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Monographie Kein Zugriff

Grenzen und Chancen der modernisierten Geschlechterordnung

Ein geschlechterkritischer Blick auf Gesellschaft und Schule
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Obwohl sich Frauen nach wie vor im Vakuum gesellschaftlicher Unterstützungssysteme befinden, gelten sie im hegemonialen neoliberalen Diskurs gemeinhin als die Gewinnerinnen des Fortschritts. Mit kritischer Stoßrichtung verfolgt Stefanie Göweil die Ursprünge dieser offensichtlichen Diskrepanz. Sie analysiert die Dynamik und Zielrichtung gegenwärtiger Entwicklungen im Geschlechterverhältnis und hebt deren Chancen und Grenzen in Hinblick auf die Verwirklichung einer geschlechtergerechten Gesellschaft hervor. Im Zentrum ihrer Untersuchung steht die Diagnose, dass traditionelle, hierarchische Geschlechterverhältnisse erneut Fuß fassen können, weil eine Thematisierung von Geschlechterungerechtigkeit im Namen karriereorientierter, individualisierter Werte in den Vorhallen des Erfolgs für überflüssig erklärt wird. Das Bildungssystem Schule ist an dieser Verschleierung maßgeblich beteiligt.

Stefanie Göweils Untersuchung bietet Antworten auf die Fragen, welche Konstruktionsmechanismen an der Produktion von Geschlecht jenseits normativer Rollenbilder und Zuschreibungen beteiligt sind, wie diese in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen wirken und welche Auswirkungen diese auf Gesundheit und Selbstbild von Frauen und Mädchen haben. Sie skizziert mögliche Emanzipations- und Widerstandsstrategien, die sich daraus ergeben.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8379-2677-4
ISBN-Online
978-3-8379-7304-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
315
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. 1.1 Schulische Relevanz der Fragestellung Kein Zugriff
    2. 1.2 Methodisches Vorgehen Kein Zugriff
    1. 2.1 Auftakt Kein Zugriff
    2. 2.2 Exkurs: Selbstkannibalismus und Bildung Kein Zugriff
    3. 2.3 Selbstkannibalismus, Kapitalismus und souveräne Subjektivität – eine »männlichkeitsaffine« Zweckgemeinschaft Kein Zugriff
    1. 3.1 DieMacht des Nominalismus oder: die Bio-Politik Kein Zugriff
    2. 3.2 Der Nihilismus des modernen Subjekts Kein Zugriff
  2. 4 Das performative Potenzial des Ethischen Kein Zugriff Seiten 163 - 194
  3. 5 Prinzipien der psychoanalytischen und Kritischen Pädagogik. Ansatzpunkte und Überschneidungen zu Butlers Theorie der Performativität und Irigarays Ethik der sexuellen Differenz Kein Zugriff Seiten 195 - 214
    1. 6.1 Exkurs: Löcher im System – Über die seltsame Abwesenheit der »anderen« Frau Kein Zugriff
    2. 6.2 Versuch einer Zusammenfassung Kein Zugriff
  4. 7 Zusammenfassung, Schlussfolgerungen, Ausblick Kein Zugriff Seiten 279 - 288
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 289 - 306
  6. Anhang Kein Zugriff Seiten 307 - 315

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