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Smart Human und der Schutz der Gedanken

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung im Zeitalter von Brain-Computer-Interfaces
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Dieses Buch analysiert den Schutz menschlicher Gedanken im Zeitalter von Brain-Computer-Interfaces und zeigt, warum die bestehenden datenschutzrechtlichen Instrumente an ihre Grenzen stoßen, wenn menschliche Kognition selbst zum Gegenstand technologischer Verarbeitung wird. Es untersucht systematisch, welche neuen Datenkategorien entstehen und welche Risiken für Privatheit, Autonomie und Identität damit verbunden sind. Darauf aufbauend prüft die Arbeit zentrale Prinzipien der DSGVO wie Einwilligung, Kategorisierung von Daten und Sicherheit auf ihre Zukunftsfähigkeit und entwickelt erste Reformansätze. Das Werk richtet sich an Jurist:innen, Datenschutzexperten und Forscher:innen an der Schnittstelle von Recht und Neurotechnologie. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-4322-4
ISBN-Online
978-3-7489-7183-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Oldenburger Forum der Rechtswissenschaften
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
249
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Abkürzungsverzeichnis
  2. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Ein Deutungsversuch
        1. a. Internet of Things
        2. b. Human Enhancement, Transhumanismus und Posthumanismus
    1. II. Vermenschlichung
    2. III. Technisation und Metamorphose
    3. IV. Datenschutzrechtliche Fragen bei Smart Human
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Die Schnittstelle zum menschlichen Gehirn
      1. 1. Nicht-invasive BCI
      2. 2. Invasive/Semi-Invasive BCI
      1. 1. Medizinische Anwendungsmöglichkeiten
      2. 2. Nicht-medizinische Anwendungsmöglichkeiten
      3. 3. Ausblick und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Big Data, Datenökonomie und Überwachung
    2. II. Bedeutung von Datenschutz
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. I. BCI als Herausforderung für den Datenschutz
      1. 1. Bedeutung von Daten
      2. 2. Neue Daten: Wesensdaten
  6. E. Die Notwendigkeit der datenschutzrechtlichen RegulierungSeiten 55 - 58 Download Kapitel (PDF)
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Art. 2 Abs. 1 DSG1VO: Sachlicher Anwendungsbereich der DSGVO
    2. II. Art. 4 Abs. 1 DSGVO: Personenbezogene Daten
    3. III. Art. 4 Abs. 2 DSGVO: Verarbeitung
    4. IV. Wesensdaten als personenbezogene Daten
  8. Download Kapitel (PDF)
        1. a. Rassische und ethnische Herkunft
        2. b. Politische Meinung
        3. c. Religiöse und weltanschauliche Überzeugung
        4. d. Gewerkschaftszugehörigkeit
        5. e. Genetische Daten
        6. f. Biometrische Daten
        7. g. Gesundheitsdaten
        8. h. Daten zum Sexualleben und der sexuellen Orientierung
        1. a. Kontextabhängige Bestimmung
        2. b. Probleme mit der kontextabhängigen Bestimmung
        3. c. Zweckabhängige Bestimmung
        4. d. Probleme mit der zweckabhängigen Bestimmung
        5. e. Mögliche Kombination beider Bestimmungsansätze
        6. f. Probleme mit der Kombination beider Bestimmungsansätze
        7. g. Vorgehen in der Praxis: Beispiel Facebook
        1. a. Die Besonderheit von Wesensdaten
        2. b. Einstufung von Wesensdaten gemäß der kontextabhängigen Bestimmung
        3. c. Einstufung von Wesensdaten gemäß der zweckabhängigen Bestimmung
        4. d. Wahrscheinlicher Umgang mit Wesensdaten in der Praxis
      1. 1. Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a DSGVO: Einwilligung
      2. 2. Das Problem mit der Einwilligung als Rechtsgrundlage
      3. 3. Die Einwilligung als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Wesensdaten durch BCI
      4. 4. Neurologisches Signal als datenschutzrechtliche Einwilligung
      5. 5. Neurologisches Signal als datenschutzrechtliche Einwilligung bei besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten
        1. a. Berechtigt
        2. b. Erforderlich
        3. c. Interessenabwägung
        1. a. Das berechtigte Interesse in der derzeitigen Praxis
        2. b. Beispielhafte Interessenabwägung bei der Verarbeitung von Wesensdaten
        3. c. Abschließende Einschätzung zum berechtigten Interesse als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Wesensdaten
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Allgemeines
    2. II. Auskunftsumfang
    3. III. Recht auf Datenkopie
