Möglichkeiten zur Generierung von Präventionsanreizen in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Eine ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der risiko-orientierten Differenzierung von Beiträgen- Autor:innen:
- Reihe:
- Versicherungswissenschaftliche Studien, Band 43
- Verlag:
- 17.02.2012
Zusammenfassung
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat den gesetzlichen Auftrag zur Vermeidung von Arbeitsunfällen. In Zeiten eines bereits hohen Schutzniveaus rücken verstärkt betriebsindividuelle Lösungen in den Fokus. Diese können durch den Unfallversicherungsträger direkt (im Form von Prämien) oder indirekt (in Form von Bonus-Malus-Systemen) bezuschusst werden. Ziel der Arbeit war die Konstruktion eines neuen Bonus-Malus-Systems für die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, welches große finanzielle Anreize zu einer Ausdehnung der Präventionsaktivität generieren soll.
Hierzu werden in einem theoretischen Teil die Präventionsanreize durch risiko-orientierte Beiträge formal analysiert. Es schließt sich eine empirische Analyse von zwei bestehenden Bonus-Malus-Systemen an. Dabei zeigt sich, dass diese Verfahren nur geringe Anreize setzen können. Auf dieser Basis wird ein Verfahren konstruiert, welches sich durch eine klassenbasierte Lösung (angelehnt an die Kfz-Versicherung) und eine branchenspezifische Referenzgröße auszeichnet. Durch diese beiden Merkmale lassen sich im Rahmen einer Monte-Carlo-Simulation vergleichsweise hohe finanzielle Anreize für die Prävention realisieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- Erscheinungsdatum
- 17.02.2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6976-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3986-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Versicherungswissenschaftliche Studien
- Band
- 43
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 434
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 19 - 20
- Symbolverzeichnis Kein Zugriff Seiten 21 - 22
- Problemstellung Kein Zugriff Seiten 23 - 24
- Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 24 - 25
- Zeitliche Abgrenzung Kein Zugriff Seiten 25 - 26
- Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - Aufgaben und Ziele Kein Zugriff Seiten 27 - 29
- Prämienkalkulation und Prämiendifferenzierung Kein Zugriff Seiten 29 - 38
- Einführende Darstellung Kein Zugriff Seiten 38 - 41
- Einfache Verfahren der Erfahrungstarifierung Kein Zugriff Seiten 41 - 44
- Die Credibility-Theorie Kein Zugriff Seiten 44 - 46
- Anreizsysteme in der gesetzlichen Unfallversicherung Kein Zugriff Seiten 46 - 50
- Arbeitsangebot der Haushalte Kein Zugriff Seiten 51 - 55
- Arbeitsnachfrage der Unternehmen Kein Zugriff Seiten 55 - 57
- Marktgleichgewicht Kein Zugriff Seiten 57 - 58
- Grundlagen Kein Zugriff Seiten 58 - 60
- Entscheidungen bei Unsicherheit Kein Zugriff Seiten 60 - 64
- Risikoneutrale Wirtschaftssubjekte Kein Zugriff Seiten 64 - 68
- Risikoaverse Wirtschaftssubjekte Kein Zugriff Seiten 68 - 71
- Die Rolle der Prävention Kein Zugriff Seiten 71 - 72
- Primäre Prämiendifferenzierung Kein Zugriff
- Sekundäre Prämiendifferenzierung Kein Zugriff
- Präventionsmaßnahmen des Arbeitnehmers Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- Beeinflussbare Schadenhöhe des Arbeitnehmers Kein Zugriff
- Beeinflussbare Schadeneintrittswahrscheinlichkeit Kein Zugriff
- Beeinflussbare Folgekosten des Arbeitgebers Kein Zugriff
- Anreizwirkungen eines Beitragsausgleichsverfahrens mit antizipierten Zuschlägen Kein Zugriff
- Ausgestaltungen von Prämienverfahren Kein Zugriff
- Anreizwirkungen direkter Investitionszuschüsse Kein Zugriff
- Anreizwirkungen von der Vorsorgeaktivität abhängender Beiträge Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 117 - 120
- Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Kein Zugriff Seiten 121 - 122
- Bergbau Berufsgenossenschaft Kein Zugriff Seiten 122 - 124
- Steinbruchs-BG Kein Zugriff Seiten 124 - 133
- Fleischerei-BG Kein Zugriff Seiten 133 - 138
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 138 - 140
- Allgemeines Kein Zugriff Seiten 141 - 146
- Überblick Kein Zugriff Seiten 146 - 148
- Berufsgenossenschaft der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution - Sparte Einzelhandel Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik - Sparten Elektro und Feinmechanik Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik - Sparte Textil Kein Zugriff
- See-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution - Sparte Großhandel und Lagerei Kein Zugriff
