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Die Haftung des Rechtsanwalts für Rechtsfehler

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Haftet der Anwalt, wenn er nicht „trifft“, was letztinstanzlich für Recht erkannt wird? Im Streitfall entscheiden erst die Gerichte verbindlich, was „Recht“ ist. Vor diesem Hintergrund objektiver Ungewissheit im Hinblick auf eine spätere gerichtliche Festlegung wird vorliegend die Haftung des Rechtsanwalts für fehlerhafte Rechtsberatung untersucht. Im Kern geht es dabei um die Frage, was die für die anwaltliche Beratung maßgebliche Rechtslage ist. Unter Einbeziehung der Rechtsprechung zur Anwaltshaftung und der Kritik, die diese seit Jahrzehnten begleitet, wird die Antwort durch eine Rückbindung an die dogmatischen Grundlagen der zivilrechtlichen Vertragshaftung gefunden.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6569-3
ISBN-Online
978-3-8452-3400-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
737
Sprache
Deutsch
Seiten
218
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
    1. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Eingrenzung der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 17 - 17
      Autor:innen:
      1. Risikoverteilung bei Rechtsfehler Kein Zugriff Seiten 18 - 21
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Ausgangspunkt: Jede gültige Rechtsnorm im Sinne von Art. 20 Abs. 3 GG i. V. m. Art. 97 Abs. 1 GG Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Ausländisches Recht Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Verwaltungsvorschriften Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Richterrecht Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Rechtswissenschaft Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Sog. private Rechtsetzung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              6. Noch nicht in Kraft getretene Rechtsnormen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              7. Sachverhalt Kein Zugriff
                Autor:innen:
            3. Zusammenfassung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Verortung des Rechtsirrtums Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Rechtslage hinreichend eindeutig Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. BGH: Mit abweichender Beurteilung durch die Gerichte musste Schuldner nicht rechnen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. BAG: Es darf auf schuldner-günstige Rechtsauffassung vertraut werden Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Schrifttum: Überwiegend Zustimmung für mildere Linie des BAG Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Zusammenfassung Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Zurechnung falschen Rechtsrats (§ 278 BGB) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Ergebnis: Grundsätzlich letzte gerichtliche Entscheidung, ausnahmsweise Milderung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Kongruenz zwischen maßgeblicher Rechtslage und Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 40 - 46
        Autor:innen:
      2. Grenze der Vertretbarkeit Kein Zugriff Seiten 46 - 48
        Autor:innen:
      3. Abgleich mit Verteilung des Rechtsirrtumsrisikos eines jeden Rechtsgenossen Kein Zugriff Seiten 48 - 50
        Autor:innen:
      4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 50 - 51
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Regelfall: Dienstvertrag, § 611 BGB Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ausnahme: Anwaltswerkvertrag Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Präzisierung des Vertragsgegenstands: Geschäftsbesorgung, § 675 BGB Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Begehren: Ersatz wegen Verletzung des Integritätsinteresses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Schlechtleistung als Hauptfall Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Pflichtenverstärkende Wirkung bei Verträgen auf dem Gebiet des Berufs Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Interessenwahrung als weitere und dominierende Hauptleistungspflicht Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. BGB Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Verfahrensordnungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Anwaltliches Berufsrecht Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Rechtsstaatsbezug; Rechtskundigkeit und Interessenvertretung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Pflichtenbegrenzung durch Art. 12 Abs. 1 GG Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Autor:innen:
                1. Norminhalt Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Folgerung: Spannungsfeld zwischen „neutralem“ Rechtspflegeorgan und Verpflichtung zur Parteilichkeit aus dem Anwaltsvertrag Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              2. § 2 und § 3 BRAO Kein Zugriff
                Autor:innen:
          3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Standardformel der Rechtsprechung zum anwaltlichen Pflichtenkanon Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Überhöhter Qualitätsmaßstab Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Vernachlässigung des Verschuldensprinzips Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Gefahr der Haftungserweiterung durch „freihändiges“ Aufstellen von Pflichten Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Fehlen einer übergeordneten Linie Kein Zugriff
              Autor:innen:
            5. „Organ der Rechtspflege“ versus „iura novit curia“ Kein Zugriff
              Autor:innen:
        4. Zusammenfassung zum Pflichtenprogramm Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Differenzierung zwischen erfolgs- und verhaltensbezogenen Pflichten Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Autor:innen:
                1. Äußere Sorgfalt Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Innere Sorgfalt Kein Zugriff
                  Autor:innen:
