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Monographie Kein Zugriff

Wenn Mama das Geld verdient

Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Das lange für (West-)Deutschland charakteristische männliche Familienernährermodell war mit der Herausbildung polarisierter Geschlechterbilder verknüpft: Wurde das Leitbild des Mannes dadurch bestimmt, dass er durch Erwerbsarbeit den Lebensunterhalt der Familie erwirtschaftete, dominierte die Zuständigkeit für Fürsorge und Hausarbeit das Bild der Frau. Doch dies ist längst nicht mehr für alle Familien Realität: Inzwischen erwirtschaftet in Deutschland in jedem fünften Familienhaushalt eine Frau den überwiegenden Teil des Haushaltseinkommens und trägt als »Familienernährerin« die finanzielle Hauptverantwortung für ihre Familie. Die Autorinnen gehen in dieser Studie den Lebensrealitäten westdeutscher Familienernährerinnen detailliert nach. Gestützt auf umfangreiche empirische Analysen machen sie deutlich, dass Frauen ihre Familien überwiegend unter schwierigen Bedingungen »ernähren« und sich mit Arbeitsmarktstrukturen und Rollenbildern konfrontiert finden, die Frauen nach wie vor die Verantwortung für Haus- und Familienarbeit zuschreiben und sie auf dem Arbeitsmarkt nur als Zuverdienende sehen. Die Folge ist oft eine »Prekarität im Lebenszusammenhang« – nur für wenige Frauen bzw. Paare entfalten sich mit dem »Rollentausch« emanzipatorische Potenziale.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8360-8739-1
ISBN-Online
978-3-8452-7001-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Band
139
Sprache
Deutsch
Seiten
448
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    1. 2.1 Der Wandel des male breadwinner model zum adult worker model und der implizite Wandel der Geschlechterverhältnisse Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Ursachen für die Übernahme des Status Familienernährerin Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Erwerbstätigkeit von Familienernährerinnen und Übergangsmöglichkeiten Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Wandel der Organisation von Arbeit Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Erwerbsarbeit und Alltagsbewältigung Kein Zugriff
    2. 2.3 Prekäre Beschäftigung und Prekarität im Lebenszusammenhang Kein Zugriff
    1. 3.1 Quantitative Verbreitung von Familienernährerinnenhaushalten Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Bildungshintergrund der Familienernährerinnen Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Erwerbsstatus und Erwerbsumfang der Familienernährerinnen Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Berufliche Tätigkeit und Position der Familienernährerinnen Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Altersstruktur, Familienstand und Fürsorgeaufgaben Kein Zugriff
    2. 3.3 Berufliche Situation der Partner der Familienernährerinnen Kein Zugriff
      1. 3.4.1 Erwerbsmuster in Paarhaushalten mit Familienernährerin Kein Zugriff
      2. 3.4.2 Zeitverwendung und Aufgabenteilung in Familienernährerinnenhaushalten Kein Zugriff
    3. 3.5 Ernährerrolle bei begrenzten Ressourcen: Zur Einkommenssituation von Familienernährerinnen und ihren Haushalten Kein Zugriff
    4. 3.6 Zukunftsängste und Zufriedenheit von Familienernährerinnen und Vergleichsgruppen Kein Zugriff
    5. 3.7 Zwischenresümee: Erste Annäherungen an das Phänomen der „Familienernährerin“ aus der quantitativen Analyse Kein Zugriff
    1. 4.1 Zielgruppe der Untersuchung und Vertiefung der Hypothesen Kein Zugriff
    2. 4.2 Aufbau der qualitativen Studie und methodisches Vorgehen Kein Zugriff
    3. 4.3 Die Untersuchungsregion Ruhrgebiet Kein Zugriff
