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Monographie Kein Zugriff

Führen mit Auftrag

Agiles Management inspiriert vom preußisch-deutschen Militär
Autor:innen:
Verlag:
 27.03.2025

Zusammenfassung

Das »Führen mit Auftrag« ist der am stärksten dezentralisierte und meistbeachtete Managementansatz der Militärgeschichte. Er beinhaltet tragfähige Lösungen für etliche Probleme, mit denen (skalierte) agile Modelle heute zu kämpfen haben.

Extrem egalitäre Managementansätze sowie hierarchielose Organisationsmodelle sind weitgehend gescheitert. Stattdessen setzen moderne Managementpraktiken auf Subsidiarität in Verbindung mit Sinnvermittlung. Ein bemerkenswertes historisches Beispiel für einen solchen Ansatz findet sich im preußisch-deutschen Militär, das im 19. Jahrhundert die sogenannte »Auftragstaktik« entwickelte. Dieser Ansatz betont Selbstorganisation und radikale Dezentralisierung, was der Armee ein hohes Maß an Flexibilität und Schnelligkeit verlieh, ohne dabei jedoch die strategische Steuerbarkeit einzubüßen. Durch die intelligente Verbindung von Agilität und Hierarchie, präsentiert die Auftragstaktik darüber hinaus eine geeignete Lösung für das Skalierungsproblem vieler heutiger agiler Frameworks.

Der Text ist ein Aufruf zum Nachdenken über agiles Management und zur Anpassung dieses Ansatzes in zivilen Organisationen, ohne hierfür eine fertige Blaupause anzubieten. Der Autor sieht im »Führen mit Auftrag« wie der preußisch-deutsche Managementansatz heute auch genannt wird, einen wertvollen Beitrag zu zeitgenössischen Managementtheorien und lädt zur Reflexion sowie zum Transfer auf zivile Kontexte ein. Das Buch soll Leser inspirieren und ermutigen, eigene, passgenaue Lösungen für differenziert-agiles Management in einer komplexen Welt zuentwickeln.

