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Sammelband Kein Zugriff

Dystopie und Staat

Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 168
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Der Staat kann durch den künstlerischen Ausdruck verstanden werden, mit dem er kritisch legitimiert bzw. delegitimiert wird. Daher ist es politikwissenschaftlich fruchtbar, Dystopien in all ihren Erscheinungsformen zu analysieren: Literatur, Film, Comics, Computerspiele, Karikaturen und Musik. Dystopien sind das Gegenteil von Utopien, stellen also nicht das Ideal, sondern das Schreckliche dar. Entsprechend warnen sie vor falschen staatlichen Tendenzen: Totalitarismus und (Öko-)Diktatur, Überwachung und Übergriffigkeit, staatliche Sicherheit und Gesundheit, Kapitalismus und Neo-Feudalismus – sowie Widerstand dagegen. Im Band werden Dystopien aus allen Phasen der Entwicklung analysiert: von Vorläufern über Klassiker zu den neuesten Formen. Mit Beiträgen vonAlexander Amberger | Andreas Brocza | Stefan Brocza | Felicia Englmann | Luis Glaser | Andreas Heyer | Anastasiya Kasko | Alexander Neupert-Doppler | Benedikt Neuroth | Sandra Maria Pfister | Patrizia Piredda | Thomas Schölderle | Maurice Schuhmann | Peter Seyferth | Tobias Weiß.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8487-7765-5
ISBN-Online
978-3-7489-2172-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
168
Sprache
Deutsch
Seiten
322
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vom Horrorstaat erzählen. Über Dystopien als Warnliteratur, die nicht ignoriert werden sollte. Und über die Beiträge dieses Sammelbandes Kein Zugriff Seiten 9 - 52
    Autor:innen:
    1. Methode Hexenjagd. Juli Zehs klassische Dystopie Corpus Delicti Kein Zugriff Seiten 55 - 76
      Autor:innen:
    2. Vom Château Silling nach Butua. Staatsdystopien im Werk des Marquis de Sade Kein Zugriff Seiten 77 - 94
      Autor:innen:
    1. Paradigmen der Utopien und Dystopien in der Avengers-Saga aus den Marvel-Studios Kein Zugriff Seiten 97 - 120
      Autor:innen:
    2. The day the music died: Staatliche Repräsentation durch Musik und Klang in literarischen und filmischen Dystopien Kein Zugriff Seiten 121 - 144
      Autor:innen:
    3. Ikonographie der Privatsphäre. Über den dystopischen Gehalt in US-amerikanischen Karikaturen aus den 1960er und 1970er Jahren Kein Zugriff Seiten 145 - 170
      Autor:innen:
    4. Wenn der Staat abgedankt hat. Neofeudale Herrschaftssysteme transnationaler Familienkonzerne im Comic Lazarus Kein Zugriff Seiten 171 - 194
      Autor:innen:
    5. Staatsverständnisse in dystopischen Videospielen. Wie die Spiele BioShock und Papers, Please den dystopischen Staat erlebbar machen Kein Zugriff Seiten 195 - 220
      Autor:innen:
    1. Ökodiktatur als Dystopie. Entwürfe, Romane, Verschwörungsideologien Kein Zugriff Seiten 223 - 244
      Autor:innen:
    2. Dystopien in der DDR? Die Gesellschaftskritiker Robert Havemann, Gert Prokop und Wolfgang Harich Kein Zugriff Seiten 245 - 266
      Autor:innen:
    3. Dystopie und Natalität. Über die Möglichkeit des politischen Handelns in einer dystopischen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 267 - 286
      Autor:innen:
    4. Die Vorwegnahme der (nächsten) Katastrophe. Zu einer grundlegenden Ambivalenz am Herzen des staatlichen Sicherheitsversprechens Kein Zugriff Seiten 287 - 314
      Autor:innen:
  3. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 315 - 322

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