Lehrkunst
Wie aus Gesprächsteilnehmern Lehrer werden- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Obwohl neueste Studien die zentrale Rolle der Lehrkraft für den Unterrichtserfolg belegen, wird in der Lehrerausbildung nach wie vor auf eine curriculare Verankerung der Lehrkunst verzichtet. Deren Entwicklung ist eine fächerübergreifende Aufgabe, das Fach Deutsch jedoch ist in besonderer Weise gefordert, die theoretischen und institutionellen Voraussetzungen für die Ausbildung sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen zu schaffen. Ausgehend von der Frage nach dem Wissen und Können der Teilnehmer wird an der Schnittstelle von Transferlinguistik und Professionstheorie ein Verfahren entwickelt, mit dem einschlägige Reflexionsprozesse empirisch rekonstruiert und praktisch simuliert werden können. Die Rekonstruktion konkreter Unterrichtssequenzen soll dabei für kritische Punkte in der Reflexionsbiografie angehender Lehrkünstler sensibilisieren. Besonderes Augenmerk gilt der Unterscheidung von Lehre und Gespräch sowie der Qualität professionsbezogener Reflexion angesichts der ubiquitären Verwendung entsprechender Konzepte.
Biographische Informationen
Ingwer Paul lehrt seit 2004 als Professor für Mediendidaktik (mit germanistisch-linguistischem Schwerpunkt) an der Universität Bielefeld.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1300-0
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1411-3
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 263
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1.1 Auf der Suche nach einem systematischen Ort für die Lehrkunst Kein Zugriff
- 1.2 Schwierigkeiten im institutionellen Umgang mit der Lehrkunst Kein Zugriff
- 1.3.1 Lehrkunst als fachspezifische Aufgabe Kein Zugriff
- 1.3.2 Lehrkunst als Gegenstand einer kulturwissenschaftlich begründeten Transferlinguistik Kein Zugriff
- 1.3.3 Interdisziplinäre Anforderungen an die Ausbildung zum Lehrkünstler Kein Zugriff
- 1.4 Arbeitsdefinition von „Lehrkunst“ Kein Zugriff
- 1.5 Zum weiteren Vorgehen Kein Zugriff
- 2.1.1 Kompetenztheoretische Überlegungen zum Wissen und Können Kein Zugriff
- 2.1.2 „Knowing that“ und „knowing how“ Kein Zugriff
- 2.1.3 Die Sprachkompetenz als „technisches Wissen“ (Coseriu) Kein Zugriff
- 2.1.4 Die Sprachkompetenz als implizites Wissen (Polanyi) Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Konzeptualisierung des Sprachbewusstseins zwischen Sprachgefühl und Wissen über Sprache Kein Zugriff
- 2.2.2 Der „Sprachsinn“ des gebildeten Laien als Prototyp eines erfahrungsinduzierten Sprachbewusstseins (Gauger und Oesterreicher) Kein Zugriff
- 2.2.3 Konkurrierende Formen des Wissens über Sprache (Dieckmann) Kein Zugriff
- 2.3 Die Schnittstelle von Wissen und Können: Isomorphie von Transferlinguistik und Professionstheorie Kein Zugriff
- 3.1 Stilistik und Grammatik (Pfleiderer) Kein Zugriff
- 3.2 Grammatikunterricht als Wissenschaftspropädeutik (Eisenberg/Menzel) Kein Zugriff
- 3.3 Erfahrungsinduzierte und erfahrungsdistanzierte Reflexion als komplementäre Formen des Kompetenzerwerbs Kein Zugriff
- 4.1.1 Die Sprache als Medium und Gegenstand des Deutschunterrichts Kein Zugriff
- 4.1.2 Curriculare Anforderungen Kein Zugriff
- 4.1.3 Sprache als Methode des Deutschunterrichts Kein Zugriff
- 4.2 Lernziel Kommunikation und kommunikative Deutschdidaktik Kein Zugriff
- 4.3 Plädoyer für eine kulturwissenschaftlich fundierte Sprachdidaktik Kein Zugriff
- 5.1 Sprachliche und kommunikative Kompetenz Kein Zugriff
- 5.2.1 Notwendige Idealisierungen Kein Zugriff
- 5.2.2 Normative Idealisierungen Kein Zugriff
- 5.3 Rekonstruktive und normative Perspektive auf die kommunikativeKompetenz Kein Zugriff
- 5.4 Die Historizität und Relativität von Gesprächsidealen Kein Zugriff
- 6.1 Reflexionsmodus und Reflexionsprodukt bedingen sich gegenseitig Kein Zugriff
- 6.2 Reflexivität: Entwicklung und Funktion des impliziten Wissens Kein Zugriff
- 6.3 Praktische und diskursive Reflexion Kein Zugriff
- 6.4.1 Der erste Widerstand: das Rattern der Konversationsmaschine Kein Zugriff
- 6.4.2 Der zweite Widerstand: die Epoché der natürlichen Einstellung Kein Zugriff
- 6.4.3 Der dritte Widerstand: „wahre Meinung“ und „gesichertes Wissen“ Kein Zugriff
- 7.1.1 Merkmale des Gesprächs Kein Zugriff
- 7.1.2 Merkmale der Lehre Kein Zugriff
- 7.1.3 Ausprägungen von Lehre und Gespräch im real existierenden Unterricht Kein Zugriff
- 7.2.1 Normative Anforderungen an guten Unterricht Kein Zugriff
- 7.2.2 Kritik an einer normativen Modellierung der Lehrkunst Kein Zugriff
- 7.3 Eigenschaften der naturwüchsigen Gesprächskompetenz Kein Zugriff
- 8.1 Das Leitbild des Reflektierenden Praktikers Kein Zugriff
- 8.2 Das Leitbild des professionellen Denkstils Kein Zugriff
- 9.1.1 Vom Können zum Wissen Kein Zugriff
- 9.1.2 Vom Wissen zum Können Kein Zugriff
- 9.2.1 Simulation Kein Zugriff
- 9.2.2 Rekonstruktion Kein Zugriff
- 9.2.3 Reflexion Kein Zugriff
- 10.1 Sedimentiertes Wissen über Unterricht Kein Zugriff
- 10.2 Das Praktische Reflexionspotential Kein Zugriff
- 10.3 Vom reflektierten Umgang mit der Konversationsmaschine Kein Zugriff
- 10.4 Die reflexive Bearbeitung struktureller Probleme Kein Zugriff
- 10.5 Die Notwendigkeit auferlegter Reflexionsauslöser Kein Zugriff
- 10.6.1 Sokrates als Hebamme Kein Zugriff
- 10.6.2 Platon/Sokrates als „Reflektierender Praktiker“ Kein Zugriff
- 10.6.3 Sokrates als „Marmelzitterrochen“ Kein Zugriff
- 10.6.4 Zur Aktualität der sokratischen Methode Kein Zugriff
- Anmerkungen zu den Transkriptionen Kein Zugriff Seiten 235 - 236
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 237 - 252
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 253 - 259
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 260 - 263