            2. Maßstab: Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Zu § 280 Abs. 1 BGB allgemein Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Vorgehensweise der Rechtsprechung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Autor:innen:
                1. Inhalt des Fahrlässigkeitsbegriffs in der Rechtsprechung generell Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Zuordnung von Erkennbarkeit und Vermeidbarkeit Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. Autor:innen:
                  1. Pflichten, die unter dem Vorbehalt der Erkennbarkeit bestimmter Umstände oder der Rechtslage stehen Kein Zugriff
                    Autor:innen:
                  2. Pflichteninhalt bestimmt anhand von Sorgfältigkeit Kein Zugriff
                    Autor:innen:
                  3. Zwischenergebnis: Pflichtenbegrenzende Verwendung Kein Zugriff
                    Autor:innen:
                4. Inhalt von Erkennbarkeit (und Vermeidbarkeit) auf Pflichtenebene Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              3. Autor:innen:
                1. Beschränkung durch subjektive Elemente Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Beschränkung durch Karenzzeit Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. Der Rechtsfehler als spezielle Pflichtverletzung: Wer bestimmt die maßgebliche erkennbare bzw. „richtige“ Rechtslage? Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                4. Daneben: Fehlende Einheitlichkeit durch zahlreiche undifferenzierte Entscheidungen Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                5. Nachträgliche Erläuterung der eigenen Rechtsprechung durch das Richterkollegium Kein Zugriff
                  Autor:innen:
          3. Zeitbezug Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Ergebnis zum Verständnis der Pflichtverletzung in Schrifttum und Rechtsprechung sowie zur diesbezüglichen Kritik an der anwaltshaftungsrechtlichen Rechtsprechung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Sorgfaltsmaßstab Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Höchstmaß bzw. Normalmaß an Sorgfalt Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Pflichtverletzung = äußere Sorgfalt, Vertretenmüssen (Fahrlässigkeit) = innere Sorgfalt Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Pflichtverletzung = äußere Sorgfalt; Fahrlässigkeit = äußere und innere Sorgfalt Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. § 280 Abs. 1 S. 2 BGB irrelevant bei Verhaltenspflichten Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Differenzierung zwischen Leistungs- und nichtleistungsbezogenen (Neben-)Pflichten Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Anwaltsverschulden Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Abgrenzung im Ergebnis nicht erforderlich Kein Zugriff
                Autor:innen:
          2. Stellungnahme und Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Zeitbezug Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Darlegungs- und Beweislast für Pflichtverletzung und Vertretenmüssen Kein Zugriff Seiten 148 - 151
      Autor:innen:
    3. Fazit zu den Parametern der zivilrechtlichen (Anwalts-)Vertragshaftung Kein Zugriff Seiten 151 - 152
      Autor:innen:
    1. Erfolgshaftung mit Anwaltsvertrag unvereinbar Kein Zugriff Seiten 153 - 153
      Autor:innen:
    2. Objektiver Pflichtenbegriff: Rechtsfehler als objektiver Verstoß gegen die äußere Sorgfalt Kein Zugriff Seiten 153 - 155
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Rechtsprechung zur Anwaltshaftung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Schrifttum zur Anwaltshaftung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Maßgebliche Betrachtungszeitpunkte hinsichtlich der Sach- und Rechtslage im weiteren Sinne Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Maßgebliche zeitliche Perspektive für die Überprüfung der Mandatsbearbeitung auf Rechtsfehler des Anwalts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Letztverbindliche Entscheidung im Mandatsprozess als maßgebliche Rechtslage unvereinbar mit vertraglichem Versprechen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Letztverbindliche Entscheidung im Anwaltshaftungsprozess als maßgebliche Rechtslage unvereinbar mit vertraglichem Versprechen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Gleichsetzung von Rechtsfehler und Rechtsverletzung gem. § 546 ZPO mit vertraglichem Versprechen unvereinbar Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Ergebnis: Vertretbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. „Recht“ als Gegenstand der maßgeblichen Rechtslage Kein Zugriff Seiten 169 - 172
        Autor:innen:
    3. Die Fahrlässigkeit Kein Zugriff Seiten 172 - 172
      Autor:innen:
    4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 172 - 173
      Autor:innen:
    1. Sorgfältige Interessenwahrnehmung Kein Zugriff Seiten 174 - 178
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Meinungsstand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Stellungnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Ausgangspunkt: Jeder trägt das Risiko einer Änderung der ihm günstigen Rechtsprechung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. BGH: Vorbehalt der Evidenz Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Schrifttum zur Anwaltshaftung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Stellungnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. BGH: Pflicht des Anwalts, Fehler des Gerichts zu verhindern Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. BVerfG: Verweis auf unterschiedliche Aufgabenzuweisung an Gericht und Anwalt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Schrifttum zu den Pflichten des Anwalts bei Gerichtsfehlern Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Stellungnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
  2. Schlussfolgerungen für die Dogmatik der anwaltlichen Haftung für Rechtsfehler Kein Zugriff Seiten 206 - 208
    Autor:innen:
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 209 - 218
    Autor:innen:

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