      1. 1. Automatisierte Entscheidungsfindung
      2. 2. Datenkopie
  10. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Die Lage der Cybersicherheit
        1. a. Vertraulichkeit
        2. b. Integrität
        3. c. Verfügbarkeit und Belastbarkeit
      1. 1. Zweck und Inhalt der Reglung
        1. a. Stand der Technik
        2. b. Implementierungskosten
        3. c. Art, Umfang, Umstand und Zweck der Verarbeitung
        4. d. Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos
        1. a. Pseudonymisierung und Verschlüsselung
        2. b. Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit
        3. c. Wiederherstellbarkeit
        4. d. Kontrollverfahren
      1. 1. Zweck und Inhalt der Reglung
      2. 2. Beispiele für Datenschutz durch Technikgestaltung
      1. 1. Zweck und Inhalt der Reglung
      2. 2. Beispiele für datenschutzfreundliche Voreinstellungen
      1. 1. Nur Verantwortliche verpflichtet
      2. 2. Probleme mit der alleinigen Verpflichtung von Verantwortlichen
        1. a. Art, Umfang, Umstände und Zwecke der Verarbeitung
        2. b. Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere der Risiken
        3. c. Stand der Technik und Implementierungskosten
        1. a. Pseudonymisierung von Wesensdaten
        2. b. Anonymisierung von Wesensdaten
        3. c. Verschlüsselung
        4. d. Angriffsschutz
        5. e. Sichere Authentifizierung
        6. f. Unterbindung von ständiger Aufzeichnung
        7. g. Datenminimierung
        8. h. Organisatorische Maßnahmen
      1. 3. Datenschutzfreundliche Voreinstellungen bei BCI
  11. Download Kapitel (PDF)
        1. a. Neue Technologien
        2. b. Vorschlag der Art. 29-Gruppe
        3. c. Zwingende Notwendigkeit einer DSFA
        4. d. Vorgaben der Aufsichtsbehörden
      1. 2. Notwendigkeit einer DSFA bei der Verarbeitung von Wesensdaten durch BCI
      1. 1. Beschreibung der geplanten Verarbeitung
      2. 2. Bewertung der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit
      3. 3. Risikobewertung
      4. 4. Abhilfemaßnahmen
      5. 5. Ergebnis der DSFA
        1. a. Beschreibung der geplanten Verarbeitung
        2. b. Bewertung der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit
        3. c. Risikobewertung
        4. d. Ergebnis einer DSFA bei der Verarbeitung von Wesensdaten
  12. Download Kapitel (PDF)
        1. a. Rechtmäßigkeit
        2. b. Verarbeitung nach Treu und Glauben
        3. c. Transparenz
        1. a. Rechtmäßigkeit bei der Verarbeitung von Wesensdaten
        2. b. Treu und Glauben bei der Verarbeitung von Wesensdaten
        3. c. Transparenz bei der Verarbeitung von Wesensdaten
      1. 3. Art. 5 Abs. 1 lit. b DSGVO: Zweckbindung
      2. 4. Zweckbindung bei der Verarbeitung von Wesensdaten
      3. 5. Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO: Datenminimierung
      4. 6. Datenminimierung bei der Verarbeitung von Wesensdaten
      5. 7. Art. 5 Abs. 1 lit. d DSGVO: Richtigkeit
      6. 8. Richtigkeit bei der Verarbeitung von Wesensdaten
      7. 9. Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO: Speicherbegrenzung
      8. 10. Speicherbegrenzung bei Verarbeitung von Wesensdaten
      9. 11. Art. 5 Abs. 1 lit. f DSGVO: Integrität und Vertraulichkeit
      10. 12. Integrität und Vertraulichkeit bei der Verarbeitung von Wesensdaten
      11. 13. Art. 5 Abs. 2 DSGVO: Rechenschaftspflicht
      12. 14. Rechenschaftspflicht bei der Verarbeitung von Wesensdaten
  13. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Anwendungsbereich
    2. 2. Rechtsgrundlagen
    3. 3. Betroffenenrechte: Auskunftsrecht
    4. 4. Technischer Datenschutz
    5. 5. Organisatorischer Datenschutz
    6. 6. Grundlagen der Verarbeitung
  14. Download Kapitel (PDF)
        1. a. Vorgaben von Aufsichtsbehörden
        2. b. Anpassung der Informationspflicht
        1. b. Einfache Anpassungen
        2. c. Der Vertrag als Rechtsgrundlage
        3. d. Das berechtigte Interesse als Rechtsgrundlage
        4. e. Eingliederung in die DSGVO
      1. 1. Eine neue Form der Einwilligung: gesteigerte Informiertheit
      2. 2. Eine neue Form der Einwilligung: gesteigerte Freiwilligkeit
    1. III. Technischer Datenschutz: Allgemeine Verpflichtung notwendig
  15. Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Erkenntnisse der Arbeit
    2. 2. Weitere rechtliche Implikationen und Forschungsfragen
  16. LiteraturSeiten 223 - 246 Download Kapitel (PDF)
  17. WebSeiten 247 - 248 Download Kapitel (PDF)

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