Insolvenzantragspflicht und Scheinauslandsgesellschaften
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Aufgrund der EuGH-Entscheidung „Inspire Art“ boomen in Deutschland europäische Auslandsgesellschaften. Die persönliche Haftung der Geschäftführer ist daher von höchster praktischer Relevanz, jedoch deshalb nicht weniger umstritten.
Die Verfasserin untersucht die Anwendung der deutschen Insolvenzantragspflicht und Insolvenzverschleppungshaftung nach geltendem Kollisionsrecht und hinterfragt hierbei die verschiedenen in der Literatur vertretenen Auffassungen, insbesondere im Hinblick auf deren Vereinbarkeit mit dem Europarecht.
Des Weiteren behandelt sie auf Grundlage der aktuellen EuGH-Rechtsprechung die Frage, ob de lege ferenda die gesetzliche Anordnung der Anwendung der deutschen Insolvenzantragspflicht auf Auslandsgesellschaften europarechtlich zulässig ist. Hierzu analysiert sie insbesondere die Aussagen des EuGH in den Entscheidungen Centros, Überseering und Inspire Art.
Die Arbeit richtet sich an die wirtschaftsberatenden Berufe ebenso wie an Rechtswissenschaftler im internationalen Gesellschaftsrecht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3425-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0813-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 299
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 20Autor:innen:
- Insolvenzantragspflicht der AG Kein Zugriff Seiten 21 - 25Autor:innen:
- Insolvenzantragspflicht in der GmbH Kein Zugriff Seiten 25 - 27Autor:innen:
- Änderung der Insolvenzantragspflicht durch das MoMiG Kein Zugriff Seiten 27 - 28Autor:innen:
- Zweck und Funktion der Insolvenzantragspflicht Kein Zugriff Seiten 28 - 30Autor:innen:
- Autor:innen:
- Geschäftsführer und Liquidator Kein ZugriffAutor:innen:
- Ehemaliger Geschäftsführer Kein ZugriffAutor:innen:
- Faktischer Geschäftsführer Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesellschafter Kein ZugriffAutor:innen:
- Tatbestandsvoraussetzungen der Insolvenzantragspflicht Kein Zugriff Seiten 33 - 34Autor:innen:
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- Fristbeginn Kein ZugriffAutor:innen:
- Höchstfrist Kein ZugriffAutor:innen:
- Erlöschen Kein ZugriffAutor:innen:
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- Schutzgesetz i. S. d. § 823 Abs. 2 BGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Geschützter Personenkreis Kein ZugriffAutor:innen:
- Schuldhafte Verletzung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Altgläubiger Kein ZugriffAutor:innen:
- Vertragliche Neugläubiger Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzliche Neugläubiger Kein ZugriffAutor:innen:
- Sozialversicherungsbeiträge Kein ZugriffAutor:innen:
- Einziehungsbefugnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Verjährung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Täter Kein ZugriffAutor:innen:
- Objektiver Tatbestand Kein ZugriffAutor:innen:
- Subjektiver Tatbestand Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 49 - 50Autor:innen:
- Stammkapital Kein Zugriff Seiten 51 - 52Autor:innen:
- Geschäftsführung Kein Zugriff Seiten 52 - 53Autor:innen:
- Autor:innen:
- Tatbestandsvoraussetzungen: Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsfolge, insbesondere Haftungsumfang Kein ZugriffAutor:innen:
- Praktische Bedeutung der Vorschrift Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- „Insolvent liquidation“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- „moment of truth“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Kenntnis und fahrlässige Unkenntnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Beweislast Kein ZugriffAutor:innen:
- „director“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Geltendmachung durch den „liquidator“ im Rahmen des „Winding up“ Verfahrens Kein ZugriffAutor:innen:
- Haftungsausschließende Einwendung Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsfolge, insbesondere Haftungsumfang Kein ZugriffAutor:innen:
- Effektivität Kein ZugriffAutor:innen:
- Pflicht der Direktoren, die Interessen der Gläubiger zu berücksichtigen Kein Zugriff Seiten 68 - 72Autor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 72 - 73Autor:innen:
- Fraudulent trading Kein Zugriff Seiten 74 - 74Autor:innen:
- Adressaten Kein Zugriff Seiten 74 - 75Autor:innen:
- Haftungseintritt Kein Zugriff Seiten 75 - 76Autor:innen:
- Haftungsumfang Kein Zugriff Seiten 76 - 77Autor:innen:
- Begünstigte Kein Zugriff Seiten 77 - 77Autor:innen:
- Geltendmachung Kein Zugriff Seiten 77 - 77Autor:innen:
- Common Law Kein Zugriff Seiten 77 - 78Autor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 78 - 79Autor:innen:
- „Centros“ Kein Zugriff Seiten 80 - 83Autor:innen:
- Überseering Kein Zugriff Seiten 83 - 85Autor:innen:
- „Inspire Art“ Kein Zugriff Seiten 85 - 87Autor:innen:
- Rechtslage der Auslandsgesellschaften in Deutschland Kein Zugriff Seiten 87 - 88Autor:innen:
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- Fortgeltung der Sitztheorie nach Kindler Kein ZugriffAutor:innen:
- Stellungnahme Kein ZugriffAutor:innen:
