Kriminalität der Spätaussiedler - Bedrohung oder Mythos?
- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Die Kriminalität der Spätaussiedler wird in der öffentlichen Diskussion vielfach als Bedrohung dargestellt. In den Gefängnissen soll das Gesetz der russischen Mafia herrschen. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Kiel überprüft die Realität dieser angenommenen Bedrohungssituation, analysiert spezifische Kriminalitätsursachen und schlägt Hilfen und Integrationsmaßnahmen vor. In einem Forschungsmix wurden eine polizeiliche Sonderauswertung der tatverdächtigen Spätaussiedler, eine vergleichende Analyse von Gefangenenakten, eine Intensivbefragung von gefangenen Spätaussiedlern und Ausländern sowie Gesprächsrunden mit – nicht auffälligen – Spätaussiedlern und Betreuern durchgeführt.
Das Hauptergebnis lautet, dass die Kriminalität der Spätaussiedler insgesamt nicht höher, sondern niedriger ist als die der einheimischen Bevölkerung. Insofern ist die angenommene Bedrohung ein Mythos. Probleme bereiten allerdings die jungen Männer: Spätaussiedlerkriminalität ist männliche Jugend- und Jungerwachsenenkriminalität, der vermehrt mit allgemeinen Integrations- sowie gezielten kriminalpräventiven Maßnahmen begegnet werden muss.
Die vorgelegte Untersuchung richtet sich neben privat und beruflich Interessierten an »Meinungsmacher« und Politiker im Sinne eines aufgeklärten Umgangs mit der Kriminalität der Spätaussiedler, vor allem an »Umsetzer« von Integrations- und Präventionsmaßnahmen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2441-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0131-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 136
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 10Autor:innen:
- Autor:innen:
- »Kriminalität« Kein ZugriffAutor:innen:
- »Spätaussiedler« Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Verknüpfung der Begriffe Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Eindeutschung Kein ZugriffAutor:innen:
- Integrationsmaßnahmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zuwanderungsbilanz Kein Zugriff Seiten 17 - 19Autor:innen:
- Autor:innen:
- Tatverdächtigen-/Verurteiltenzahlen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Strafhaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Untersuchungshaft Kein ZugriffAutor:innen:
- »Haus des Jugendrechts« in Stuttgart / Bad Cannstatt Kein ZugriffAutor:innen:
- Delinquenzbefragungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Drogenproblematik Kein ZugriffAutor:innen:
- Anzeigebereitschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Forschungsprogramm Kein Zugriff Seiten 35 - 36Autor:innen:
- Autor:innen: |
- Geringere Gesamtbelastung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Deliktpräferenzen: Rohheitsdelikte und einfacher Diebstahl Kein ZugriffAutor:innen: |
- Problemgruppe: Junge Männer Kein ZugriffAutor:innen: |
- Keine Mehrfachauffälligkeit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Einzeltäter überwiegen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Später Beginn Kein ZugriffAutor:innen: |
- Wenige Straftaten gegen eigene Landsleute Kein ZugriffAutor:innen: |
- Zusammenfassende Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- Forschungsstand Kein ZugriffAutor:innen: |
- Gefangenenzahlen in Schleswig-Holstein Kein ZugriffAutor:innen: |
- Die Justizvollzugsanstalt und die Jugendanstalt Neumünster Kein ZugriffAutor:innen: |
- Die Untersuchungsmethode Kein ZugriffAutor:innen: |
- Die Vorgehensweise Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- Alter, Herkunft, Zuwanderungsjahr Kein ZugriffAutor:innen: |
- Deliktsstruktur Kein ZugriffAutor:innen: |
- Drogenabhängigkeit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Schuldenlast Kein ZugriffAutor:innen: |
- Vorbelastung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Vorherige Untersuchungshaft Kein ZugriffAutor:innen: |
- Voraussichtliche Haftdauer Kein ZugriffAutor:innen: |
- Schulische Maßnahmen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Ausbildungsmaßnahmen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Arbeit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Vollzugslockerungen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Disziplinarmaßnahmen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- Risikofaktoren des antisozialen Verhaltens Kein ZugriffAutor:innen:
- Entwicklung und die Kumulation von Risiken Kein ZugriffAutor:innen:
- Protektive Faktoren der Entwicklung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Stichprobe Kein ZugriffAutor:innen:
- Durchführung der Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Schlussfolgerungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Zusammenfassung der Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Methodische Probleme Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Sprachförderung Kein ZugriffAutor:innen:
- Wohnsituation und regionale Integrationsangebote Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Früherkennung von Problementwicklungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Individuell angepasste und evaluierte Maßnahmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Grenzen der unmittelbaren und individualisierten Kriminalprävention Kein ZugriffAutor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 90 - 92
- Anhang 1 Erfassungsbogen für eine Sonderauswertung der Aussiedlerkriminalität im Bereich der Polizeidirektion Schleswig-Holstein Mitte Kein Zugriff Seiten 93 - 93
- Anhang 2 Fragebogen zur Aktenanalyse »Kriminalität der Spätaussiedler« Kein Zugriff Seiten 94 - 125
- Anhang 3 Forschungsfragen des Interviews / Interviewleitfaden Kein Zugriff Seiten 126 - 136





