Präsentismus im Handlungsfeld von Personalführung und Betrieblichem Gesundheitsmanagement
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Viele Menschen gehen zur Arbeit, obwohl sie krank sind oder sich krank fühlen. Ein komplexes Phänomen, das seit einigen Jahren verstärkt unter dem Begriff „Präsentismus“ diskutiert wird. Doch welche Bedeutung hat dieses Phänomen für die Personalführung und das Betriebliche Gesundheitsmanagement? Ist Präsentismus ein Phänomen, welches aus betrieblicher Sicht zu verhindern, in Kauf zu nehmen oder gar zu begrüßen ist? Thomas Jung greift diese Fragen auf und rückt das Phänomen Präsentismus in den Kontext des Personal- und Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dabei nimmt er eine interdisziplinäre Analyse des Phänomens vor und zeigt auf, dass Präsentismus weit mehr ist, als „nur“ krank zur Arbeit zu gehen. Neben praktischen Fallbeispielen wird ein anwendungsbezogener Orientierungsrahmen für den betrieblichen Umgang mit Präsentismus geschaffen, der sowohl Hintergründe und Zusammenhänge des noch jungen Forschungsfeldes veranschaulicht als auch konkrete Handlungsmöglichkeiten und -strategien aufzeigt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3910-6
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6692-8
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 412
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 24 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Zielsetzung Kein Zugriff
- 1.2 Vorgehensweise Kein Zugriff
- 2.1.1 Der Begriff Präsentismus und seine Entwicklung Kein Zugriff
- 2.1.2.1 Gesundheits- und verhaltensorientierte Definitionen Kein Zugriff
- 2.1.2.2 Produktivitäts- und defizitorientierte Definitionen Kein Zugriff
- 2.1.2.3 Definitionen im erweiterten Sinne von Präsentismus Kein Zugriff
- 2.1.2.4 Zusammenfassende Betrachtung der Definitionen und Grundverständnisse von Präsentismus Kein Zugriff
- 2.1.3.1 Absentismus, innere Kündigung und Präsentismus Kein Zugriff
- 2.1.3.2 Workaholismus und Burnout Kein Zugriff
- 2.1.4 Präsentismus-Definitionen im Sinne dieser Arbeit Kein Zugriff
- 2.2.1 Arbeit und Arbeitswelt Kein Zugriff
- 2.2.2 Gesundheit und Wohlbefinden Kein Zugriff
- 2.2.3 Krankheit und Arbeitsunfähigkeit Kein Zugriff
- 2.2.4 Differenzierung zwischen Gesundheit und Krankheit Kein Zugriff
- 2.2.5 Konzept der Arbeits(bewältigungs)fähigkeit Kein Zugriff
- 2.2.6 Konzept der Salutogenese Kein Zugriff
- 2.3.1 Grundlagen zur Erhebung und Berechnung von Fehlzeiten Kein Zugriff
- 2.3.2 Fehlzeitenentwicklung im Überblick Kein Zugriff
- 2.3.3 Arbeitsunfähigkeiten nach Krankheitsarten Kein Zugriff
- 2.3.4 Bedeutung von psychischen Erkrankungen Kein Zugriff
- 2.3.5 Bedeutung von Alter und demografischer Entwicklung Kein Zugriff
- 2.3.6 Gesundheitsverhalten und Fehlzeiten Kein Zugriff
- 2.4.1 Kennzahlen und Routinedaten Kein Zugriff
- 2.4.2.1 Rechtliche Grundlagen des BGM Kein Zugriff
- 2.4.2.2 Normen, Standards und Sebstverpflichtungen Kein Zugriff
- 2.4.2.3 Betriebliche Gesundheitspolitik Kein Zugriff
- 2.4.2.4 Präsentismus aus arbeitsrechtlicher Sicht Kein Zugriff
- 2.4.3.1 Definitionen und Ziele von BGM Kein Zugriff
- 2.4.3.2 Handlungsbereiche Kein Zugriff
- 2.4.3.3 Gestaltungsgrundsätze Kein Zugriff