    4. 4.4 Feldzugang Kein Zugriff
    5. 4.5 Struktur des erreichten Samples Kein Zugriff
    6. 4.6 Selektivität des Samples Kein Zugriff
    1. 5.1 Der Verwirklichungschancenansatz (Sen) Kein Zugriff
    2. 5.2 Die Theorie der Ressourcenerhaltung (Hobfoll) Kein Zugriff
    1. 6.1 Hochqualifiziert und erfolgreich – Familienernährerinnen in ‚guten’ Erwerbssituationen Kein Zugriff
    2. 6.2 Verzicht auf staatliche Anrechte – Vereinbarkeit versus beruflicher Erfolg Kein Zugriff
    3. 6.3 Qualifikation – eine Ressource, die nicht immer zur Verwirklichungschance wird Kein Zugriff
    4. 6.4 Prekäre Erwerbsbedingungen im Widerspruch zur Einkommensverantwortung Kein Zugriff
      1. 7.1.1 Arbeitslose Partner Kein Zugriff
      2. 7.1.2 Viel Arbeit und wenig Einkommen – Solo-Selbständigkeit der Partner Kein Zugriff
      3. 7.1.3 Beschränkte Erwerbsfähigkeit der Partner Kein Zugriff
    1. 7.2 Aufgabenteilung und Verantwortlichkeiten im Bereich der Fürsorge Kein Zugriff
    2. 7.3 Aufgabenteilung und Verantwortung im Bereich der Hausarbeit Kein Zugriff
    1. 8.1 Kategorisierung der Fürsorgearrangements Kein Zugriff
      1. 8.2.1 Institutionelle Betreuung und ihre widersprüchliche Bedeutung Kein Zugriff
      2. 8.2.2 Ganztagsbetreuung und ihre ambivalente Wirkung auf die Verwirklichung von Erwerbsmodellen und Alltagsbewältigung Kein Zugriff
      3. 8.2.3 Paradoxe Wirkung flexibler Angebotsgestaltung der institutionellen Betreuung Kein Zugriff
      4. 8.2.4 Betreuungsallianz unter den Frauen Kein Zugriff
      1. 8.3.1 Die Etablierung der Tagespflege als maßgebliche Säule familienpolitischer Reformbemühungen Kein Zugriff
      2. 8.3.2 Kindertagespflege – Nutzung, Gründe der Inanspruchnahme und Qualität der Leistung Kein Zugriff
      3. 8.3.3 Kindertagespflege aus der Perspektive der Beschäftigten Kein Zugriff
      1. 8.4.1 Instrumentelle Hilfen der Großeltern an ihre erwachsenen Kinder Kein Zugriff
      2. 8.4.2 Instrumentelle Hilfen der erwachsenen Kinder an die Eltern und Schwiegereltern Kein Zugriff
    2. 8.5 Soziale Netzwerke als Säule der Betreuung Kein Zugriff
    3. 8.6 Kinderbetreuung im Gefüge von Staat, Markt und Geschlecht Kein Zugriff
    1. 9.1 Gesundheit und Erwerbsfähigkeit Kein Zugriff
    2. 9.2 Nutzungsmöglichkeiten und Widersprüchlichkeit von Ressourcen zur Regeneration Kein Zugriff
    3. 9.3 Wohlbefinden und Missstimmung in den Verantwortungsbereichen Arbeit – Hausarbeit – Kinder Kein Zugriff
    4. 9.4 Berufliches und außerberufliches Leben Kein Zugriff
    1. 10.1 Externe Beschränkungen stärken interne Hemmnisse – Die Gruppe der ‚widerstrebenden’ Familienernährerinnen Kein Zugriff
    2. 10.2 Eine ‚widerstrebende’ Familienernährerin – Der Fall von Frau Schmied Kein Zugriff
    3. 10.3 Divergenz zwischen externen Bestrebungen und internen Hemmnissen – Die Gruppe der ‚verbesserungsorientierten’ Familienernährerinnen Kein Zugriff
    4. 10.4 Eine ‚verbesserungsorientierte’ Familienernährerin – Der Fall von Frau Drescher Kein Zugriff
      1. 10.5.1 Ausstieg aus dem Paar- und Geschlechterarrangement Kein Zugriff
      2. 10.5.2 Wandel innerhalb von Paar- und Geschlechterarrangements Kein Zugriff
    5. 10.6 Ein ‚sich wandelnder’ Familienernährerinnenhaushalt – Der Fall von Frau Melker Kein Zugriff
  3. 11 (Sozial-)politischer und betrieblicher Handlungsbedarf Kein Zugriff Seiten 381 - 396
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 397 - 423
  5. Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Übersichten Kein Zugriff Seiten 424 - 427
  6. Anhang Kein Zugriff Seiten 428 - 448

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