Komplexe Traumafolgestörungen, 2. Auflage
Diagnostik und Behandlung von Folgen schwerer Gewalt und Vernachlässigung- Herausgeber:innen:
- | |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Das Standardwerk zum Thema Traumafolgestörungen
Umfassend: Diagnostik und Therapie des breiten Spektrums an Traumafolgestörungen
Neu in der 2. Auflage: Durchgängige Aktualisierung auf ICD-11, neue Beiträge zu sexuellem Missbrauch im kirchlichen Kontext, zu Sozialrechtlichen Bedingungen der Opferhilfe und aus Perspektive von Betroffenen
Erfahrungen von schwerer Gewalt und Vernachlässigung vor allem in Kindheit und Jugend können zu einer Vielzahl psychischer und psychosomatischer Symptome führen. Typische Folgen sind Probleme mit der Affektregulation, der Selbstakzeptanz, Scham- und Schuldgefühle sowie Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Nicht selten leiden Betroffene auch unter körperlichen Beschwerden ohne hinreichende organische Ursache. Auch Angststörungen, dissoziativen Störungen oder Suchterkrankungen gehören zu diesem breiten Spektrum der Beschwerden, die sich unter dem Begriff der komplexen Traumafolgestörungen zusammenfassen lassen. Die Vielzahl an gleichzeitig vorliegenden Symptomen und die hohe Beeinträchtigung der Patienten stellen eine Herausforderung für Diagnostik und Therapie dar.
Dieses Standardwerk bietet eine umfassende und praxisorientierte Übersicht über die gesamte Bandbreite der Folgen schwerer und langdauernder Traumatisierungen und deren Behandlung. PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und TraumatherapeutInnen erhalten somit ein wertvolles Instrument an die Hand, um komplexe Traumafolgestörungen sicher zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.
In der zweiten aktualisierten Auflage wurden die Beiträge überarbeitet und auf den aktuellen Stand der Forschung aktualisiert sowie an die neue Diagnoseklassifikation WHO (ICD-11), angepasst, die jetzt auch die Diagnose Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung als eigenständige Diagnose einschließt. Das umfangreiche Standardwerk wurde um Beiträge zu Bedingungen und Folgen von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Kontext sowie zu sozialrechtlichen Bedingungen der Opferhilfe und einem Beitrag aus Perspektive von Betroffenen ergänzt.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 2/2022
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-608-40141-7
- ISBN-Online
- 978-3-608-20571-8
- Verlag
- Schattauer, Stuttgart
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 775
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1 Einleitung Kein Zugriff
- 1.2 Posttraumatische Belastungsstörung Kein Zugriff
- 1.3 Dissoziative Störungen Kein Zugriff
- 1.4 Borderline-Persönlichkeitsstörung Kein Zugriff
- 1.5 Depression Kein Zugriff
- 1.6 Bindungs- und Beziehungstraumatisierung Kein Zugriff
- 2.1 Einleitung Kein Zugriff
- 2.2 Wichtige diagnostische Bereiche Kein Zugriff
- 2.3 Erheben der Traumaanamnese Kein Zugriff
- 2.4 Rahmenbedingungen der Diagnostik Kein Zugriff
- 2.5 Anforderungen an den Diagnostiker Kein Zugriff
- 2.6 Durchführung der Diagnostik Kein Zugriff
- 3.1 Problemfeld der Klassifizierung der komplexen Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 3.2 Komplexe Traumafolgestörung nach ICD-11 Kein Zugriff
- 3.3 Vorhergehende Einordnungsversuche des Phänomens komplexe Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 3.4 Unser Vorschlag zu einer erweiterten Klassifikation von Traumafolgestörungen und klinische Implikationen Kein Zugriff
