
Kant über Spontaneität und Selbstbestimmung im Denken
- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Weiße Reihe, Band 6
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Der Begriff der Autonomie und seine Beziehung zu der Idee der Freiheit gehören zu den wichtigsten und in der Forschung am meisten diskutierten Themen der kantischen Philosophie. Demgegenüber ist bisher verhältnismäßig wenig gewürdigt worden, dass Kant den Menschen nicht nur in seiner praktisch-moralischen, sondern auch in seiner theoretisch erkennenden Weltbeziehung als ein freies, selbstbestimmtes Wesen begreift. Dieses Missverhältnis dürfte auch daran liegen, dass es sich hier weder um eine von Kant methodisch ausgearbeitete, noch um eine philosophisch unverfängliche These handelt. Der Autor unternimmt eine systematische Verortung der Idee epistemischer Selbstbestimmung in den zentralen Theoriebausteinen der kantischen Konzeption menschlicher Erkenntnis und erkundet auf dieser Basis das strukturelle Verhältnis zwischen epistemischer Selbstbestimmung und moralischer Autonomie. Die Analyse rückt die Parallelen und Unterschiede beider Domänen deutlich ins Licht und weist die Autonomie als ein gleichermaßen das Erkennen wie das Handeln auszeichnendes allgemeines Formprinzip der Vernunft auf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-465-04559-5
- ISBN-Online
- 978-3-465-14559-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Weiße Reihe
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XIV
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1 Die methodologischen und ontologischen Präsuppositionen der Spontaneitätsthese Kein Zugriff
- 1.2.1 Relative Spontaneität Kein Zugriff
- 1.2.2 Absolute Spontaneität Kein Zugriff
- 1.3.1 Kritische Beurteilung der Forschungsdebatte Kein Zugriff
- 1.4.1 Allgemeine reine Logik Kein Zugriff
- 1.4.2 Transzendentale Logik Kein Zugriff
- 1.5 Geltungslogische Irreduzibilität als Autonomie des Verstandes Kein Zugriff
- 1.6 Spontaneität als Erkenntnisvollzug Kein Zugriff
- 2.1 Exkurs: sinnliche Synthesis Kein Zugriff
- 2.2.1 Vorüberlegungen zum Begriff der Normativität Kein Zugriff
- 2.2.2 Diskursive Erkenntnis als normengebundene Erkenntnis endlicher Vernunftwesen Kein Zugriff
- 2.2.3 Die Regeln der Logik und das Inkonsistenzproblem Kein Zugriff
- 2.2.4 Ursprung und Status der Geltung der Regeln der Logik Kein Zugriff
- 2.2.5 Epistemische Normativität und Zurechenbarkeit Kein Zugriff
- 2.3.1.1 Normative Leitprinzipien der Begriffsbildung Kein Zugriff
- 2.3.1.2 Freiheit in der Begriffsbildung Kein Zugriff
- 2.3.2.1 Normativität und Erkenntnisurteil Kein Zugriff
- 2.3.2.2 Freiheit im Urteilen Kein Zugriff
- 2.3.2.3 Negative Freiheit Kein Zugriff
- 2.3.2.4 Positive Freiheit Kein Zugriff
- 3.1 Vorüberlegungen zu Kants Argumenten Kein Zugriff
- 3.2.1 Schöneckers Rekonstruktion Kein Zugriff
- 3.2.2 Ein performativerWiderspruch? Kein Zugriff
- 3.2.3 Die Unhintergehbarkeit der Annahme der Freiheit Kein Zugriff
- 3.2.4 Rosefeldts Rekonstruktion Kein Zugriff
- 3.3 Ein Argument für die Unbegründbarkeit der deterministischen These Kein Zugriff
- 4.1 Die epistemischen Modi des Fürwahrhaltens Kein Zugriff
- 4.2.1 Die Praxis der Überlegung Kein Zugriff
- 4.2.2.1 Wetten Kein Zugriff
- 4.2.2.2 Mitteilbarkeit Kein Zugriff
- 4.2.3.1 Selbstdenken Kein Zugriff
- 4.2.3.2 An der Stelle jedes anderen denken Kein Zugriff
- 4.2.3.3 Jederzeit mit sich selbst einstimmig denken Kein Zugriff
- 4.2.3.4 Summarische Betrachtung der Maximen Kein Zugriff
- 4.3 Einwände Kein Zugriff
- 4.4 Die Vernunft als Leitinstanz epistemischer Selbstbestimmung Kein Zugriff
- 5.1 Moralische Autonomie Kein Zugriff
- 5.2 Moralische Autonomie und epistemische Selbstbestimmung im Vergleich Kein Zugriff
- Ausblick: Einheit der Vernunft qua Autonomie? Kein Zugriff Seiten 279 - 294
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 295 - 308
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 309 - 312