- 2.4.3.4 Mindeststandards und Kernprozesse Kein Zugriff
- 2.4.3.5 Integrierte BGM-Modelle Kein Zugriff
- 2.4.3.6 Wirksamkeit und betriebswirtschaftlicher Nutzen Kein Zugriff
- 2.4.3.7 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Kein Zugriff
- 2.4.3.8 Betriebliches Fehlzeitenmanagement (BFM) Kein Zugriff
- 2.4.3.9 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Kein Zugriff
- 2.4.4 Gesunde Personalführung Kein Zugriff
- 2.5 Folgerungen für das Personalmanagement – Zwischenfazit I Kein Zugriff
- 3.1 Das Konzept Präsentismus Kein Zugriff
- 3.2.1 Erfassung der Präsentismus-Häufigkeit Kein Zugriff
- 3.2.2 Erfassung präsentismusbedingter Produktivitätsverluste und Kosten Kein Zugriff
- 3.2.3 Erfassung der Präsentismus-Neigung Kein Zugriff
- 3.3.1 Präsentismus in Deutschland Kein Zugriff
- 3.3.2 Präsentismus als Verhalten Kein Zugriff
- 3.4.1 Produktivitätsverluste im Überblick Kein Zugriff
- 3.4.2 Produktivitätsverluste nach Krankheitsbildern Kein Zugriff
- 3.4.3 Kritische Einordnung der Ermittlung präsentismusbedingter Produktivitätsverluste Kein Zugriff
- 3.5.1 Betriebswirtschaftliche Kosten durch Präsentismus Kein Zugriff
- 3.5.2 Volkswirtschaftliche Kosten durch Präsentismus Kein Zugriff
- 3.5.3 Limitierende Faktoren der Kostenberechnung von Präsentismus Kein Zugriff
- 3.6.1.1 Soziodemografische Merkmale Kein Zugriff
- 3.6.1.2 Gesundheitszustand Kein Zugriff
- 3.6.1.3 Persönlichkeit Kein Zugriff
- 3.6.1.4 Arbeitsverhalten Kein Zugriff
- 3.6.1.5 Werte, Einstellungen und Motive Kein Zugriff
- 3.6.2.1 Arbeitsplatzunsicherheit Kein Zugriff
- 3.6.2.2 Beruf und Charakteristik der Tätigkeit Kein Zugriff
- 3.6.2.3 Arbeitsorganisation Kein Zugriff
- 3.6.2.4 Unternehmens-, Fehlzeiten- und Führungskultur Kein Zugriff
- 3.6.2.5 Rahmenbedingungen Kein Zugriff
- 3.6.3 Zusammenwirken verschiedener Einflussfaktoren Kein Zugriff
- 3.7.1 Pathogenetische Auswirkungen Kein Zugriff
- 3.7.2 Salutogenetische Auswirkungen Kein Zugriff
- 3.8 Interventionsansätze Kein Zugriff
- 3.9 Zwischenfazit II – „Alter Wein in neuen Schläuchen?“ Kein Zugriff
- 4.1.1 Zielsetzung und Fragestellungen Kein Zugriff
- 4.1.2 Studiendesign Kein Zugriff
- 4.1.3 Stichprobe Kein Zugriff
- 4.1.4 Datenerhebung Kein Zugriff
- 4.1.5 Datenauswertung Kein Zugriff
- 4.1.6 Methodische Einschränkungen Kein Zugriff
- 4.2.1 Durchführung Kein Zugriff
- 4.2.2 Erhebungsinstrument Kein Zugriff
- 4.2.3 Rücklauf und Akzeptanz Kein Zugriff
- 4.3.1 Merkmale der Befragungsteilnehmer Kein Zugriff
- 4.3.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Kein Zugriff
- 4.3.3 Präsentismus-Verständnis Kein Zugriff
- 4.3.4 Umgang mit Präsentismus Kein Zugriff
- 4.4 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- 5.1.1.1 Die Ausgangssituation Kein Zugriff
- 5.1.1.2 Ein Gefährdungs- und Belastungsatlas für das Werk Kein Zugriff
- 5.1.1.3 Mitarbeiter-Arbeitsplatz-Matching – Ein Verfahren zur leidensadäquaten Arbeitsplatzbesetzung Kein Zugriff
- 5.1.1.4 Verhaltensprävention im Werk Kein Zugriff
- 5.1.1.5 Verhaltensoptimierung durch Präventionscoaching und Gesundheitsschicht Kein Zugriff
- 5.1.1.6 Schlussfolgerungen für den Umgang mit kranken und leistungsgeminderten Mitarbeitern Kein Zugriff
- 5.1.2.1 Die Ausgangssituation Kein Zugriff
- 5.1.2.2 Konzeptionelle Ausrichtung Kein Zugriff
