"Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen"
Hannah Arendts Philosophie des Umgangs im Anschluss an die Narrativitätskonzeption ihres Spätwerkes- Autor:innen:
- Reihe:
- dia-logik, Band 10
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Dieses Buches zeigt auf, dass Arendt mit ihrem Spätwerk eine profunde Konzeption des menschlichen Selbst vorlegt, die sich in einer Traditionslinie mit den Selbstkonzeptionen von Kierkegaard, Jaspers und Heidegger befindet. Diese Ansätze nimmt Arendt auf, erweitert und gestaltet sie aber auch in bedeutender Weise zu einem ganz eigenständigen Ansatz um, indem sie in phänomenologischer Manier die Konstitutionsbedingungen dieses Selbst aufzeigt, das als ein Umgangsverhältnis mit sich aus dem Umgang mit Anderen hervorgeht. Aus diesem wechselseitigen Bedingungsgefüge folgt für Arendt ein narratives Selbstverhältnis mit ethischen Konsequenzen: Kein Mensch hat das Recht, Verantwortung an Andere abzugeben, jeder Mensch kann sich fragen, was er selbst zu seiner Geschichte machen möchte und was nicht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-495-48788-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-81788-9
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- dia-logik
- Band
- 10
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 424
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- § 1. Problemaufriss und Arbeitsmotivation Kein Zugriff
- § 2. Methodische Klärung: Hermeneutik der Rekonstruktion – rekonstruktive Hermeneutik Kein Zugriff
- § 3. Quellenlage und Forschungsstand Kein Zugriff
- § 4. Das Selbst als ein Verhalten innerhalb eines Verhältnisses (Kierkegaard) Kein Zugriff
- § 5. Philosophie als Kommunikation – Selbsterfahrung im Miteinander (Jaspers) Kein Zugriff
- § 6. Wahrheit als Existenzvollzug – Dasein als Wahrheitsgeschehen (Heidegger) Kein Zugriff
- § 7. Selbsterfahrung im Tätigsein – Graduelle Aktualisierung der Geburt als Existential Kein Zugriff
- § 8. Sinn und Sinnverlust Kein Zugriff
- § 9. Lebensgeschichte und Erzählung Kein Zugriff
- a) Denken geht als Umgang mit sich selbst aus dem Umgang mit Anderen hervor Kein Zugriff
- b) Denken bleibt als Umgang mit sich selbst in den Umgang mit Anderen eingebettet Kein Zugriff
- c) Denken bereitet sich als Umgang mit sich selbst auf den künftigen Umgang mit Anderen vor Kein Zugriff
- § 11. Das Selbst als ein freundschaftlicher Dialog Kein Zugriff
- § 12. Denken als Fragen nach dem Sinn von Erfahrungen Kein Zugriff
- § 13. Die spezifische Leistung der Einbildungskraft, unseres Vorstellungsvermögens Kein Zugriff
- § 14. Denken in Geschichten als exemplarisches Denken Kein Zugriff
- § 15. Die Zuschauerposition Kein Zugriff
- § 16. Persönliche Orientierungsfunktion im Denken Kein Zugriff
- § 17. Selbsttransparenz und Gewissen Kein Zugriff
- § 18. Handlungsantizipation Kein Zugriff
- a) Versuch, Verantwortung an Andere abzugeben Kein Zugriff
- b) Entgrenzung des Handelns Kein Zugriff
- c) Reproduktion eines fremdgegebenen Beispiels Kein Zugriff
- § 20. Exkurs: Das Milgram-Experiment Kein Zugriff
- a) Übernahme von Verantwortung Kein Zugriff
- b) Selbstbegrenzung des Handelns Kein Zugriff
- c) Beispiel Sein für Andere Kein Zugriff
- § 22. Interne und externe Kritik an Arendts Konzeption Kein Zugriff
- § 23. Anwendung der Thesen auf das historische Beispiel des Genozids in Ruanda Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff
- Filme Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 415 - 417
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 418 - 424





