
Anfangsgründe der Volkssouveränität
Immanuel Kants 'Staatsrecht' in der >Metaphysik der Sitten<- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Weiße Reihe, Band 5
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Kants ‚Staatsrecht‘ in der "Metaphysik der Sitten" stellt wohl die schärfste Analyse und Kritik der demokratischen Moderne nach 1789 dar. Das musste unerkannt bleiben, solange die immer wieder beklagte Problemverfassung der Spätschrift auf die angebliche Senilität des Autors zurückgeführt wurde oder man chaotische Vorgänge bei der Drucklegung für die Textverfassung verantwortlich machte. Tatsächlich aber ist sie Ausdruck der Brillanz einer bis heute unerforschten philosophischen Rhetorik, die als Höhepunkt und Glanzstück des Kantischen Schaffens angesehen werden muss. Indem Martin Welsch ihr erstmals in der Geschichte der Kant-Literatur Achtung schenkt, deckt er zugleich eine bislang unbeachtete Spielart radikaler Volkssouveränität auf, die unsere politische Gegenwart in ein neues Licht stellt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-465-04575-5
- ISBN-Online
- 978-3-465-14575-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Weiße Reihe
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 476
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Vorspann Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- 1. Das Problem: Die double bind-Paradoxie der repräsentativen Demokratie Kein Zugriff
- 2. Zur Ideengeschichte des Problems: Hobbes, Rousseau, Sieyes Kein Zugriff
- 3. Kants 'Staatsrecht': Seine Position in der Ideengeschichte der repräsentativen Demokratie sowie in der gegenwärtigen Forschung Kein Zugriff
- 4. Nähere Bestimmung des Forschungsansatzes Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation:Das Postulat des öffentlichen Rechts in den §§ 41 und 42 Kein Zugriff
- 2. Stand- und Gesichtspunkt der Adressaten des Postulats des öffentlichen Rechts Kein Zugriff
- 3. Die Hobbes’sche Lektüre: Das Postulat des öffentlichen Rechts als Staats- und Autorisierungsgebot Kein Zugriff
- 4. Eine alternative Lektüre Kein Zugriff
- 5. Die Funktion des Postulats des öffentlichen Rechts in der Genese von Strukturen öffentlichen Rechts Kein Zugriff
- 6. Erläuterung und Zusammenfassung mit Blick auf die Kantische Terminologie der Epistemologie praktischer Erkenntnis Kein Zugriff
- 7. Ausblick auf das 'Staatsrecht' Kein Zugriff
- Zum Aufbau des 'Staatsrechts' Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation Kein Zugriff
- 2. Präzisierende Interpretation Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation Kein Zugriff
- 2. Präzisierende Interpretation Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation Kein Zugriff
- 2.1 Näheres zu § 45,1 Kein Zugriff
- 2.2 Näheres zu § 45,2 Kein Zugriff
- 2.3 Verdeutlichung mit Blick auf die Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation: Die Begründung der Volkssouveränität Kein Zugriff
- 2. Interpretation vom Standpunkt der Befolgung des Postulats des öffentlichen Rechts aus Kein Zugriff
- 3.1.1 Die Rousseau-Referenz: „s’engager avec eux-mêmes, chacun envers tous et tous envers chacun d’eux“ Kein Zugriff
- 3.1.2 a Entidealisierung und Entfiktionalisierung der neuzeitlichen Doktrin der (Volks-)Souveränität durch Rousseau Kein Zugriff
- 3.1.2 b Entidealisierung und Entfiktionalisierung der Rousseau’schen Volkssouveränität durch Kant Kein Zugriff