- 3.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Einleitung Kein Zugriff
- 4.2 Anamnese und Verhaltensbeobachtung Kein Zugriff
- 4.3 Abfassung von Befunden bzw. Attesten Kein Zugriff
- 5.1 Traumafolgestörung Grad I (»klassische« Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)) Kein Zugriff
- 5.2 Traumafolgestörung Grad II (PTBS oder partielle PTBS »plus« traumakompensatorische Symptomatik) Kein Zugriff
- 5.3 Traumafolgestörung Grad III (PTBS oder partielle PTBS »plus« persönlichkeitsprägende Symptomatik) Kein Zugriff
- 5.4 Traumafolgestörung Grad IV (PTBS oder partielle PTBS »plus« komplexe dissoziative Symptomatik – meist KPTBS) Kein Zugriff
- 5.5 Instrumente zur Erfassung von Traumatisierungen in Kindheit und Jugend Kein Zugriff
- 5.6 Instrumente zur differenzialdiagnostischen Abgrenzung Kein Zugriff
- 5.7 Instrumente zu Symptom aufrechterhaltenden Bedingungen und sekundären Folgen im Sinne von Funktionsbeeinträchtigungen oder Beeinträchtigungen der Lebensqualität Kein Zugriff
- 5.8 Instrumente zur Ressourcendiagnostik Kein Zugriff
- 5.9 Instrumente zur Überprüfung des therapeutischen Prozesses Kein Zugriff
- 6.1 Einleitung Kein Zugriff
- 6.2 Was sind Traumafolgestörungen? Kein Zugriff
- 6.3 Diagnostik der spezifischen Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 7.1 Probleme in der aktuellen Begutachtungspraxis komplex Traumatisierter Kein Zugriff
- 7.2 Diagnostische Probleme in der Begutachtung komplexer Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 7.3 Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Angaben und Prüfung der Glaubwürdigkeit der Person Kein Zugriff
- 7.4 Voraussetzungen für die Begutachtung komplex Traumatisierter Kein Zugriff
- 8.1 Einleitung Kein Zugriff
- 8.2 Besondere Anforderungen bei Menschen mit Migrationsgeschichte Kein Zugriff
- 8.3 Psychometrische Verfahren Kein Zugriff
- 8.4 Fazit Kein Zugriff
- 9.1 Einleitung Kein Zugriff
- 9.2 Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards für die Behandlung Kein Zugriff
- 9.3 Therapiesetting Kein Zugriff
- 9.4 Komplexe Traumafolgestörungen im Versorgungsnetzwerk Kein Zugriff
- 9.5 Fazit Kein Zugriff
- 10.1 Einleitung Kein Zugriff
- 10.2 Ambulante Psychotherapie Kein Zugriff
- 10.3 Stationäre Psychotherapie Kein Zugriff
- 10.4 Teilstationäre Behandlung Kein Zugriff
- 10.5 Kostenübernahme für stationäre und teilstationäre Therapie Kein Zugriff
- 11.1 Aufklärung über Diagnose, Implikation und Prognose Kein Zugriff
- 11.2 Motivation und Behandlungsauftrag klären Kein Zugriff
- 11.3 Therapieplan erstellen Kein Zugriff
- 11.4 Differenzialindikationen Kein Zugriff
- 11.5 Arbeitsbündnis Kein Zugriff
- 11.6 Therapievertrag Kein Zugriff
- 12.1 Einleitung Kein Zugriff
- 12.2 Berücksichtigung spezifischer Aspekte in der therapeutischen Beziehungsgestaltung Kein Zugriff
- 12.3 Ressourcenaktivierung und Aufbau von Kompetenzen Kein Zugriff
- 12.4 Bearbeiten der spezifischen Traumafolgesymptomatik Kein Zugriff
- 12.5 Integration und Rehabilitation Kein Zugriff
- 12.6 Differenzierung der Therapiebedürfnisse nach Art und Schwere der erfahrenen Traumatisierungen Kein Zugriff
- 12.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 13.1 Einleitung Kein Zugriff
- 13.2 Vorrangig konfrontative Methoden zur Behandlung von Traumafolgesymptomen Kein Zugriff
- 13.3 Psychodynamische und imaginative Methoden Kein Zugriff
- 13.4 Narrative Methoden Kein Zugriff
- 13.5 Hypnotherapeutische Methoden Kein Zugriff
