechselseitige Justierung nach Luhmann Kein Zugriff Seiten 47 - 51
      Autor:innen:
    5. Interdependenz als Systemstabilisator Kein Zugriff Seiten 51 - 53
      Autor:innen:
    6. Markenbildung in der Politik – vier forschungsleitende Thesen Kein Zugriff Seiten 53 - 56
      Autor:innen:
      1. Vorläufer der Marke als Eigentumszeichen Kein Zugriff Seiten 57 - 60
        Autor:innen:
      2. Die Marke als Merkmalskatalog Kein Zugriff Seiten 60 - 61
        Autor:innen:
      3. Die Marke als spezifische Vermarktungsform Kein Zugriff Seiten 61 - 62
        Autor:innen:
      4. Die Marke als subjektives Konstrukt Kein Zugriff Seiten 62 - 63
        Autor:innen:
      5. Die Marke als sozialpsychologisches Phänomen Kein Zugriff Seiten 63 - 66
        Autor:innen:
      6. Markenentwicklung im Überblick Kein Zugriff Seiten 66 - 67
        Autor:innen:
      1. Konsumgütermarken Kein Zugriff Seiten 67 - 70
        Autor:innen:
      2. Investitionsgütermarken Kein Zugriff Seiten 70 - 71
        Autor:innen:
      3. Handelsmarken Kein Zugriff Seiten 71 - 73
        Autor:innen:
      4. Dienstleistungsmarken Kein Zugriff Seiten 73 - 75
        Autor:innen:
      5. Non-Profit-Marken Kein Zugriff Seiten 75 - 77
        Autor:innen:
      6. Einordnung von Politikmarken Kein Zugriff Seiten 77 - 80
        Autor:innen:
      1. Name Kein Zugriff Seiten 80 - 83
        Autor:innen:
      2. Logo Kein Zugriff Seiten 83 - 84
        Autor:innen:
      3. Farben Kein Zugriff Seiten 84 - 85
        Autor:innen:
      4. Typografie Kein Zugriff Seiten 85 - 86
        Autor:innen:
      5. Slogans Kein Zugriff Seiten 86 - 87
        Autor:innen:
      6. Weitere Gestaltungselemente Kein Zugriff Seiten 87 - 88
        Autor:innen:
      7. Untersuchungsrelevante Kriterien Kein Zugriff Seiten 88 - 90
        Autor:innen:
      1. Vorläufer des politischen Plakats Kein Zugriff Seiten 91 - 95
        Autor:innen:
      2. Das politische Plakat als Zeitung der Straße Kein Zugriff Seiten 95 - 97
        Autor:innen:
      3. Das politische Plakat als frühes Massenmedium Kein Zugriff Seiten 97 - 98
        Autor:innen:
      4. Das politische Plakat in der Illegalität Kein Zugriff Seiten 98 - 101
        Autor:innen:
      5. Das politische Plakat als Leitmedium Kein Zugriff Seiten 101 - 109
        Autor:innen:
      6. Das politische Plakat als Teil des Marketingmixes Kein Zugriff Seiten 109 - 113
        Autor:innen:
      7. Das politische Plakat heute Kein Zugriff Seiten 113 - 116
        Autor:innen:
      8. Plakatentwicklung im Überblick Kein Zugriff Seiten 116 - 117
        Autor:innen:
      1. Einsatzzeitraum Kein Zugriff Seiten 117 - 118
        Autor:innen:
      2. Trägermedien Kein Zugriff Seiten 118 - 119
        Autor:innen:
      3. Formate Kein Zugriff Seiten 119 - 120
        Autor:innen:
      4. Gestaltung Kein Zugriff Seiten 120 - 122
        Autor:innen:
      5. Inhalte Kein Zugriff Seiten 122 - 123
        Autor:innen:
      6. Untersuchungsrelevante Kriterien Kein Zugriff Seiten 123 - 124
        Autor:innen:
    1. Die linke Volkspartei der Mitte Kein Zugriff Seiten 125 - 128
      Autor:innen:
      1. 1891 bis 1944 – Arbeiterbewegung und vormoderne Wahlkämpfe Kein Zugriff Seiten 128 - 143
        Autor:innen:
      2. 1945 bis 1958 – Apparatezentrierung und politische Agitation Kein Zugriff Seiten 143 - 158
        Autor:innen:
      3. 1959 bis 1982 – Neuausrichtung und modernisierte Wahlkämpfe Kein Zugriff Seiten 158 - 199
        Autor:innen:
      4. 1983 bis 1990 – Strukturschwäche und parteigesteuerte Wahlkämpfe Kein Zugriff Seiten 199 - 217
        Autor:innen:
      5. Ab 1991 – Reorganisation und professionalisierte Wahlkämpfe Kein Zugriff Seiten 217 - 262
        Autor:innen:
    2. Ideologie contra Markenbewusstsein – das Selbstverständnis der SPD Kein Zugriff Seiten 262 - 266
      Autor:innen:
    1. Reichstagswahlen am 15. Juni 1893 – Die Sozialdemokratische Reichstags- Fraktion im Jahre 1893. Kein Zugriff Seiten 267 - 270
      Autor:innen:
    2. Reichstagswahlen am 16. Juni 1898 – Die Sozialdemokratische Reichstags- Fraktion im Jahre 1898. Kein Zugriff Seiten 270 - 271
      Autor:innen:
    3. Reichstagswahlen am 16. Juni 1903 – Niederträchtiger Wahlschwindel! Kein Zugriff Seiten 271 - 272
      Autor:innen:
    4. Reichstagswahlen am 25. Januar 1907 – Wer in Wahrheit Ross und Reiter sind – und wie sie reiten. Kein Zugriff Seiten 272 - 273
      Autor:innen:
    5. Reichstagswahlen am 12. Januar 1912 – Achtung! Wähler, aufgepasst! Kein Zugriff Seiten 273 - 274
      Autor:innen:
    6. Reichstagswahlen/Wahlen zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 – Wählt sozialdemokratisch! Kein Zugriff Seiten 274 - 275
      Autor:innen:
    7. Reichstagswahlen am 6. Juni 1920 – Wacht endlich auf! Kein Zugriff Seiten 275 - 276
      Autor:innen:
    8. Reichstagswahlen am 4. Mai 1924 – Zerreißt das Netz, wählt Sozialdemokraten! Kein Zugriff Seiten 276 - 277
      Autor:innen:
    9. Reichstagswahlen am 7. Dezember 1924 – Arbeiter! Wählt Eure Partei! Kein Zugriff Seiten 277 - 278
      Autor:innen:
    10. Reichstagswahlen am 20. Mai 1928 – Statt Brot Panzerkreuzer. Kein Zugriff Seiten 278 - 279
      Autor:innen:
    11. Reichstagswahlen am 14. September 1930 – Arbeiter, wehrt Euch! Kein Zugriff Seiten 279 - 280
      Autor:innen:
    12. Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 – An diesem System stirbt das Volk! Kein Zugriff Seiten 280 - 281
      Autor:innen:
    13. Reichstagswahlen am 6. November 1932 – Gegen Papen, Hitler, Thälmann. Kein Zugriff Seiten 281 - 282
      Autor:innen:
    14. Reichstagswahlen am 5. März 1933 – Wählt Sozialdemokraten! Kein Zugriff Seiten 282 - 283
      Autor:innen:
    15. Bundestagswahlen am 14. August 1949 – Das ganze Deutschland soll es sein – SPD. Kein Zugriff Seiten 283 - 284
      Autor:innen:
    16. Bundestagswahlen am 6. September 1953 – Statt Adenauer, Ollenhauer! Kein Zugriff Seiten 284 - 285
      Autor:innen:
    17. Bundestagswahlen am 15. September 1957 – Darum SPD. Kein Zugriff Seiten 285 - 286
      Autor:innen:
    18. Bundestagswahlen am 17. September 1961 – Voran mit der SPD! Kein Zugriff Seiten 286 - 287
      Autor:innen:
    19. Bundestagswahlen am 19. September 1965 – SPD 1965. Kein Zugriff Seiten 287 - 288
      Autor:innen:
    20. Bundestagswahlen am 28. September 1969 – SPD. Wir haben die richtigen Männer. Kein Zugriff Seiten 288 - 289
      Autor:innen:
    21. Bundestagswahlen am 19. November 1972 – Willy Brandt muss Kanzler bleiben. Deshalb: SPD. Kein Zugriff Seiten 289 - 290
      Autor:innen:
    22. Bundestagswahlen am 3. Oktober 1976 – SPD. Weiter arbeiten am Modell Deutschland. Kein Zugriff Seiten 290 - 291
      Autor:innen:
    23. Bundestagswahlen am 5. Oktober 1980 – Sicherheit für Deutschland. SPD. Kein Zugriff Seiten 291 - 292
      Autor:innen:
    24. Bundestagswahlen am 6. März 1983 – Deutschland braucht wieder einen Bundeskanzler, der es packt. Hans-Jochen Vogel. Kein Zugriff Seiten 292 - 293
      Autor:innen:
    25. Bundestagswahlen am 25. Januar 1987 – Den Besten für Deutschland: Johannes Rau. Kein Zugriff Seiten 293 - 294
      Autor:innen:
    26. Bundestagswahlen am 2. Dezember 1990 – Oskar Lafontaine. Der neue Weg. Kein Zugriff Seiten 294 - 295
      Autor:innen:
    27. Bundestagswahlen am 16. Oktober 1994 – Freu’ Dich auf den Wechsel, Deutschland. SPD. Kein Zugriff Seiten 295 - 296
      Autor:innen:
    28. Bundestagswahlen am 27. September 1998 – SPD. Wir sind bereit. Kein Zugriff Seiten 296 - 297
      Autor:innen:
    29. Bundestagswahlen am 22. September 2002 – Wir in Deutschland. SPD. Kein Zugriff Seiten 297 - 298
      Autor:innen:
    30. Bundestagswahlen am 18. September 2005 – SPD. Vertrauen in Deutschland. Kein Zugriff Seiten 298 - 299
      Autor:innen:
    31. Markenbildung in der SPD – ein Prozess im Wandel der Zeit Kein Zugriff Seiten 299 - 304
      Autor:innen:
  4. Markenbildung als Erfolgsfaktor in der Politik – ein Plädoyer Kein Zugriff Seiten 305 - 318
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 354
    Autor:innen:
  6. Plakatverzeichnis Kein Zugriff Seiten 355 - 362
    Autor:innen:

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Kommunikation in Politik und Wirtschaft"
Monographie Kein Zugriff
Christian Schultz
Vertrauen und Unterstützung durch Reputation
Monographie Kein Zugriff
Ariane Hufnagel
Der Einfluss der Medien auf Unternehmensentscheidungen
Monographie Kein Zugriff
Johannes Staemmler
Wie Städte sich neu finden
Monographie Kein Zugriff
Dennis Maelzer
Politik gut beraten?
Monographie Kein Zugriff
Charlotte Freund
Professionalität in Bürgermeisterwahlkämpfen