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Monographie Kein Zugriff

Lernen im Lebenszusammenhang

Der Beitrag der subjektwissenschaftlichen Arbeiten Klaus Holzkamps zu einer pädagogischen Theorie des lebensbegleitenden Lernens.
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie sich mit den Prozessen gesellschaftlicher Transformation nicht nur das individuelle wie kollektive Handeln, sondern auch das darauf bezogene Lernen verändert. Im Zentrum steht die reflexive Analyse, Konstituierung und Entwicklung eines Lernens im Kontext gesellschaftlich-historischen Wandels. Dies wird aus erwachsenen-pädagogischer Perspektive als komplexe Entwicklungs-, Organisations- und Gestaltungsaufgabe entfaltet. Dabei werden die wissenschaftskonzeptionellen Arbeiten des Psychologen Klaus Holzkamp herangezogen, um Grundlagenprobleme hinsichtlich der Konstituierung eines gesellschaftlich vermittelten Lernbegriffes zu analysieren und um diese im Anschluss an die Diskurse des „Cultural Turn“ in Richtung einer kulturtheoretischen Fundierung zu überwinden. Holzkamps subjektwissenschaftliche Konzeption eines gesellschaftlich vermittelten Lernens wird rezipiert, um Möglichkeiten für die wissenschaftlich fundierte Konstituierung und Entwicklung eines Lernens im Lebenszusammenhang zu erschließen, das an die gegenwärtige Komplexität, Flexibilität und Temporalität sozialer Wandlungsprozesse anzuschließen vermag. Deren Ertrag wird mit Blick auf die Überschreitung bisheriger wissenschafts- und lerntheoretischer Engführungen und auf die erwachsenenpädagogischen Entwicklungs- und Unterstützungsaufgaben eines lebensweltlich vermittelten Lernens ausgewertet. Als Ergebnis wird eine konzeptionelle Perspektive sichtbar, mit der sich Lernen im Lebenszusammenhang als systemisch-sozialstrukturelles Geschehen konstituieren, unterstützen und reflexiv entwickeln lässt. Exemplarische Ausblicke auf die Konturen sozialer Praktiken des Lernens zeigen, in welche Richtung diese Konzeption weiter zu denken wäre.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-86541-362-8
ISBN-Online
978-3-86541-671-1
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
412
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Titel Kein Zugriff
    2. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    3. Vorwort Kein Zugriff
      1. 1.1 Ablösung des linearen Modernisierungsverständnisses Kein Zugriff
      2. 1.2 Sozialer Wandel als Veränderung von individuellen undgesellschaftlichen Handlungszusammenhängen Kein Zugriff
      3. 1.3 Klärungsbedarf hinsichtlich des Lernens Kein Zugriff
    1. 2 Zentrale Fragestellungen zur Konstituierung und Entwicklung eines „Lernens im Lebenszusammenhang“ Kein Zugriff
    1. 1 Die Herausforderung lebensweltlichen Lernens aus erwachsenenpädagogischer Perspektive Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Ausdehnung des Lernens auf Aspekte ganzer Lebensbereiche Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Selbstorganisiertes Lernen in lernenden Systemen Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Relevanz des lebensweltlich orientierten Lernverständnisses für die institutionalisierte Erwachsenenbildung Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Lebensweltliches Lernen als Bezugsgröße reflexiver Institutionalisierung Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Untersuchungen Kein Zugriff
        2. 2.3.2 Grenzen der methodischen und theoretischen Zugänge Kein Zugriff
      1. 2.4 Fazit Kein Zugriff
      1. 3.1 Lernen als strukturbildende Aktivität zwischen biografischen Dispositionen und gesellschaftlichen Strukturbedingungen Kein Zugriff
