Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Roland Czada nimmt an, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe eine invariante Wahrheit der Weltpolitik enthüllt: Hard power sei im Zweifelsfall immer wichtiger als soft power. Dies bestätige die zentrale Annahme der „realistischen...
Roland Czada fordert in seinem Leviathan-Beitrag, dem (neo)-realistischen Paradigma in den Internationalen Beziehungen den ihm zustehenden Raum zu geben. Der „normative Institutionalismus“ - so der Name des imaginierten Gegners - beruhe auf...
Im Unterschied zu allen anderen Kriegen der Gegenwart hat der Angriff Russlands auf die Ukraine zahlreiche moralische und politische Statements von Wissenschaftler*innen im Fach der Internationalen Beziehungen hervorgerufen. Realistische wie...
Die Restitutionsdebatte ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung; einen juristischen, moralischen und politischen Königsweg scheint es indes nicht zu geben. Dieser Beitrag beleuchtet die bisher wenig beachteten, als Weltdokumentenerbe...
„It’s the middleclass, stupid“ - so ließe sich die Kernthese dieses Beitrags zusammenfassen. Die identitätspolitischen Kämpfe unserer Zeit werden von gegensätzlichen Fraktionen der Mittelschicht ausgefochten, die aber beide von einer...