Der Autor Prof. Dr. Philipp D. Schaller ist Professor für Betriebswirtschaftslehre und Management an der Hochschule Harz. Der Ex-Offizier und systemische Berater (SG) engagiert sich daneben in der Unternehmensberatung. Als Major der Reserve berät er seit Ende seiner aktiven Dienstzeit die Bundeswehr in Organisations- und Managementfragen und lehrt an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Professor Schaller ist Mitglied des Promotionszentrums Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften (SGW) und der European Group for Organizational Studies (EGOS). Seine Forschungsschwerpunkte und -interessen liegen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Entrepreneurship und zukunftsfähige Managementansätze.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
Erscheinungsdatum
27.03.2025
ISBN-Print
978-3-8006-7560-9
ISBN-Online
978-3-8006-7561-6
Verlag
Vahlen, München
Sprache
Deutsch
Seiten
316
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. 1.1 (Selektiver) Einstieg Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Trennendes Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Verbindendes Kein Zugriff
    2. 1.3 Komplexität als geteilte Herausforderung Kein Zugriff
    3. 1.4 Auftragstaktik als Antwort des preußisch-deutschen Militärs Kein Zugriff
    1. 2.1 Einsichten Clausewitz’ Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Ebenen der Militärstrategie Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Primat der Politik und Aufgaben der Militärstrategie Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Die Schlacht von Königgrätz Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Strategie als System von Aushilfen Kein Zugriff
      5. 2.2.5 Theoretische Einordnung Kein Zugriff
      6. 2.2.6 Phase des strategischen Unvermögens Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Iteration und Formalismus Kein Zugriff
        1. 3.1.2.1 Lagefeststellung Kein Zugriff
        2. 3.1.2.2 Entscheidungsfindung Kein Zugriff
        3. 3.1.2.3 Planung Kein Zugriff
        4. 3.1.2.4 Befehlsgebung Kein Zugriff
        5. 3.1.2.5 Kontrolle Kein Zugriff
      2. 3.1.3 Den Gegner überfordern Kein Zugriff
      3. 3.1.4 Ambidextrie Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Stäbe als Planungsinstrument Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Beispiel Eisenbahn Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Kontextdifferenzierung statt generalstabsmäßiger Taylorismus Kein Zugriff
        1. 3.2.4.1 Kontext der Planbarkeitsillusion Kein Zugriff
        2. 3.2.4.2 Der Schlieffenplan als Management-Pathologie Kein Zugriff
        3. 3.2.4.3 Handlungsfreiheit als Friktion Kein Zugriff
        4. 3.2.4.4 Vorbereitung statt Detailplanung Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Begrenzte Führung durch den Generalstab Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Hierarchie Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Institutionalisierte Subsidiarität Kein Zugriff
      4. 3.3.4 Flexible Strukturen Kein Zugriff
      5. 3.3.5 Zweckmäßigkeit im historischen Kontext Kein Zugriff
        1. 3.3.6.1 Schematismus damals und heute Kein Zugriff
        2. 3.3.6.2 Unabhängiges Denken, Intuition und Grundsätze Kein Zugriff
        3. 3.3.6.3 Die Normlosigkeit als Norm Kein Zugriff
      6. 3.3.7 Programmierung und Verantwortlichkeit Kein Zugriff
      7. 3.3.8 Motivationseffekte Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Bescheidenheit und Selbstbeschränkung der Führung Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Alignment durch Absichtsbekundung Kein Zugriff
      3. 4.1.3 Koordination durch Auftragserteilung Kein Zugriff
        1. 4.1.4.1 Kernfaktoren Kein Zugriff
        2. 4.1.4.2 Zivile Äquivalente Kein Zugriff
      4. 4.1.5 Mittelzuteilung und Effectuation Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Entlastung von Führung Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Fokussierte Kommunikation Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Fachliches Verständnis Kein Zugriff
      4. 4.2.4 Offensivdenken Kein Zugriff
      5. 4.2.5 Führen von vorn Kein Zugriff
      6. 4.2.6 Schwerpunktbildung Kein Zugriff
      7. 4.2.7 Ringen um die Initiative Kein Zugriff
      8. 4.2.8 Festigkeit, Beharrlichkeit, Einfachheit Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Freiheit zu gehorchen? Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Treues Dienen Kein Zugriff
      3. 4.3.3 Ergebnis- statt Verlaufskontrolle Kein Zugriff
      4. 4.3.4 Gehorsam, aktive Disziplin und Eigenmächtigkeit Kein Zugriff
      5. 4.3.5 Optimistisches Menschenbild Kein Zugriff
      6. 4.3.6 Der Mensch bei Clausewitz Kein Zugriff
      7. 4.3.7 Vertrauen und Umgang mit Fehlern Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Technologie Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Bürokratie Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Modell komplexitätsgerechtes Management Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Komplexitätstauglichkeit am Beispiel Bundeswehr Kein Zugriff
        1. 6.1.1.1 1806–1815: Die Heeresreformen zeigen Wirkung Kein Zugriff
        2. 6.1.1.2 1815–1858: Der Formalismus des Exerzierplatzes kehrt zurück Kein Zugriff
        3. 6.1.1.3 1858–1871: Der Neuanfang bewährt sich unübersehbar Kein Zugriff
        1. 6.1.2.1 1871–1888: Die Auftragstaktik wird institutionalisiert Kein Zugriff
        2. 6.1.2.2 1890–1900: Die Verteidigung der Auftragstaktik Kein Zugriff
        3. 6.1.2.3 1900–1914: Die Auftragstaktik setzt sich vollends durch Kein Zugriff
        4. 6.1.2.4 1914 und danach: Wirkung der Auftragstaktik Kein Zugriff
      1. 6.1.3 Führen mit Auftrag – Die Auftragstaktik in der Bundeswehr Kein Zugriff
      2. 6.1.4 Die Genese der Auftragstaktik als Kulturwandel Kein Zugriff
    1. 6.2 Das lange 19. Jahrhundert als Zeitstrahl Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 284
  3. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 285 - 316

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