- 3.1.3 a Zur Widerrechtlichkeit traditioneller Souveränität: Die Rousseau’sche Engführungvon Herrschaft und Sklaverei Kein Zugriff
- 3.1.3 b Zur Unrechtsanfälligkeit einseitiger Verfügungen: Der Rousseau’sche Rekurs auf die Logik des Willens Kein Zugriff
- 3.1.4 Fazit Kein Zugriff
- 3.2.1 Die Hobbes’sche Gegenlektüre: Volkssouveränität und ‚politische‘ Autorisation Kein Zugriff
- 3.2.2 Kritik der Gegenlektüre und Relektüre des § 46,1: Das Prinzip der ‚politischen‘ Autorisation als Prinzip der Selbstverneinung des Willens Kein Zugriff
- 3.3.1 Die Frage nach den motivationalen Voraussetzungen Kein Zugriff
- 3.3.2 Kritik der Interpretation Kein Zugriff
- 3.3.3 Zu den freiheitsphilosophischen Voraussetzungen Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende und erläuternde Interpretation Kein Zugriff
- 2.1 Zur Person des Staatsbürgers Kein Zugriff
- 2.2 Zum Attribut der bürgerlichen Selbständigkeit Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1.1 Zum ersten eingerückten Absatz Kein Zugriff
- 1.2 Zum zweiten eingerückten Absatz Kein Zugriff
- 2.1 Zu den Beispielen Kein Zugriff
- 2.2 Zur Verwirklichungslehre der Volkssouveränität Kein Zugriff
- 2.3 Fazit Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1. Interpretation des § 47, Teil 1 (Sätze 1 und 2) Kein Zugriff
- 2.1 Lektüre der exoterischen Darstellungsebene Kein Zugriff
- 2.2 Problematisierung der ersten Lektüre Kein Zugriff
- 2.3 Gegenlektüre Kein Zugriff
- Überleitung zu den §§ 48 und 49 Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende und erläuternde Interpretation Kein Zugriff
- 2.1.1 Zum ersten Gliederungspunkt: Die Beiordnung der drei Gewalten Kein Zugriff
- 2.1.2 Zum zweiten Gliederungspunkt: Die Unterordnung der drei Gewalten Kein Zugriff
- 2.1.3 Zum dritten Gliederungspunkt: Die Vereinigung der drei Gewalten Kein Zugriff
- 2.2.1 Die perspektivische Lektüre Kein Zugriff
- 2.2.2 Probleme der nicht-perspektivischen Lektüre Kein Zugriff
- 3. Zu § 49 Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation: Erster Zugang zur Lektüre Kein Zugriff
- 2.1.Zu Absatz 1 Kein Zugriff
- 2.2 Zu Absatz 2 Kein Zugriff
- 2.3 Zu Absatz 3 Kein Zugriff
- 2.4 Zu Absatz 4 Kein Zugriff
- Rückblick auf den ersten Paragraphenblock (§§ 43-49) Kein Zugriff
- 1. Zur Überschrift und dem Projekt der Allgemeinen Anmerkung Kein Zugriff
- 2.1 Schrittweise Reform Kein Zugriff
- 2.2 Volkssouveränität als Gedankenexperiment Kein Zugriff
- 2.3 Parlamentarisch-repräsentative Demokratie Kein Zugriff
- 2.4 Fazit Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 2. Zu § 50 Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1. Überblickschaffende Interpretation Kein Zugriff
- 2. Lektüre und Diskussion der exoterischen Darstellungsebene Kein Zugriff
- 3.1 Zu den Sätzen 1 und 2: Volkssouveränität und Repräsentation Kein Zugriff
- 3.2 Zu den Sätzen 5 und 6: Die demokratische Staatsform als repräsentatives System des Volks Kein Zugriff
- Überblick Kein Zugriff
- 1. Zu Absatz 1 Kein Zugriff
- 2.1 Lektüre der exoterischen Darstellungsebene Kein Zugriff
- 2.2 Gegenlektüre Kein Zugriff
- 3.1.1 Zu Absatz 3 Kein Zugriff
- 3.1.2 Zum eingerückten Absatz Kein Zugriff
- 3.2.1 Zu Absatz 3 Kein Zugriff
- 3.2.2 Zum eingerückten Absatz Kein Zugriff
- Rückblick auf den zweiten Paragraphenblock (§§ 50-52) Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 439 - 456
- Literatur Kein Zugriff Seiten 457 - 474
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 475 - 476