      2. 3.2 Strukturebenen des Lernhandelns Kein Zugriff
      3. 3.3 Strukturelle Dimensionen des Lernens in Varianten pädagogischen Handelns Kein Zugriff
        1. 3.4.1 Pädagogische Organisation als Verschränkung lebensweltbezogener Lern- und Unterstützungsstrukturen Kein Zugriff
        2. 3.4.2 Institutionalisierung als Verschränkung von zwei gesellschaftlichen Strukturierungsbewegungen Kein Zugriff
      1. 4.1 Konzeptueller Bedarf Kein Zugriff
        1. 4.2.1 Theoriebildung angesichts wachsender Ausdifferenzierungen des Gegenstandes Kein Zugriff
        2. 4.2.2 Anforderungen an die Konstituierung eines angemessenen Gegenstandsverständnisses des Lernens Kein Zugriff
        1. 1.1.1 Grundannahmen Kein Zugriff
        2. 1.1.2 Kritische Perspektiven Kein Zugriff
        3. 1.1.3 Zentrale Merkmale der Reduzierung des Lernens Kein Zugriff
        1. 1.2.1 Lernen im Kontext von Erleben, Erfahren und Ganzheitlichkeit Kein Zugriff
        2. 1.2.2 Lernen im Kontext von Wissen, Kultur, Social Practice oder Tätigkeit Kein Zugriff
      1. 1.3 Bedarf an einer übergreifenden Gegenstandskonstituierung Kein Zugriff
        1. 1.4.1 Vielfalt von Lernbezeichnungen (Begriffskonjunktur) Kein Zugriff
        2. 1.4.2 Diskussion des Kompetenzbegriffes Kein Zugriff
        3. 1.4.3 Zum Begriff ‚Lernkultur’ Kein Zugriff
        1. 1.5.1 Situativ begrenzte Reichweite von Begriffsdefinitionen und darauf aufbauenden Erkenntnissen Kein Zugriff
        2. 1.5.2 Zirkuläre Prozesse zwischen Programmatik und pädagogischer Praxis Kein Zugriff
        3. 1.5.3 Ableitung und Generalisierung notwendiger Veränderungen des Lernens aus den Umwälzungen sozialer Handlungspraxen (z. B.Arbeit) Kein Zugriff
      1. 2.1 Beschränkungen der historisch entstandenen Modi der wissenschaftlichen Gegenstandsbestimmung in der Pädagogik Kein Zugriff
      2. 2.2 Analoge Probleme in der Psychologie und Perspektiven ihrer Überwindung Kein Zugriff
      3. 2.3 Ansatzpunkte und Arbeitsebenen einer erweiterten Wissenschaftskonzeption Kein Zugriff
    1. 3 Konsequenzen für eine allgemeine, übergreifende Gegenstandsbestimmung des Lernens Kein Zugriff
      1. 4.1 Eine Wissenschaftskonzeption, die an die Komplexität, Flexibilität und Temporalität sozialer Prozesse anschließt Kein Zugriff
      2. 4.2 Paradigmatischer Wandel des Wissenschaftsverständnisses (Cultural Turn) Kein Zugriff
    2. 5 Entwicklungsaufgabe: Herausbildung einer Wissenschaftskonzeption lebensweltlichen Lernens Kein Zugriff
      1. 1.1 Potenziale und zu erwartende Erträge Kein Zugriff
        1. 1.2.1 Einzelne Verweise auf HOLZKAMP Kein Zugriff
        2. 1.2.2 Rezeptionen einzelner Aspekte des subjektwissenschaftlichen Lernens zur Klärung pädagogischer Begriffe und Fragen Kein Zugriff
        3. 1.2.3 Rezeptionen zur Fundierung subjektorientierter Bildungskonzeptionen Kein Zugriff
        4. 1.2.4 Empirische Untersuchungen auf subjektwissenschaftlicher Grundlage Kein Zugriff
        5. 1.2.5 Aktuelle Diskurse Kein Zugriff
        6. 1.2.6 Fazit Kein Zugriff
      2. 1.3 Leitende Fragestellungen Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Argumente für eine grundlegende Neuorientierung Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Aufgabenspektrum und konzeptioneller Bedarf Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Wechsel zum wissenschaftlich begründeten Subjektstandpunkt Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Erkenntnis durch (Selbst-)Anwendung allgemeiner Entwicklungs-/Bewegungsgesetze Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Neubestimmung des sozialwissenschaftlichen Aufgaben- undRollenverständnisses Kein Zugriff