- Fortgeltung der Sitztheorie nach Altmeppen/Wilhelm Kein ZugriffAutor:innen:
- Differenzierungstheorie Kein ZugriffAutor:innen:
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- Enge Verknüpfung zwischen Innen- und Außenverhältnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Fehlende Kompatibilität Kein ZugriffAutor:innen:
- Vereinbarkeit mit der Niederlassungsfreiheit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Eingeschränkte Gründungstheorie Kein Zugriff Seiten 100 - 102Autor:innen:
- Überlagerungstheorie Kein Zugriff Seiten 102 - 104Autor:innen:
- Entscheidung nach Fallgruppen Kein Zugriff Seiten 104 - 106Autor:innen:
- Gründungtheorie Kein Zugriff Seiten 106 - 107Autor:innen:
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- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 108 - 108Autor:innen:
- Anwendbarkeit der EuInsVO Kein Zugriff Seiten 109 - 112Autor:innen:
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- Definition des Mittelpunktes der hauptsächlichen Interessen Kein ZugriffAutor:innen:
- Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen bei Scheinauslandsgesellschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- Vermutung nach Art. 3 Abs. 1 S. 2 EuInsVO Kein ZugriffAutor:innen:
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- Anwendbarkeit des deutschen Insolvenzrechtes nach Art. 4 EuInsVO Kein Zugriff Seiten 116 - 117Autor:innen:
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- Beispielkatalog des Abs. 2 Kein ZugriffAutor:innen:
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- Auslegung nach der lex fori oder nach europäischem Verständnis Kein ZugriffAutor:innen:
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- Wortlaut Kein ZugriffAutor:innen:
- Historische Auslegung Kein ZugriffAutor:innen:
- Systematische Auslegung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Zwecke der EuInsVO und ihres Art. 4 Kein ZugriffAutor:innen:
- Vermeidung des Forum Shoppings Kein ZugriffAutor:innen:
- Bestimmung des auf das Insolvenzverfahren anwendbaren Rechts Kein ZugriffAutor:innen:
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- Definition des Insolvenzrechtes in der Entscheidung Gourdain ./. Nadler Kein ZugriffAutor:innen:
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- Zuständigkeit, Geltendmachungsbefugnis Kein ZugriffAutor:innen:
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- Anwendung über Art. 4 EuInsVO Kein ZugriffAutor:innen:
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- Geltung einer vis attractiva concursus im europäischen Insolvenzrecht Kein Zugriff Seiten 139 - 141Autor:innen:
- Qualifikation der Insolvenzverschleppungshaftung Kein Zugriff Seiten 141 - 141Autor:innen:
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- Sonderanknüpfung von Eingriffsnormen Kein Zugriff Seiten 143 - 144Autor:innen:
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- Schutz öffentlicher Interessen Kein ZugriffAutor:innen:
- Wirtschaftsordnende Funktion des § 64 I GmbHG Kein ZugriffAutor:innen:
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- Allgemeines Prinzip der Insolvenzantragspflicht Kein Zugriff Seiten 149 - 151Autor:innen:
- Planwidrige Regelungslücke Kein Zugriff Seiten 151 - 152Autor:innen:
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- Schutzbedürftigkeit der Gläubiger Kein ZugriffAutor:innen:
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- Motive des Gesetzgebers Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtsprechung des BGH Kein ZugriffAutor:innen:
- Erforderlichkeit zur Sicherung des Mindestkapitals Kein ZugriffAutor:innen:
- Insolvenzantragspflicht beim Verein Kein ZugriffAutor:innen:
- Vergleichbare Interessenlage bei der Limited Kein ZugriffAutor:innen:
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- Funktion des ordre public Kein Zugriff Seiten 158 - 160Autor:innen:
- Ergebnis der ausländischen Rechtsanwendung Kein Zugriff Seiten 160 - 160Autor:innen:
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- Ergebnis der Rechtsanwendung am Beispiel des englischen Rechts Kein Zugriff Seiten 162 - 163Autor:innen:
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- Allgemeines Subsidiaritätsprinzip Kein Zugriff Seiten 172 - 175Autor:innen:
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- Analogieverbot gem. Art. 103 Abs. 2 GG Kein Zugriff Seiten 185 - 185Autor:innen:
- Anwendung des § 84 GmbHG auf Auslandsgesellschaften Kein Zugriff Seiten 185 - 187Autor:innen:
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- Inhalt der „Keck“-Rechtsprechung des EuGH zur Warenverkehrsfreiheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Anwendung der Keck-Formel auf die Niederlassungsfreiheit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Abgrenzung zwischen korporativ und tätigkeitsbezogenen Vorschriften Kein ZugriffAutor:innen:
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- Ergebnis: Keine Rechtfertigung der grundsätzlichen Anwendung der Insolvenzantragspflicht Kein Zugriff Seiten 251 - 251Autor:innen:
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