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Monographie Kein Zugriff

Schuld und Sprache

Hermeneutische Überlegungen zu einer schuld- und leidsensiblen Philosophie der Geschichte(n)
Autor:innen:
Reihe:
dia-logik, Band 14
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Das Buch formuliert ein Konzept des Eingedenkens, das auch in Zukunft noch möglich ist, nämlich dann, wenn es keine Zeitzeug:innen der Verbrechen des Nationalsozialismus mehr gibt, die für ihre Leidensgeschichten und die der Ermordeten einstehen können. Grundlage ist die Dialogphilosophie, die um die Dimension geschichtlich tradierter Schuld erweitert und mit einer an Emmanuel Levinas’ ­Phänomenologie orientierten Ästhetik verbunden wird. Anhand der Dichtung Paul Celans wird aufgezeigt, wie die Praxis der Lektüre den Leser als Zeugen für die anwesende Abwesenheit der Toten und Ermordeten hervorbringt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-495-49234-5
ISBN-Online
978-3-495-82553-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
dia-logik
Band
14
Sprache
Deutsch
Seiten
446
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 32
    1. 1.1. Hegel: Geschichte der Herrschaft und Herrschaft der Geschichte Kein Zugriff
      1. 1.2.1. Das Wozuding Kein Zugriff
      2. 1.2.2. Das In-Geschichten-sein des Menschen Kein Zugriff
      1. 1.3.1. Ich-Du und Ich-Es Kein Zugriff
      2. 1.3.2. Geist und Sprache Kein Zugriff
      3. 1.3.3. Bubers Dialogik und das In-Geschichten-sei Kein Zugriff
      1. 1.4.1. Zur Systematik – Ein Überblick Kein Zugriff
      2. 1.4.2. Die Elemente Kein Zugriff
        1. 1.4.3.1. Schöpfung Kein Zugriff
        2. 1.4.3.2. Offenbarung Kein Zugriff
        3. 1.4.3.3. Benennung Kein Zugriff
        4. 1.4.3.4. Erlösung Kein Zugriff
      3. 1.4.4. Eine Geschichte – Zwei Narrative Kein Zugriff
    2. 1.5. Das Erzählen und die Erzählung Kein Zugriff
    1. 2.1. Karl Jaspers: Die Schuldfrage Kein Zugriff
      1. 2.2.1. Ausgangspositionen Kein Zugriff
      2. 2.2.2. Tortur und Ressentiments Kein Zugriff
      1. 2.3.1. Die Betrachtung existentieller Schuld als Hinführung zur geschichtlichen Schuld Kein Zugriff
        1. 2.3.2.1. Zur Bedeutung von Gegen-Erzählungen: Wessen Erinnerung zählt? Kein Zugriff
        2. 2.3.2.2. Zum Konzept des Eingedenkens Kein Zugriff
        3. 2.3.2.3. Die Eucharistie als ein Beispiel ritualisierten Eingedenkens Kein Zugriff
        1. 2.3.3.1. Das Fundament der Schuldverstrickung: Die Konfrontation mit dem Nicht-Selbstischen Kein Zugriff
        2. 2.3.3.2. Die Macht der Toten: Schuld und Mythos Kein Zugriff
        1. 2.3.4.1. Fallstricke deutscher Erinnerungskultur Kein Zugriff
        2. 2.3.4.2. Muttersprache – Mördersprache Kein Zugriff
        3. 2.3.4.3. Das fiendum und die Historisierung der Shoah Kein Zugriff
    2. 2.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 3.1. Vom Sein zum Sein-für-den-Anderen: Die Offenbarung des Anderen als Antlitz Kein Zugriff
    2. 3.2. Vom Sein-für-den-Anderen zum Jenseits des Seins – désintéressement und Stellvertretung Kein Zugriff
      1. 3.3.1. Nähe und Unterbrechung: Die Störung des Diskurses Kein Zugriff
      2. 3.3.2. Levinas und Celan: Stellvertretung als Zeugenschaft Kein Zugriff
      3. 3.3.3. Die Obliteration Kein Zugriff
      4. 3.3.4. Die Behauptung der Stellvertretung gegen die Absurdität der Geschichte Kein Zugriff
    3. 3.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 4.1. Der Text Kein Zugriff
    2. 4.2. Die lebendige Metapher Kein Zugriff
      1. 4.3.1. Die dreifache mimēsis Kein Zugriff
      2. 4.3.2. Die Überkreuzung von Geschichte und Fiktion in der Spur Kein Zugriff
      3. 4.3.3. Selbstheit und Bezeugung Kein Zugriff
      1. 5.1.1. Angereicherte Sprache und Begegnung Kein Zugriff
      2. 5.1.2. Das Mitsprechen des ganz Anderen im Gedicht Kein Zugriff
      3. 5.1.3. Die Atemwende Kein Zugriff
      1. 5.2.1. Das Gedicht als Eingedenken: Schwarze Flocken Kein Zugriff
      2. 5.2.2. Das Gedicht und die Neubeschreibung der Wirklichkeit angesichts der Ermordeten: Hüttenfenster Kein Zugriff
  3. 6. Abschließende Bemerkungen: Der Leser als Zeuge Kein Zugriff Seiten 413 - 414
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 415 - 428
  5. Sach- und Personenregister Kein Zugriff Seiten 429 - 446

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