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Sammelband Kein Zugriff

Eine intelligente Maschine?

Handlungsorientierungen moderner Verwaltung (19./20. Jh.)
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Die verwaltungswissenschaftliche Forschung der zurückliegenden Jahrzehnte hat das Max Webersche Bild der Verwaltung als bloß ausführender, neutraler Maschine längst verabschiedet. Zudem ist man sich darin einig, dass sich „die Verwaltung“ kaum abschließend definieren, sondern nur lediglich bestimmte Verwaltungen beschreiben lassen. Auch wenn dies nicht bestritten werden soll, so ist doch nicht zu verkennen, dass vielfach einzelne Aspekte zu Lasten eines übergreifenden Zugriffs auf das Phänomen untersucht wurden.

Dem tritt der vorliegende Band nun ausgehend vom heuristischen Leitkonzept der Verwaltung als „intelligenter Maschine“ entgegen; Verwaltungen werden also als Organisationen begriffen, die durch das Zusammenspiel von externen Einflüssen und internen Faktoren bestimmt werden. In methodischer Hinsicht wird dieser Ansatz durch den Begriff der „Handlungsorientierung“ umgesetzt. Zeitlich erstreckt sich der Zugriff auf die deutsche Verwaltungsgeschichte der vergangenen beiden Jahrhunderte.

Dabei führt der Band – Ergebnis einer interdisziplinären Greifswalder Tagung – Perspektiven aus Geschichte und Kunstgeschichte, Germanistik sowie Rechts- und Politikwissenschaft zusammen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-5001-9
ISBN-Online
978-3-8452-1962-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Verwaltungsressourcen und Verwaltungsstrukturen
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
309
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Handlungsorientierungen moderner Verwaltung – eine Problemdarstellung Kein Zugriff Seiten 11 - 34
    Autor:innen:
    1. Verwaltung und Verwaltungsmetaphorik. Der lange Weg der Maschine Kein Zugriff Seiten 35 - 56
      Autor:innen:
    2. „Badereisen sind garantiert.“ Zur literarischen Personalisierung modernen Verwaltungshandelns bei Theodor Fontane und Theodor Storm Kein Zugriff Seiten 57 - 86
      Autor:innen:
    3. Urbane Merkzeichen in Räumen des Übergangs. Die „intelligente“ Verwaltungsmaschine als Bedingung für Reflexion und Imagination in Edward Hoppers Großstadtbildern Kein Zugriff Seiten 87 - 114
      Autor:innen:
    1. Ebenen der Handlungsorientierung in der kommunalen Sozialverwaltung in Deutschland im frühen 20. Jh Kein Zugriff Seiten 115 - 146
      Autor:innen:
    2. Treffräume wissenschaftlicher und administrativer Kommunikation im deutschen Kaiserreich (1880-1914): Unterwegs mit dem „Superuser“ Gustav Schmoller Kein Zugriff Seiten 147 - 162
      Autor:innen:
      1. Staatswissenschaft contra Rechtsstaatlichkeit? Zur politischen Opposition von Recht und Verwaltung während der preußischen Reformen und im Vormärz Kein Zugriff Seiten 163 - 186
        Autor:innen:
      2. Eine Konzeption vom Gemeinwesen beim Straßburger maire Georges Frédéric Schützenberger (1837-1848) und ihr systematischer Kontext Kein Zugriff Seiten 187 - 206
        Autor:innen:
      3. „Von acht bis vier Uhr amtseifriger Republikaner“ – Die Weimarer Staatsrechtslehre auf der Suche nach Sinn- und Handlungsorientierungen für die „neutrale“ Bürokratie Kein Zugriff Seiten 207 - 226
        Autor:innen:
      1. Ökonomisierung durch Bürokratisierung. Leitkonzepte und Umsetzungsstrategien in der tayloristisch beeinflußten Verwaltungsreformdebatte der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 227 - 242
        Autor:innen:
      2. Intelligente Verwaltungsmaschine – intelligente Maschinen in der Verwaltung: Die Diskussion über Verwaltungsautomation in den 1950er und 1960er Jahren Kein Zugriff Seiten 243 - 254
        Autor:innen:
      3. Die „effiziente Verwaltung“ – Zur Entwicklung der Verwaltungsleitbilder seit dem Ende der 1970er Jahre Kein Zugriff Seiten 255 - 274
        Autor:innen:
      1. Preußische Wirtschaftsverwaltung im frühen 19. Jh. – Ein Beispiel für „kommunikative Verwaltung“? Kein Zugriff Seiten 275 - 290
        Autor:innen:
      2. Formulare als „Fließband“ der Verwaltung? Zur Rationalisierung und Standardisierung von Kommunikationsbeziehungen Kein Zugriff Seiten 291 - 308
        Autor:innen:
  4. Anschriften der Autoren Kein Zugriff Seiten 309 - 309

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