- 13.6 Techniken zur Ressourcenaktivierung und Stabilisierung Kein Zugriff
- 13.7 Kombinationen verschiedener Methoden Kein Zugriff
- 13.8 Traumaadaptierte Behandlungskonzepte in Kunsttherapie, Tanztherapie und Musiktherapie Kein Zugriff
- 13.9 Potenziell problematische Behandlungsmethoden Kein Zugriff
- 13.10 Ausblick Kein Zugriff
- 14 Was ist nachteilig für die Behandlung und sollte vermieden werden? Kein Zugriff
- 15 Pharmakologische Behandlungsansätze bei komplexen Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 16.1 Einleitung Kein Zugriff
- 16.2 Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie Kein Zugriff
- 16.3 Eye Movement Desensitization and Reprocessing Kein Zugriff
- 16.4 Psychodynamische Verfahren Kein Zugriff
- 16.5 Schulbasierte Behandlungen für Kinder und Jugendliche Kein Zugriff
- 16.6 Sonstige Verfahren Kein Zugriff
- 16.7 Zusammenfassende Bemerkungen zu den vorgestellten Richtlinien Kein Zugriff
- 17.1 Einleitung Kein Zugriff
- 17.2 Komplexe Traumafolgestörung im Kindes- und Jugendalter – Die Theorie Kein Zugriff
- 17.3 Die klinische Praxis Kein Zugriff
- 17.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 18.1 Einleitung Kein Zugriff
- 18.2 Formen der Traumatisierung Kein Zugriff
- 18.3 Alt gewordene Überlebende des Holocaust Kein Zugriff
- 18.4 Traumatisierende Folgen von Verfolgungsbedingungen in der ehemaligen DDR Kein Zugriff
- 18.5 Sexualisierte Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen Kein Zugriff
- 18.6 Therapiebesonderheiten Kein Zugriff
- 18.7 Das »Problem der Übertragung« in der Behandlung alter Menschen Kein Zugriff
- 19.1 Einleitung Kein Zugriff
- 19.2 Diagnostik bei Menschen mit Behinderungen und Komplextrauma Kein Zugriff
- 19.3 Körperbehinderungen Kein Zugriff
- 19.4 Sinnesbehinderungen Kein Zugriff
- 19.5 Intelligenzminderung Kein Zugriff
- 19.6 Mehrfachbehinderungen Kein Zugriff
- 19.7 Fazit Kein Zugriff
- 20 Behandlung von Opfern organisierter Gewalt Kein Zugriff
- 21 Psychotherapie bei noch bestehendem Täterkontakt Kein Zugriff
- 22.1 Täterverhalten als Folge komplexer Traumatisierungen Kein Zugriff
- 22.2 Komplex traumatisierte Straftäter Kein Zugriff
- 22.3 Behandlungsziele Kein Zugriff
- 22.4 Behandlungsmethoden Kein Zugriff
- 22.5 Besonderheiten bei der therapeutischen Arbeit mit komplex traumatisierten Tätern Kein Zugriff
- 23.1 Einleitung Kein Zugriff
- 23.2 Borderline-Persönlichkeitsstörung und komplexe Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- 23.3 Studienlage zur Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischer Belastungsstörung Kein Zugriff
- 23.4 Therapieverfahren Kein Zugriff
- 23.5 Ausblick Kein Zugriff
- 24.1 Was ist eigentlich Dissoziation? Kein Zugriff
- 24.2 Dissoziation in der Diagnoseklassifikation ICD-11 Kein Zugriff
- 24.3 Dissoziation bei akuter Belastungsstörung und »einfacher Posttraumatischer Belastungsstörung« Kein Zugriff
- 24.4 Prävalenz dissoziativer Störungen Kein Zugriff
- 24.5 Diagnostische Instrumente für dissoziative Symptome und Störungen Kein Zugriff
- 24.6 Phänomenologie dissoziativer Symptome und Differentialdiagnostik Kein Zugriff
- 24.7 Ätiologie, Pathogenese und Dissoziationsmodelle Kein Zugriff
- 24.8 Konsensusdefinition der International Society for the Study of Trauma and Dissociation Kein Zugriff
- 24.9 Behandlung dissoziativer Störungen Kein Zugriff
- 25.1 Einleitung Kein Zugriff
- 25.2 Therapeutisches Vorgehen Kein Zugriff
- 26.1 Einführung Kein Zugriff
- 26.2 Prävalenzen psychischer Erkrankungen bei Geflüchteten Kein Zugriff