- 5.1.2.3 Vernetztes Handeln und Kooperation Kein Zugriff
- 5.1.2.4 Psychosoziale und -mentale Unterstützung mit niederschwelligem Zugang Kein Zugriff
- 5.1.2.5 Kooperationsprojekt zur Betreuung Beschäftigter mit psychischen Erkrankungen Kein Zugriff
- 5.1.2.6 Angebote zur muskulo-skelettalen Gesundheit Kein Zugriff
- 5.1.2.7 Arbeitsplatzbezogene Medizinische Trainings-Therapie als interne Präventions-Maßnahme Kein Zugriff
- 5.1.2.8 Ambulante Schmerztherapie für chronisch Erkrankte Kein Zugriff
- 5.1.2.9 Schlussfolgerungen für den Umgang mit kranken und leistungsgeminderten Mitarbeitern Kein Zugriff
- 5.1.3.1 Die Ausgangssituation Kein Zugriff
- 5.1.3.2 Präsentismus-Befragung zur BGM-Ausrichtung Kein Zugriff
- 5.1.3.3 (Neu-)Ausrichtung des BGM auf drei Interventionsebenen Kein Zugriff
- 5.1.3.4 Umgang mit kranken und leistungsgeminderten Mitarbeitern Kein Zugriff
- 5.1.3.5 Schlussfolgerungen für ein ganzheitliches BGM Kein Zugriff
- 5.2.1 Anforderungen an ein BPM Kein Zugriff
- 5.2.2 Integration des BPM in das betriebliche Fehlzeiten- und Gesundheitsmanagement Kein Zugriff
- 5.2.3.1 Präsentismus-Impuls-Analyse (für Führungskräfte) Kein Zugriff
- 5.2.3.2 Betrieblich-sytematische Präsentismus-Analyse Kein Zugriff
- 5.2.4 Maßnahmenplanung Kein Zugriff
- 5.2.5 Implementierung und Realisierung Kein Zugriff
- 5.2.6 Kritische Einordnung des BPM-Konzeptes Kein Zugriff
- 6 Resümee und Ausblick Kein Zugriff Seiten 319 - 328
- 7 Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 329 - 358
- Anlage 2.2.1.2: Entwicklung der Beschäftigungsformen in Deutschland: (nach Eichhorst & Tobsch) Kein Zugriff
- Anlage 2.2.2: Differenzierung von Gesundheit und Krankheit Kein Zugriff
- Anlage 2.2.4: Konzepte-Ansätze von Gesundheit und Krankheit (nach Franke): Kein Zugriff
- Anlage 2.2.5: Konzept der Arbeitsfähigkeit Kein Zugriff
- Anlage 2.2.6: Konzept der Salutogenese Kein Zugriff
- Anlage 2.3.2 Krankenstandsentwicklung (BMG) Kein Zugriff
- Anlage 2.3.2 AU-Tage nach Wirtschaftsgruppen (BKK) Kein Zugriff
- Anlage 2.3.3 Bedeutung psychischer Erkrankungen Kein Zugriff
- Anlage 2.3.5 Bedeutung demografischer Veränderungen Kein Zugriff
- Anlage 2.4.2.2 Erklärung zur Luxemburger Deklaration zur BGF Kein Zugriff
- Anlage 2.4.3.5 Integrierte BGM-Modelle Kein Zugriff
- Anlage 2.4.3.7 Betriebliche Gesundheitsförderung Kein Zugriff
- Anlage 3.1 Das Konzept Präsentismus Kein Zugriff
- Anlage 3.2.2 Erfassung präsentismusbedingter Kosten Kein Zugriff
- Anlage 3.4.1 Produktivitätsverluste durch Präsentismus Kein Zugriff
- Anlage 3.4.2 Produktivitätsverluste nach Krankheitsarten Kein Zugriff
- Anlage 4.1.2: Leverage-Salience-Theorie (nach Groves et al.) Kein Zugriff
- Anlage 4.2: Total/Tailored Design Method nach Don Dillman Kein Zugriff
- Anlage 4.2.1: Anschreiben Unternehmenskurzbefragung Kein Zugriff
- Anlage 4.2.2: Fragebogen Unternehmenskurzbefragung Kein Zugriff
- Anlage 4.3: Ergebnisse (Ergänzungen) Kein Zugriff
- Anlage 4.3.1: Merkmale der Befragungsteilnehmer Kein Zugriff
- Anlage 4.3.2: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Kein Zugriff
- Anlage 4.3.3: Präsentismus-Verständnis Kein Zugriff
- Anlage 4.3.4: Umgang mit Präsentismus Kein Zugriff
- Anlage 5.1.1: MAN Truck & Bus AG Salzgitter Kein Zugriff