- Verwaltungs-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Steinbruchs-BG Kein Zugriff
- Lederindustrie-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft - BG Bau Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft der Straßen-, U-Bahnen und Eisenbahnen Kein Zugriff
- Bergbau-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Zucker-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Fleischerei-BG Kein Zugriff
- Papiermacher Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Holz-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd Kein Zugriff
- Hütten- und Walzwerk-Berufsgenossenschaft Kein Zugriff
- Datengrundlage Kein Zugriff
- Monte-Carlo-Simulation auf Basis der theoretischen Verteilungsfunktionen Kein Zugriff
- Monte-Carlo-Simulation auf Basis der empirischen Verteilungsfunktion Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Datengrundlage Kein Zugriff
- Monte-Carlo-Simulation auf Basis der theoretischen Verteilungsfunktionen Kein Zugriff
- Monte-Carlo-Simulation auf Basis der empirischen Verteilungsfunktionen Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Zur Notwendigkeit stark abgestufter Beitragsausgleichsverfahren Kein Zugriff Seiten 216 - 216
- Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 217 - 220
- Anforderungen Kein Zugriff Seiten 220 - 224
- Definition der Eigenbelastungsziffer und der Durchschnittsbelastungsziffer Kein Zugriff
- Weiterstufungsmatrix, Rabattretter und BAV-Staffel Kein Zugriff
- Datengrundlage Kein Zugriff Seiten 239 - 240
- Ausgestaltung des Rabattretters Kein Zugriff Seiten 240 - 240
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Verwendetes Basismodell Kein Zugriff Seiten 254 - 255
- Verlängerung der Beobachtungsperiode auf zwei Jahre Kein Zugriff Seiten 255 - 261
- Art der Ermittlung der Durchschnittsbelastungsziffer bei fremdveranlagten Unternehmen in der Gefahrtarifstelle F Kein Zugriff Seiten 261 - 263
- Berücksichtigung der gefahrtarifstellenunabhängigen Zulage Kein Zugriff Seiten 263 - 266
- Generelle Umsetzbarkeit eines klassenbasierten Beitragsausgleichsverfahrens Kein Zugriff Seiten 266 - 266
- Definition von Eigen- und Durchschnittsbelastungsziffer Kein Zugriff Seiten 266 - 267
- Beobachtungsperiode Kein Zugriff Seiten 267 - 267
- Weiterstufungsmatrix und BAV-Staffel Kein Zugriff Seiten 267 - 268
- Gefahrtarifstelle 1 - Verwaltung Kein Zugriff
- Gefahrtarifstelle F - fremdveranlagte Unternehmen Kein Zugriff
- Belastungen unterschiedlicher Betriebsgrößen Kein Zugriff Seiten 270 - 272
- Höhe der Zuschläge im Vergleich zur verursachten Neulast Kein Zugriff Seiten 272 - 274
- Beziehungen zwischen dem Beitragsausgleichsverfahren und der Gefahrklasse der Gefahrtarifstelle Kein Zugriff Seiten 274 - 274
- Gefahrtarifstellenunabhängige Zulage Kein Zugriff Seiten 274 - 274
- Darstellung des Verfahrens Kein Zugriff Seiten 274 - 279
- Mehrbeiträge nach Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Besetzung der Klassen am Ende des Jahres 2007 Kein Zugriff
- Beziehungen zwischen dem Beitragsausgleichsverfahren und der Gefahrklasse der Gefahrtarifstelle Kein Zugriff
- Nicht-Berücksichtigung der gefahrtarifstellenunabhängigen Zulage Kein Zugriff
- Belastungen unterschiedlicher Betriebsgrößen Kein Zugriff
- Höhe der Zuschläge im Vergleich zur Neulast Kein Zugriff
- Eignung des Verfahrens Kein Zugriff
- Datenanalyse und verwendete Modelle Kein Zugriff
- Parameter und Ablauf der Monte-Carlo-Simulation Kein Zugriff
- Diskussion der Ergebnisse für die Gefahrtarifstelle 1 - Verwaltung Kein Zugriff
- Diskussion der Ergebnisse für die produzierende Gefahrtarifstelle 7 - Herstellung von Zement u.ä. Kein Zugriff
- Bewertung der Monte-Carlo-Simulation Kein Zugriff
- Motivation Kein Zugriff
- Umfang der Begrenzung Kein Zugriff
- Auswirkungen der Begrenzung im ausgewählten System Kein Zugriff
- Auswirkungen in einem System ohne Rabattretter Kein Zugriff
- Auswirkungen weniger detaillierter Punktestaffeln Kein Zugriff
- Auswirkungen von Kappung auf Ebene der Gefahrtarifstellen Kein Zugriff
- Auswirkungen stringenterer BAV-Staffeln Kein Zugriff
- Auswirkungen gefahrtarifstellenunabhängiger Zulagen Kein Zugriff
- Wirkungen stärkerer Zuschlagsbegrenzungen Kein Zugriff
- Zur risikotheoretischen Notwendigkeit von Kappungen Kein Zugriff
- Wertung der Begrenzung von Zuschlägen Kein Zugriff
- Das umgesetzte Verfahren Kein Zugriff Seiten 350 - 350
- Fazit Kein Zugriff Seiten 351 - 358
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 359 - 372
- Anhang Kein Zugriff Seiten 373 - 434





