Sozialstandards durch Private Governance
Zwei-Stufen-Kooperation in der globalen Spielzeugbranche- Autor:innen:
- Reihe:
- Internationale Politische Ökonomie, Band 5
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Der Autor untersucht politikwissenschaftlich und kooperationstheoretisch, wie Sozialstandards durch Private Governance besser geschützt und durchgesetzt werden können als bisher. Er schlägt eine zweistufige Kooperation vor, die auf der ersten Stufe zu gemeinsamen Branchenstandards und einem gemeinsam getragenen institutionellen Rahmen zwischen den dominierenden Auftraggebern führt. Auf der zweiten Stufe können die zahlreichen kleineren Markenunternehmen und Produzenten vom institutionellen Rahmen profitieren, wodurch für sie Anreize zur Kooperation und damit zur Einhaltung von Arbeiterrechten entstehen, wenn die Standards glaubwürdig sanktioniert werden.
Die Spielzeugbranche ist seit 2002 verstärkt damit befasst, einen einheitlichen Branchenkodex durchzusetzen, nachdem sie jahrelang stark von Nichtregierungsorganisationen für die Arbeitsbedingungen kritisiert wurde.
Das Buch ist sowohl für Interessierte der Internationalen Politischen Ökonomie als auch für Praktiker im Bereich sozialer Arbeitsstandards interessant.
Reinhard Biedermann ist Politologe, entwicklungspolitischer Referent bei Misereor und befasst sich mit der sozialen Dimension der Globalisierung von Arbeitsmärkten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2284-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0126-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Internationale Politische Ökonomie
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 242
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4Autor:innen:
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6Autor:innen:
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen:
- Autor:innen:
- Rasante Ausbreitung globaler Selbstregulierung durch Verhaltenskodizes Kein Zugriff Seiten 13 - 17Autor:innen:
- Fragestellung der Arbeit: Selbstregulierung als Chance? Kein Zugriff Seiten 17 - 19Autor:innen:
- Forschungsstand zu Verhaltenskodizes Kein Zugriff Seiten 19 - 23Autor:innen:
- Zwei-Stufen-Kooperation durch Koordination und Institutionalisierung Kein Zugriff Seiten 23 - 27Autor:innen:
- Die globale Spielzeugindustrie als empirischer Untersuchungsfall Kein Zugriff Seiten 27 - 30Autor:innen:
- Methodische Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 30 - 34Autor:innen:
- Autor:innen:
- Historischer Rückblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausgangslage von Private Governance Kein ZugriffAutor:innen:
- Private Governance durch Verhaltenskodizes: Von Multistakeholderinitiativen zu Branchenstandards? Kein Zugriff Seiten 42 - 47Autor:innen:
- Private Autorität in der internationalen politischen Ökonomie Kein Zugriff Seiten 47 - 49Autor:innen:
- Private internationale Regime Kein Zugriff Seiten 49 - 54Autor:innen:
- Das Problem: Die Bereitstellung globaler Kollektivgüter Kein Zugriff Seiten 54 - 58Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die hegemoniale Stabilitätstheorie und die Rolle des Marktführers Kein ZugriffAutor:innen:
- Gruppengrößen und kollektives Handeln Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Neoinstitutionalistische Kooperation und die Anwendung der Spieltheorie Kein Zugriff Seiten 66 - 73Autor:innen:
- Autor:innen:
- Anstoß für Unternehmenshandeln durch die moralische Autorität der NGOs Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Kooperation einer kleinen Gruppe marktführender Unternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Durchsetzung von koordinierten Standards in einem Kartell Kein ZugriffAutor:innen:
- Zweistufige Branchenvereinbarungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Legitimation von Private Governance Kein ZugriffAutor:innen:
- Transparenz von Private Governance Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassende Untersuchungsfragen Kein Zugriff Seiten 90 - 90Autor:innen:
- Autor:innen:
- Extensive Überstunden ohne Vergütung Kein ZugriffAutor:innen:
- Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Rolle der NGOs in der Spielzeugkampagne Kein Zugriff Seiten 99 - 102Autor:innen:
- Autor:innen:
- Hierarchie in der Spielzeugbranche Kein ZugriffAutor:innen:
- Marktkonzentration und Vermarktungsstrategien der Spielzeugkonzerne Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wettbewerbssituation im Handel Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wettbewerbssituation der Auftragnehmer in China Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Interessen der Nichtregierungsorganisationen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die großen Marken- und Handelsunternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die kleinen Markenunternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Produzenten im Süden Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Monitoring-Unternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Interessen der Industrieverbände bei Verhaltenskodizes Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 126 - 128Autor:innen:
- Der neorealistische Kooperationsansatz in der Anwendung Kein Zugriff Seiten 128 - 130Autor:innen:
- Zwei-Stufen-Kooperation: Koordination der Großen auf der ersten Stufe Kein Zugriff Seiten 130 - 135Autor:innen:
- Autor:innen:
- Disneys International Labor Standards Kein ZugriffAutor:innen:
- Mattels Global Manufacturing Principles (GMP) Kein ZugriffAutor:innen:
- McDonalds Code of Conduct for Suppliers Kein ZugriffAutor:innen:
- Hasbros Global Business Ethics Principles Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Walmarts Supplier Standards Kein ZugriffAutor:innen:
- Toys?R?Us und der SA8000-Standard der SAI Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die AVE- und die BSCI-Initiative Kein ZugriffAutor:innen:
- KarstadtQuelle und die Anwendung des AVE-Modells in der Spielzeugindustrie Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit: Koordination auf der ersten Stufe Kein Zugriff Seiten 169 - 173Autor:innen:
- Der neoinstitutionalistische Ansatz in der Anwendung Kein Zugriff Seiten 173 - 176Autor:innen:
- Zwei-Stufen-Kooperation: Die Institutionalisierung auf der zweiten Stufe Kein Zugriff Seiten 176 - 179Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Entstehung und Motivation des ICTI Code of Business Practices Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Branchenkodex des Weltverbands ICTI Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Monitoring des Branchenkodex Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Einstellungen der Politik in Deutschland, Europa und den USA gegenüber dem ICTI-Kodex Kein ZugriffAutor:innen:
- Einstellungen der NGOs: gesellschaftliche Legitimierung des Branchenstandards? Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Internationale Unterstützung des Branchenkodex durch die Markenunternehmen und Verbände Kein ZugriffAutor:innen:
- Einbindung des Handels in Europa und den USA Kein ZugriffAutor:innen:
- Produzenten und Verbände in China und der ICTI-COBP Kein ZugriffAutor:innen:
- Bisherige Reichweite des Branchenkodex: Globale Durchsetzung? Kein ZugriffAutor:innen:
- Institutionalisierung des Branchenkodex am Beispiel Simba-Dickie Kein Zugriff Seiten 205 - 209Autor:innen:
- Fazit: Kooperationsbedarf, Kooperationsstrategie und -niveau auf der zweiten Stufe Kein Zugriff Seiten 209 - 213Autor:innen:
- Autor:innen:
- Bildung eines privaten Regimes durch Markenunternehmen und Handelskonzerne Kein Zugriff Seiten 214 - 218Autor:innen:
- Regimeehrgeiz und Regimewirkung Kein Zugriff Seiten 218 - 222Autor:innen:
- Lektionen aus der Spielzeugindustrie Kein Zugriff Seiten 222 - 225Autor:innen:
- Literatur Kein Zugriff Seiten 226 - 241Autor:innen:
- Verzeichnis der Interviews Kein Zugriff Seiten 242 - 242Autor:innen:





