Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Der Aufsatz fragt nach der soziologischen Verfasstheit der Praxis, Diskriminierung zu kritisieren. Welche Bedeutungszuschreibungen und Handlungen fundieren diese Praxis? Die Autorin geht am Schnittpunkt rechts- und kritiksoziologischer Ansätze den...
Ausgehend von jüngeren Kontroversen um verletzende Satire und Cancel Culture, konturiert der Beitrag die Affekte des Komischen als einen Grenzfall legitimer Kritik, deren kritische Potenziale oft im Verweis auf ihre Selbstreferentialität in Abrede...
Ziel des Beitrags ist es, der affektiven Produktion des Alltagsbegriffs im Diskurs der Soziologie nachzuspüren und Imaginäre der Modernekritik sichtbar zu machen. Die Analyse von Affektpolitiken der Veralltäglichung zeigt, dass Affekte selbst im...
Apokalyptik hat gegenwärtig Konjunktur. Religionsgeschichtlich war diese immer Gegenwartsdiagnose, allerdings mit Hinweis auf das hinter dem Untergang aufscheinende Heil. Mithilfe Blumenbergs wird nach der Funktion apokalyptischer Metaphern heute...
Der Beitrag ist eine sozialphilosophische und affekttheoretische Replik auf Masers und Neckels ablehnende Auseinandersetzung mit Safe(r) Spaces und Awareness. Insbesondere kritisiere ich den Ansatz der Autor:innen als individualpsychologisch und...