Die ›Goldene Regel‹
Zum Entstehen von ›Rechtsgefühl‹ und ›Rechtsbewußtsein‹ — Die ›Goldene Regel‹ als Rechtsprinzip? — Das Völkerrecht als Entwicklungsindikator — Zur Aktualität der Thematik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
… Man kann auch nicht sagen, dass sich das frühe ›Rechtsbewusstsein‹ allein aus der Einsicht in eigenes Unrechttun entwickelt hätte; vielmehr war es wohl die immer wieder erlebte ›Schaukelbewegung‹ zwischen eigenem – lange nicht als solches erkanntem – Unrechttun und (selber) Unrecht-Erleidenmüssen, die ›Rechtsgefühl‹ ›keimen‹ ließen; als Produkt eigener Erfahrung. Dabei hat sich ›Rechtsbewusstsein‹, nachvollziehbar zuerst innerhalb der eigenen Gruppe/ -Gemeinschaft entwickelt und erst – in einem weiteren Schritt – in sich erweiternden Außenbeziehungen, also gegenüber Fremden. – Einen Zwischenschritt stellte das Erweitern gegenüber befreundeten oder verbündeten Nachbarn und Gemeinschaften dar. Das lassen ebenfalls homerische und römische Beispiele erkennen. Vielleicht steckt in der sokratisch-platonischen und demokritischen Gerechtigkeitsmaxime, wonach es besser ist, Unrecht zu erleiden, als (selber) zu tun, eine Erinnerung an solch’ frühe Entwicklung. Dabei hat sich ›Rechtsbewusstsein‹, nachvollziehbar zuerst innerhalb der eigenen Gruppe/ -Gemeinschaft entwickelt und erst – in einem weiteren Schritt – in sich erweiternden Außenbeziehungen, also gegenüber Fremden. – Einen Zwischenschritt stellte das Erweitern gegenüber befreundeten oder verbündeten Nachbarn und Gemeinschaften dar. Das lassen ebenfalls homerische und römische Beispiele erkennen. Vielleicht steckt in der sokratisch-platonischen und demokritischen Gerechtigkeitsmaxime, wonach es besser ist, Unrecht zu erleiden, als (selber) zu tun, eine Erinnerung an solch’ frühe Entwicklung.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7097-0424-0
- ISBN-Online
- 978-3-7097-9700-6
- Verlag
- Jan Sramek Verlag, Wien
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 89
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - 3
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 3 - 4
- Gustav Rümelins Kanzlerrede Kein Zugriff Seiten 4 - 6
- Der ›Golan‹-Fall Kein Zugriff Seiten 6 - 6
- ›Yueyues Tod‹ Kein Zugriff Seiten 6 - 7
- Konrad Lorenz Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Homer Kein Zugriff Seiten 12 - 15
- Zum ›Rechtsgefühl‹ der Griechen und Römer Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- Konsequenzen? Kein Zugriff Seiten 20 - 24
- Quellenbelege zum Entstehen von ›Rechtsgefühl‹ Kein Zugriff Seiten 24 - 24
- Größere normative Begabung der Römer? Kein Zugriff Seiten 24 - 26
- Zur gesellschafts- und friedensfördernden Kraft der Sozialnormen Kein Zugriff Seiten 26 - 32
- Die ›Goldene Regel‹ als Rechtsprinzip? Kein Zugriff Seiten 32 - 35
- Frühes Kulturkreisdenken der Griechen Kein Zugriff Seiten 35 - 38
- Kants ›Kategorischer Imperativ‹ und die ›Goldene Regel‹ Kein Zugriff Seiten 38 - 42
- ›Goldene Regel‹ und ›Moral‹ Kein Zugriff Seiten 42 - 43
- Abgrenzung gegenüber der ›Vergeltungsidee‹ Kein Zugriff Seiten 43 - 47
- ›Rechtsgefühl‹ und ›Rechtsbewusstsein‹ in Außenbeziehungen: Zur mesopotamischen Entwicklung – Wolfgang Preiser und die Völkerrechtsgeschichte Kein Zugriff Seiten 47 - 51
- Entwicklungsindikator Völkerrecht – Zum Entstehen von ›Rechtsbewusstsein‹ und ›Rechtsgefühl‹ in zwischenstaatlichen Beziehungen Kein Zugriff Seiten 51 - 56
- Sumerisches, griechisches und römisches ›Völkerrecht‹ Kein Zugriff Seiten 56 - 58
- Ergebnis: ›Rechtsgefühl‹, ›Rechtsbewusstsein‹ und ›Goldene Regel‹ – Heute Kein Zugriff Seiten 58 - 62
- Nachtrag: Ist der Mensch ein Gutmensch? Kein Zugriff Seiten 62 - 65
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 65 - 78