- 26.3 Komplexe posttraumatische Belastungsstörung bei Geflüchteten Kein Zugriff
- 26.4 Psychosoziale Maßnahmen in der frühen postmigratorischen Phase Kein Zugriff
- 26.5 Zugang zu Gesundheitsleistungen für Geflüchtete in Deutschland Kein Zugriff
- 26.6 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- 27.1 Einleitung Kein Zugriff
- 27.2 Zusammenhänge zwischen Traumatisierung und Sucht Kein Zugriff
- 27.3 Diagnostik und Behandlungsplanung Kein Zugriff
- 27.4 Stabilisierende Interventionen bei komplex Traumatisierten mit Suchtproblemen Kein Zugriff
- 27.5 Traumasynthese Kein Zugriff
- 27.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 28.1 Einleitung Kein Zugriff
- 28.2 Traumatisierungen bei Essstörungen Kein Zugriff
- 28.3 Fazit Kein Zugriff
- 29 Körperbeschwerden als Folge psychischer Traumatisierungen Kein Zugriff
- 30.1 Welche sexuellen Störungen und Probleme sind bei traumatisierten Menschen besonders häufig? Kein Zugriff
- 30.2 Soziokulturelle Einflüsse, um die man wissen sollte Kein Zugriff
- 30.3 Traumasensibel über Sexualität sprechen Kein Zugriff
- 30.4 Wie kann eine Therapie für Betroffene aussehen? Kein Zugriff
- 30.5 Fazit Kein Zugriff
- 31.1 Einleitung Kein Zugriff
- 31.2 Diagnostik und Indikationsstellung Kein Zugriff
- 31.3 Psychotherapie Kein Zugriff
- 31.4 Pharmakotherapie Kein Zugriff
- 32.1 Einleitung Kein Zugriff
- 32.2 Das Pflegekonzept Kein Zugriff
- 32.3 Orientierungsphase Kein Zugriff
- 32.4 Säulen traumasensibler psychiatrischer Pflege Kein Zugriff
- 32.5 Traumabearbeitung/-verarbeitung Kein Zugriff
- 33.1 Ausgangssituation Kein Zugriff
- 33.2 Welche Faktoren bestimmen die Methodenvielfalt? Kein Zugriff
- 33.3 Einzelne Schritte auf dem Weg zu »konzeptbasierter Methodenintegration« Kein Zugriff
- 33.4 Positive Wirkungen konzeptbasierter Methodenintegration Kein Zugriff
- 33.5 Therapeutische Identität: Schlussfolgerungen und Ausblick Kein Zugriff
- 34.1 Einleitung Kein Zugriff
- 34.2 Gender Matters Kein Zugriff
- 34.3 Männliche und weibliche Wege der Traumaverarbeitung Kein Zugriff
- 34.4 Gendersensible Diagnostik und Therapie Kein Zugriff
- 35.1 Einleitung Kein Zugriff
- 35.2 Besondere Bedingungen eines Heimaufenthaltes in der BRD von 1950 – 1970 Kein Zugriff
- 35.3 Besondere Bedingungen eines Heimaufenthaltes in der DDR von 1950 – 1990 Kein Zugriff
- 35.4 Potenziell schädigende Bedingungen im Rahmen institutioneller Erziehung Kein Zugriff
- 35.5 Sexueller Missbrauch in Institutionen und in Abhängigkeitsverhältnissen Kein Zugriff
- 35.6 Schädigungsfolgen Kein Zugriff
- 35.7 Bedarf an Hilfen und an psychotherapeutischer Behandlung Kein Zugriff
- 36.1 Einleitung Kein Zugriff
- 36.2 Normierung und Fremdbestimmtheit bei Gewalterfahrung und Gewaltbetroffenheit Kein Zugriff
- 36.3 Die Gemeinsamkeit der Erfahrungen Kein Zugriff
- 36.4 Handlungsspielräume Kein Zugriff
- 36.5 Fazit Kein Zugriff
- 37.1 Einleitung Kein Zugriff
- 37.2 Wozu schweigen? Kein Zugriff
- 37.3 Sexualisierte Gewalt durch Kleriker Kein Zugriff
- 37.4 Kirchenrecht Kein Zugriff
- 37.5 Strafrecht Kein Zugriff
- 37.6 Betroffenheit macht sprachlos Kein Zugriff
- 37.7 Therapie begleitet Aufarbeitung Kein Zugriff
- 37.8 Ausblick Kein Zugriff
- 38.1 Einführung Kein Zugriff
- 38.2 Berechtigte Kein Zugriff
- 38.3 Leistungsvoraussetzungen Kein Zugriff
- 38.4 Leistungen, insbesondere Schnelle Hilfen Kein Zugriff
- 38.5 Die Traumaambulanz Kein Zugriff
- 38.6 Ausblick Kein Zugriff
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 726 - 774