        4. 2.2.4 Die Kritische Psychologie als Paradigma eines relationalenWissenschaftsfortschrittes Kein Zugriff
      1. 3.1 Vorbemerkung Kein Zugriff
        1. 3.2.1 Bedeutung und Funktion von Kategorien Kein Zugriff
        2. 3.2.2 Methode der Kategorienbildung Kein Zugriff
        3. 3.2.3 Leitende Analyseaspekte Kein Zugriff
        1. 3.3.1 Von der Grundform des Psychischen zur gesellschaftlich vermittelten Handlungs-, Lern- und Entwicklungsfähigkeit Kein Zugriff
        2. 3.3.2 Das Konzept „subjektive Handlungsgründe“ Kein Zugriff
        3. 3.3.3 Das Konzept „restriktive/verallgemeinerte Handlungsfähigkeit“ Kein Zugriff
      1. 4.1 Verhältnis Kategorien/Einzeltheorien/Aktualempirie Kein Zugriff
      2. 4.2 Kategoriale Konzepte und Einzeltheorien Kein Zugriff
      3. 4.3 Reinterpretation von Theorien Kein Zugriff
      4. 4.4 Aktualempirische Forschung Kein Zugriff
      5. 4.5 Zusammenfassende Kommentierung Kein Zugriff
      1. 5.1 Kategoriale Bestimmungen des Lernens Kein Zugriff
        1. 5.2.1 Die Kategorie Handlungsfähigkeit als Ausgangspunkt Kein Zugriff
        2. 5.2.2 Der konzeptionelle „Erschließungs- und Betrachtungsraum“ Kein Zugriff
        3. 5.2.3 Handlungs- und Lernproblematiken Kein Zugriff
        4. 5.2.4 Lernen im Modus subjektiver Handlungs- und Lerngründe Kein Zugriff
        5. 5.2.5 Einzelne Aspekte subjektiver Lernvollzüge Kein Zugriff
        1. 5.3.1 Analyse und Überwindung subjektiver Lernwidersprüche Kein Zugriff
        2. 5.3.2 Prämissen der Erforschung und Entwicklung subjektiven Lernens Kein Zugriff
        3. 5.3.3 Analyse institutioneller Lernverhältnisse Kein Zugriff
        4. 5.3.4 Forschungskonzept für das Projekt „Subjektwissenschaftliche Lernforschung“ Kein Zugriff
        5. 5.3.5 Zusammenfassende Kommentierung Kein Zugriff
        1. 1.1.1 Wissenschaft als Bestandteil gesellschaftlicher Entwicklung Kein Zugriff
        2. 1.1.2 „Bausteine“ einer systematischen wissenschaftlichen Praxis Kein Zugriff
        1. 1.2.1 Kritische Psychologie als relationale Wissenschaftskonzeption Kein Zugriff
        2. 1.2.2 Konstituierung eines allgemeinen Gegenstandsverständnisses Kein Zugriff
        3. 1.2.3 Überwindung der Unvereinbarkeit der beiden Wissenschaftsmodi Kein Zugriff
        1. 1.3.1 Kritische Psychologie und die Kriterien postmoderner Diskurse Kein Zugriff
        2. 1.3.2 Kritische Psychologie und der Wandel marxistisch-gesellschaftstheoretischer Analysen Kein Zugriff
        3. 1.3.3 Perspektiven einer gesellschaftskritisch-analytischen Praxis Kein Zugriff
        4. 1.3.4 Fazit Kein Zugriff
      1. 2.1 Rückbezug zu den aufgeworfenen Fragen eines Lernens im Lebenszusammenhang Kein Zugriff
      2. 2.2 Wissenschaftskonzeptionelle Prämissen Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Systemisch-sozialstrukturelle (Re-)Konstruktion des Lernens Kein Zugriff
        2. 2.3.2 Strukturelle Analysezugänge Kein Zugriff
        3. 2.3.3 Lernforschung als strukturelle Unterstützung und Entwicklung des Lernens Kein Zugriff
      3. 2.4 Fazit und weiterführende Fragen Kein Zugriff
      1. 3.1 Aspekte sozialer Strukturentwicklung aus subjektwissenschaftlicher Sicht Kein Zugriff
      2. 3.2 Subjektives Lernen als mehrdimensionale Verknüpfung verschiedener Lernvollzüge Kein Zugriff
      3. 3.3 Pädagogische Unterstützung in sozialstruktureller Perspektive Kein Zugriff
    1. 4 Schlussbemerkung Kein Zugriff
  1. Literatur Kein Zugriff Seiten 387 - 405
  2. ICHS-Reihe Kein Zugriff Seiten 406 - 410
  3. Lebenslauf Kein Zugriff Seiten 411 - 412

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